31 Tage – 31 Bücher: Tag 8

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Ein Buch, dessen Cover Dir zu fad ist.

Wie bereits erwähnt, gebe ich nicht allzu viel auf das Aussehen eines Buches. Das bezieht sich nicht nur auf das Cover, sondern auch auf sein übriges Erscheinungsbild. Wenn ich auf dem Flohmarkt ein Buch finde, das ich schon lange lesen wollte und das günstig ist, dann schlage ich zu. Ungeachtet eventueller Leserillen, Eselsohren oder anderer Macken (Seiten dürfen natürlich nicht fehlen). Ein bisschen geht mir die heutige Bessenheit mit dem Aussehen (um nicht zu sagen “ der Makellosigkeit“) von Büchern auf die Nerven. Es geht doch immer noch um den Inhalt, oder? Oftmals hat man einen ganz anderen Eindruck. Was nützt ein überwältigendes Äußere, wenn das Innere total langweilig ist?! Und das gilt nicht nur für Bücher.

Selbstverständlich gibt es dennoch mehr als ein Cover, das ich  als nicht gelungen bezeichnen möchte.

Alle Bücher, die ich bisher von Kate Morton gelesen habe (mein Lieblingsroman von ihr ist Das geheime Spiel), mochte ich sehr. Auch die Covers sind sehr ansprechend. Sie passen zu den Geschichten, sehen schön aus und haben untereinander eine Verbindung. Doch das Cover ihres neuesten Werkes Das Seehaus ärgert mich sehr. Es erinnert ziemlich stark an die Romane von Lucinda Riley. Deren Cover sprechen mich hingegen nicht an, weil sie zu süßlich sind und das verbindende Element von Blütenranken ziemlich einfallslos und auf Dauer ermüdend ist. Aber viel ärgerlicher finde ich, dass nun anscheinend versucht wird, Kate Morton für Lucinda Riley auszugeben oder eine optische Verbindung zwischen ihren Romanen herzustellen. Inhaltlich mag es Gemeinsamkeiten geben, aber diese dem Leser so plump deutlich machen zu wollen, nervt. Das ist alles andere als innovativ, sondern vielmehr fade.

c/o RandomHouse

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5 Gedanken zu „31 Tage – 31 Bücher: Tag 8

  1. Amilyn

    Zu fad… weiß ich nicht. Aber mir gefällt z. B. die aktuelle Heyne-Auflage der Stephen King-Bücher nicht. Die Schrift ist nicht meins, dann diese Pastellfarben auf einigen Covern und immer so ein kleingequetschtes Bild am unteren Rand – gefällt mir alles gar nicht. Und es gibt ja Leute, die kaufen die sich alle. Was machen die, wenn sich das Coverdesign mal wieder ändert? Der Mann hört ja nicht einfach auf zu schreiben, weil Heyne die Cover neu macht… Dann sieht das Bücherregal prompt komisch aus 😉

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