31 Tage – 31 Bücher: Tag 13

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Zu welchem Buch fiel es Dir  besonders schwer, die Rezi zu schreiben?

Grundsätzlich fällt mir das Schreiben nicht sehr schwer, aber grundsätzlich gibt es auch Ausnahmen 🙂 . Beispielsweise bei zu rezensierenden Büchern. Das ist bei solchen der Fall, die mich „erschlagen“.  Das kann sowohl positiv als auch negativ sein. Positiv gemeint, heißt es, dass es soo gut ist, so spannend, so berührend, mich soo begeistert und mir so viel aufgezeigt hat, dass ich es erst mit etwas zeitlichem Abstand beschreiben und all das vielleicht in Worte fassen kann. Bei manchen gelingt es mir auch nicht oder alles, was ich dazu zu sagen habe, erscheint mir unzulänglich. In solchen Fällen lasse ich es mitunter bleiben, eine Rezension zu schreiben.

Oder das Gelesene ist genau das Gegenteil und „erschlägt“ mich mit seinem niedrigen Niveau. Schlecht konstruiert, unglaubwürdige Figuren, sinnlose und explizite Gewaltdarstellungen, Fäkalsprache. Ich bin da eher ein Schöngeist. Vorausgesetzt ich habe das Machwerk überhaupt beendet und nicht in weitem Bogen in die nächste Ecke gepfeffert, möchte ich mich dann manchmal einfach nicht noch einmal mit dem Kram beschäftigen und näher darauf eingehen. Aber hin und wieder muss ich in solchen Fällen doch eine Besprechung schreiben. Weil ich das Buch auf Lovelybooks gewonnen habe oder es sich (seltener) um ein Rezensionsexemplar des Verlags handelt. Aber diese Rezensionen fallen wirklich exorbitant schwer. Ich kämpfe mich durch und schreibe meine Meinung genauso, als hätte ich das Buch nicht umsonst erhalten. (Nur der Form halber soll das nochmal betont werden 😉  ) . Und, um nun endlich die Ausgangsfrage zu beantworten, genauso war es auch bei Red Rising von Pierce Brown. Boah, was hab ich mich durch diese Geschichte gekämpft! Fies war das. Und dann noch eine Rezension! Gequält habe ich mich, sie zu verfassen. Es lässt sich nur mit dem anhaltenden Dystopie-Hype erklären, dass so ein Roman bzw. eine Romanreihe veröffentlicht wird.

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4 Gedanken zu „31 Tage – 31 Bücher: Tag 13

  1. Amilyn

    Ich hab das neulich schon mal gesehen, dass Du „Red Rising“ nicht so gut fandest. Das erste Mal, dass ich etwas negatives darüber gehört habe, sonst ausschließlich Schwärmereien. Aber mich interessiert es irgendwie null.
    Ich hab bei lovelybooks mal bei einer Leserunde von einer Jugendkrimireihe mitgemacht, 12 Teile gibt es, glaub ich. Die ersten 3 waren ganz gut. Dann gab es ab Teil 4 diese Leserunden, und der Autor hat denen, die kein Buch gewonnen haben, die E-Books geschenkt. In der nächsten Runde wieder. Und mich hat das, was ich in den ersten Teilen zu bemängeln hatte, immer mehr und mehr genervt, musste halt die Rezis schreiben, dann war der Autor auch noch bei den Leserunden dabei, alle anderen waren komplett begeistert, und ich dachte nur so: „Ach, komm, mir ist mittlerweile eigentlich wurscht, wer nun der Täter ist“. Zur letzen Leserunde wurde ich prompt nicht mehr eingeladen. Ich denke, weil ich immer nur 3*** verteilt habe 😉 Ich hab mich durch die Rezis durchgequält, weil: was willste irgendwann zu Teil 7 von derselben Reihe jeweils nur 100seitiger Episödchen, die Dich gar nicht mehr wirklich interessieren, noch sagen? Das war „Ein MORDs Team“ von Andreas Suchanek.

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    1. Bette Davis left the Bookshop Autor

      „Red Rising“ fand ich schrecklich. Schrecklicher Stil, schreckliche Geschichte. Ich kann überhaupt nicht nachvollziehen, was man daran mögen kann. Aber Meinungen sind halt verschieden und mein Lesegeschmack stimmt nicht so häufig mit dem Massengeschmack überein.
      Ja, Leserunden sind so eine Sache. Sie haben schon ihre Fallstricke :). Die fangen bei Mitlesern an, die anderen Meinungen, die nicht der ihren entsprechen, recht aggressiv begegnen. Und hört bei den Autoren auf, die auf Kritik verschnupft reagieren.

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      1. Amilyn

        Ui ja, verschnupfte Autoren… Da hab ich mal einen Kommentar einer Selfpuplisherin gelesen, der es in sich hatte. Die Rezensentin hat aber grandios reagiert.
        Ich habe auch einen recht eigenen Lesegeschmack. Wenn ich eine Durchschnittswertung von 4,5 – 5 Sternen sehe, denke ich mittlerweile schon: Ooooohhh, lass mal lieber die Finger davon 😀

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      2. Bette Davis left the Bookshop Autor

        Zum Glück habe ich mit Autoren in Leserunden bisher wenig Erfahrungen gemacht. Habe aber schon unter Rezensionen Kommentare von den Autoren gelesen, die nicht wirklich schmeichelhaft für ihn/sie waren. Ja, so eine hohe Bewertung lässt mich auch zögern. Hypes stehe ich erstmal kritisch gegenüber.

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