Media Monday #250

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Herzlichen Glückwunsch zum 250., lieber Media Monday. Du erfreust uns seit so langer Zeit und wir danken dir für jeden einzelnen Deiner Lückensätze. Doch bevor es hier zu gefühlsduselig wird, starten wir mal lieber.

Die Situation, in der sich viele Protagonisten wiederfinden, liest sich vielleicht spannend, aber tauschen möchte man auf gar keinen Fall.

Vieles konnte ich nicht fassen, schließlich waren das aber immer reale Sachen, denn manche Geschichten, die das Leben schreibt, kann man sich gar nicht ausdenken.

Für Hörbücher hätte ich ja gerne die Zeit und Muße, aber eigentlich stimmt das gar nicht. Denn es scheitert weder an der Zeit noch an der Muße, sondern daran, dass es mir sehr schwerfällt, Hörbüchern zu folgen. Entweder meine Gedanken schweifen ab oder ich schlafe ein. Irgendwie total ermüdend, nur einem Sprecher zu lauschen. Bei Hörspielen taucht diese Problematik nämlich nicht auf. Trotzdem gebe ich nicht auf und tatsächlich scheint es mit Autobiografien besser zu klappen. Wahrscheinlich wirkt es dann auf mich, als würde mir der Sprecher persönlich etwas über sich erzählen.

Dass es sich bei vielen Filmstoffen um eine Adaption handelt, kann sich positiv als auch negativ auswirken. Es wäre natürlich schön, wenn Verfilmungen möglichst werkgetreu ausfallen würden. Andererseits muss die Geschichte ans neue Medium und zugunsten eines Spannungsbogens angepasst werden dürfen. Abgesehen davon lege ich keinen unbedingten Wert darauf, favorisierte Bücher verfilmt zu sehen. Im Zweifelsfall sehe lieber Adaptionen, deren Vorlagen ich nicht kenne.

Ich hatte ja keine hohen Erwartungen bei/an „Chappie„, doch der Film hat es tatsächlich trotz Hugh Jackman und Dev Patel geschafft, diese noch zu unterbieten. Um Längen. Die Frisur von Hugh hätte mich stutzig machen können.

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c/o Columbia Pictures

Ja, Hugh, du schaust zu recht so skeptisch.

Es macht mich regelrecht nostalgisch, wenn ich Filme und Serien aus den Siebzigern schaue. Es ist halt mein Lieblingsjahrzehnt, was auch der Verklärung meiner frühen Jahre geschuldet sein kann. Außerdem ist es irgendwie total cool, dass die Menschen an kollektiver Geschmacksverirrung litten und sich selbst und ihre Wohnungen expressiv ausstatteten. Aber ich liebe auch Serien aus jener Zeit, die in einer anderen spielen. Sei es „Der Doktor und das liebe Vieh“, „Das Haus am Eaton Place“ oder „Ein Mann will nach oben“. 

Zuletzt habe ich den Dokumentarfilm „Iris“ von Albert Maysles gesehen und das war inspirierend, weil Stilikone Iris Apfel beweist, dass Stil keine Frage des Alters ist (was mir persönlich ja immer schon klar war 😀 ) . 

Iris ApfelPhoto © Bruce Weber

Iris Apfel Photo © Bruce Weber

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31 Gedanken zu „Media Monday #250

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