52 Schlüsselwörter – Eine Film-Challenge Mai 2 (#20-21+22)

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Heute der versprochene 2. Teil der Mai-Schlüsselwörter. Teil 1 findet Ihr, wenn Ihr dem LINK folgt.

#20 Katze

Was wäre Holly Golightly in Frühstück bei Tiffany (1961) ohne ihren Kater namens Kater? Er ist ihr bester Freund und der Einzige, dem sie wirklich vertraut. Am Ende sucht sie ihn im Regen und das ist eine sehr emotionale Szene. Der Kater, der eigentlich Orangey hieß, erhielt für die „Rolle“ übrigens seinen 2. PATSY-Award (Oscar-Äquivalent für Tiere)!

#21 Schule

Ich kann mir vorstellen, dass vielen bei diesem Stichwort Harry Potter einfällt. Da ich aber etwas älter als der gemeine Potter-Fan bin, ging diese Euphorie an mir vorbei.

Alles, was wir geben mussten (2010) spielt ebenfalls in einem Internat, allerdings in der Zukunft. Hier leben Klone, die irgendwann sozusagen als Reservelager für ihre „Originale“ dienen werden. Das wissen die Schüler/innen jedoch nicht. Für sie gehören die regelmäßigen Gesundheitschecks einfach dazu. Der Film mit Carey Mulligan und Keira Knightley basiert auf dem gleichnamigen Roman von Kazuo Ishiguro, den ich nur empfehlen kann. Der Roman übertrifft den Film allerdings noch.

Nachtrag:

Bei Horatu habe ich gerade gesehen, dass es nachträglich noch ein fünftes Schlüsselwort gibt, da der Mai fünf Sonntage aufweist.

#22 Grenze

Der Titel Reise der Verdammten (1976) klingt eher nach einem Zombie-Streifen der billigsten Sorte. Tatsächlich handelt es sich um die Verfilmung einer wahren und sehr tragischen Episode der jüngeren Vergangenheit. Er weist außerdem eine sehr erlesene Besetzung auf. Oskar Werner, Faye Dunaway, Julie Harris, Maria Schell und Jonathan Pryce, um nur einige zu nennen.

1939 startet das Passagierschiff SS St. Louis mit hunderten jüdischer Flüchtlinge gen Kuba. Die Menschen hoffen, dem nationalsozialistischen Regime zu entkommen. Doch sie wissen nicht, dass ihre Visa-Papiere ungültig sind. Kuba wird sie nicht aufnehmen.  Und so begibt sich das Schiff auf die Fahrt nach Florida. Aber auch die USA verschließen sich den Schutzsuchenden.  Die nächste Station, Kanada, möchte ihnen ebenfalls keine Hilfe gewähren. Alle Grenzen sind dicht. Schließlich sehen sich die Verantwortlichen gezwungen nach Antwerpen zurückzukehren.

Die Geschehnisse sind historisch verbürgt und viele der Passagiere starben später in Konzentrationslagern. Der Film nimmt sich natürlich in der Darstellung insbesondere der Passagiere einige künstlerische Freiheiten. Auch ist er etwas lang geraten. Die ungeschnittene Fassung dauert 182 Minuten. Nichtsdestotrotz ein guter, eindrucksvoller Film. Und wie man am tagespolitischen Geschehen sehen kann, auch leider wieder eine sehr aktuelle Thematik.

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23 Gedanken zu „52 Schlüsselwörter – Eine Film-Challenge Mai 2 (#20-21+22)

  1. Hotaru

    Vielen Dank für deine tollen Beiträge. Ich muss ja zugeben, ich habe bei „Reise der Verdammten“ tatsächlich an ein Katastrophenfilm a la Poseidon gedacht. Umso hat es mich natürlich verblüfft, dass die Handlung tatsächlich ganz anders ist. Klingt sehr sehenswert.

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  2. janosch79

    # 20 Katze
    Da fällt mir mal ein Zeichentrickfilm ein. „Aristocats“ von Walt Disney. Klassiker aus dem Jahr 1970.

    #21 Schule

    „Das fliegende Klassenzimmer“ mit Joachim Fuchsberger aus dem Jahr 1973. Die beste filmische Umsetzung des Kinderbuchklassikers von Erich Kästner.

    #22 Grenze
    Der aktuelle Film mit Tom Hanks: „Bridge of Spies“.

    Spionagethriller zu Zeiten des Kalten Krieges. Ein amerikanischer Anwalt soll einen Landsmann aus Russland befreien. Der Showdown steigt an der Grenze.

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      1. Belkor

        Grad san marino fand ich lieb. Klang wie ne hommage an die 70er. Aber 1zu1. Wobei da wahrscheinlich das problem lag dasse nit weitergekommen sind. Stach halt nit raus. Der best von dem russen geht gut ins ohr und gut nach vorne. Unser beitrag (also österreich),da gefiel mir nur die hook n der beat….dennoch wirkte der song recht lasch….

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      2. Bette Davis left the Bookshop Autor

        Euren Beitrag fand ich nicht übel, aber irgendwann wiederholte sich der Part mit chante zu sehr. Ich fand San Marino auch süß, also den Typen, aber die Mucke nicht. Der Russe war kalt und verließ sich zu sehr auf die technische Show mit dem Bildschirm. War verwundert, dass Island nicht weiterkam. Die schienen zu den Favoriten zu gehören.

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