Media Monday #259

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Endlich hat die Fußball-Europameisterschaft angefangen und ich fiebere natürlich wie immer mit Jogi und seinen Jungs mit. Während mich die Bundesliga kalt läßt, kann ich mich der Faszination der großen Tuniere doch nie entziehen. Will ich auch gar nicht. Aber vom Media Monday abhalten kann uns das Runde, das ins Eckige muss, natürlich nicht.

Viel Spaß bei allem, was ihr diese Woche so macht und vorhabt.

Es ist wirklich beeindruckend, wie es den Autoren von X-Men: Apocalypse gelingt, in Bezug auf die Kontinuität teils gut, teils wenig durchdacht zu agieren. Selbst mir, die nicht wirklich auf jedes Detail achtet, sind manche Dinge aufgefallen. Da würde ich schon von den Verantwortlichen erwarten, hier und da noch mehr Sorgfalt walten zu lassen. Wie gesagt, teilweise klappt es ja auch sehr gut.

The Big-Bang-Theory wusste mich anfänglich zu fesseln, doch als Bernadette und dann Amy auftauchten, hat die Serie ihren Charme verloren. Was vorher einen liebevollen Blick auf eine Gruppe von Freunden und ihre Hobbys bot, verkam zu einer simplen Beziehungs-Sitcom. Gähn.

Trotz mieser Effekte und geringem Budget vermag  Sharknado 1-99 es nicht, mich dennoch mit so etwas wie einer Art von Humor oder Achtziger-Jahre-Schauspielern zu ködern.

Was ist eigentlich aus Howard the Duck geworden? Seit ich ihn in Guardians of the Galaxy gesehen habe, hatte ich irgendwie erwartet, dass er einen eigenen Blockbuster mit Riesenbudget bekäme (Nein, nicht wirklich ^^).

giphy.gifc/o giphy.com

Es wundert mich ja regelrecht, dass anscheinend noch niemand auf die Idee gekommen ist, Die dreibeinigen Herrscher zu adaptieren/rebooten, schließlich hat die Serie damals einen sehr großen Eindruck auf mich gemacht, obwohl bei heutiger Betrachtung alles ziemlich künstlich und nach Studio aussieht. Aber auch aus dem Grund wäre eine Neuauflage mit den heutigen technischen Möglichkeiten doch angebracht und sicher lohnenswert.

Der große Vorteil von Buchreihen gegenüber TV-Serien ist genau der, den alle Bücher gegenüber filmischen Werken haben. Man kann sich seine eigenen Bilder bauen und die sind genauso individuell und einzigartig wie es jeder Mensch ist. 

Zuletzt habe ich X-Men: Apocalypse im Kino gesehen und das war schön, weil wir erstens ganz allein in der Vorstellung waren und es zweitens trotz mancher Schwächen in Plot und Figurenzeichnung doch gut tat, die X-Men wiederzutreffen. Die Effekte reichten von „fantastisch und eindrucksvoll“ bis „nicht wirklich überzeugend“, aber auch das tat dem Spaß keinen Abbruch. Ich mag das X-Men-Universum zu sehr, als dass der Unterhaltungsfaktor die kleinen Schwächen nicht immer ausbügeln könnte. Und da ist ja auch noch die tolle Besetzung, wenn auch dieses Mal ohne Patrick Stewart und Ian McKellen. Übrigens, ist es außer mir noch jemandem aufgefallen, dass Ally Sheedy (Breakfast Club) Scotts Lehrerin gespielt hat?

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14 Gedanken zu „Media Monday #259

    1. Bette Davis left the Bookshop Autor

      Da sagst du was. Den Anfang fand ich richtig gut und vielversprechend und auch Apocalypse wirkte nicht gerade „vertrauenswürdig“, also schön düster. (Auch wenn es mich etwas an „Die Mumie“ erinnerte). Aber dann verlor er schnell an „credibility“, als er anfing, so luschige Mutanten auszusuchen.

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  1. Aurea

    Awww was für ein tolles Foto am Ende *__*

    Aus genau dem gleichen Grund hat Big Bang Theory mich auch rasend schnell wieder verloren. Da war immer dieser ätzende Unterton schon zu Beginn, und irgendwann reichts dann auch mal über Witze von Beziehungsunfähigkeit von Nerds. Und die x-te Beziehungskomödie kann man sich vermutlich besser woanders anschauen 😀

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  2. Filmschrott

    Sharknado ist auch kacke. Also so richtig. Nicht im unterhaltsamen Sinn. Generell funktioniert dieser gewollte Trash eher selten, eben weil er so gewollt wirkt, wie er halt auch ist. Trash sollte aber nun mal aus der Situation heraus entstehen. Quasi aus der Unfähigkeit der Beteiligten mit den vorhandenen Mitteln einen guten Film zu produzieren. Dann macht Trash am meisten Spaß.

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    1. Bette Davis left the Bookshop Autor

      Da hast du tutti completti recht. Beim ersten Sharknado traf das wohl auch noch zu, aber danach wurde es zur Masche. Den Trash dieser Filme zeichnet aber gerade aus, dass es keine Masche ist, sondern die Beteiligten ja total ernsthaft aus den mangelnden Mitteln etwas machen wollen, es aber nicht können. Hab mal so einen Film mit Orks bei Schlefaz gesehen. Keine Ahnung, wie der hieß, aber der war richtig schlecht, also gut aber halt in mies.

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      1. Filmschrott

        Der Film hieß schlicht „Orks“.Den habe ich allerdings nicht gesehen. Von SchleFaZ und den Machern von Sharknado fällt mir noch „Thor – Der Allmächtige“ ein, der schon von der Handlung her kompletter Quark ist, sich aber unglaublich ernst nimmt. Der hat richtig „Spaß“ gemacht.
        Mein absolutes Trash-Highlight ever ist aber wohl „Sting Of Death“: https://filmschrott.wordpress.com/2014/12/17/meeresbiologische-ohrwurmattacken/

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