Media Monday #260

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Eine weitere unsommerliche Juni-Woche ist vorbei und hier hat es auch nur zwei oder drei Gewitter und unzählige Bindfäden-Regenfälle gegeben. 😉 Auch Jogis Jungs bringen es noch nicht so richtig und ich hoffe wirklich, dass sie am Dienstag endlich mal den Turbo einschalten. Im Übrigen wäre es doch absolut schade, wenn Hosengate  das Einzige wäre, woran man irgendwann beim Stichwort EM 2016 denken würde.

Und wir schalten jetzt mal den Turbo äh Media Monday #260 an.

Das Bloggen über Bücher und Filme ist für mich wie eine Art Tagebuch über das was ich gelesen/gesehen habe und wie es mir gefiel.

Als Fanboy/-girl sehe ich mich nicht, denn bei diesem Begriff denke ich eher an Leute, die kritiklos alles bejubeln was ihr fanatisiertes Objekt betrifft. Ich habe einfach Interessen, die mehr oder weniger stark sind.

Carlos Ruiz Zafón zählt für mich zu den begnadetsten AutorInnen, denn er erschafft mit seiner wunderbaren Sprache eine ganz eigene, morbide, geheimnisvolle Atmosphäre. Schade, dass er sich immer so viel Zeit mit neuen Werken lässt.

An meine alten Hörspiel-Schallplatten denke ich gerne mit nostalgisch verklärtem Blick, schließlich habe ich sie exzessiv gehört und noch heute weiß ich genau, wie ich mit Kimba, dem weißen Löwen, mitgelitten habe (tolle message, herzzerreißende 1. Folge und Disney hat auch die ein odere andere Inspiration gefunden 😉 )  oder wie sich Pinocchio und Gepetto immer verpaßt haben.

Zu einem richtigen Serien-Marathon gehören Serien mit Suchtfaktor. Denn wenn eine Story nicht zum Weiterschauen einlädt und man kaum eine Folge durchhält, wird man wohl nie einen Marathon absolvieren.

Das Auftreten der Hooligans bei der EM hat mich jüngst dazu verleitet, mehr denn je von der Dummheit vieler (der meisten?) Menschen überzeugt zu sein. Wie sagte schon Albert Einstein so treffend: „Zwei Dinge sind unendlich, das Universum und die menschliche Dummheit, aber bei dem Universum bin ich mir noch nicht ganz sicher.“

Zuletzt habe ich die ersten beiden Folgen von The Living and the Dead (BBC) angeschaut und das war vielversprechend, aber noch nicht total überzeugend, weil die Geschichte zwar einerseits in schönen Bildern eingefangen wird, sie sich jedoch andererseits bisher eher langatmig anlässt. Hoffentlich nimmt das Ganze noch Fahrt auf.

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10 Gedanken zu „Media Monday #260

  1. Filmschrott

    Ich mag Begriffe wie Fanboy und Nerd auch nicht wirklich. Zumal das doch heute keine Randgruppe mehr ist. Filme/Serien/Comics/Bücher/Videospiele sind mittlerweile sowas von Mainstream, dass es eher einen Begriff für die zwei Leute geben müsste, die sich nicht dafür interessieren.

    Das Einstein-Zitat ist nebenbei auch mein absoluter Favorit.

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    1. Bette Davis left the Bookshop Autor

      Exakt. Im Übrigen hat man häufig das Gefühl, viele schwimmen manchmal irgendwo mit, weil sie meinen dann „cool“ zu sein oder eben ein „Nerd“. Vielleicht könnte man die 2 Ausnahmen Totally UnImpressed nennen, allerding ist der Begriff etwas unpraktisch und ’ne sinnvolle Abkürzung gibt es da wohl auch nicht :D.

      Gefällt 1 Person

      Antwort

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