Erkenntnisse der Woche #12

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#1

Die Geschehnisse um die diesjährigen Feierlichkeiten am 3. Oktober in Dresden haben Erkenntnisse verfestigt. Nämlich die, dass die Krawallmacher der Pegida und Co. wirklich nichts anderes als das sind. Ach, Halt, doch doch, sie sind natürlich nicht nur Krawallmacher, sondern aggressive, respektlose, fremdenfeindliche Idioten, die sich leichtfertig des Jargons der Nationalsozialisten bedienen. Eins sind sie jedoch bestimmt nicht: „besorgte Bürger“. Wer hat eigentlich diese schwachsinnige Bezeichnung erfunden? Wenn es danach ginge, wäre ich nämlich eine von ihnen: eine besorgte Bürgerin. Bin ich aber nicht, also eine von ihnen, denn ich mache ich mir über ganz andere Dinge Sorgen als sie. Doch abgesehen davon ist mir durch ihren Auftritt wirklich mehr als klargeworden, dass sie gar nicht an einer Veränderung der Situation (wie auch immer die dann aussehen soll) interessiert sind. Dafür müsste man sich nämlich Gedanken über Alternativen machen und vor allen Dingen gesprächsbereit sein. Aber das sind sie nicht, sie wollen einfach nur ihren Hass verkünden. Doch egal, wie laut sie schreit, wie herb ihre Beschimpfungen ausfallen und wie sehr es ihnen dadurch gelingt, andere zum Schweigen zu bringen, es macht ihre Ansichten nicht richtiger. Was war also die Erkenntnis? Pegida ist doof. Aber die Erkenntnis ist tatsächlich nicht erst diese Woche gereift :).

Wie sagte schon Charles Bukowski sehr treffend?

„Das Problem der Welt ist, dass intelligente Menschen voller Zweifel und Dumme voller Selbstvertrauen sind.“

#2

Ich hasse die Angewohnheit, wenn man Kritik anbringt oder auf etwas hinweist und derjenige darauf antwortet, indem er das Gegenüber kritisiert. Also, ich weise beispielsweise jemanden daraufhin, dass er mir gerade mit seinem Einkaufswagen in die Hacken gefahren ist. Statt sich zu entschuldigen, entgegnet der: „Frau XY hat das letzte Woche aber auch bei mir gemacht.“ Okay, ist ein blödes Beispiel, ist ja auch fiktiv :). Aber das Prinzip ist klar, oder? So geht das im Moment ja auch z.B. in Bezug auf die rechten Angriffe auf Flüchtlinge etc. Gerne wird dann (auf Twitter o.ä.) geantwortet mit: „Aber der radikale Islam macht doch auch dies oder jenes“ oder „Wir haben aber auch ein Problem mit Linksradikalen.“ Japp, mag ja alles richtig sein, ABER an der Stelle geht es um die Rechten und um nix anderes. Das schließt ja nicht aus, dass man das andere auch diskutieren muss und wird. Aber nur weil andere Scheiße bauen (sorry wegen der Wortwahl) wird Euer Scheiß doch nicht richtiger.

Genug, der politischen Reden (für heute) 😉 :

#3

Der neue Song von Bruno Mars gefällt mir ja ganz gut (textlich leider eher naja), aber warum müssen immer halbnackte Tussis ihre Hintern in die Kamera shaken?! I don’t wanna see that! Wie wär’s stattdessen mal wieder damit, Kreativität und Innovation in die Musikvideos fließen zu lassen wie in den Anfänge des Genres? Aber vielleicht gibt es heute von beidem nicht mehr so viel in der Welt?! Und Ärsche sind das Einzige, was bleibt?

#4

Diese Woche war es echt kalt und bitte kann nicht jemand dem Erfinder der Wärmflasche posthum so etwas wie den Friedensnobelpreis verleihen? Den kriegt doch eh fast jeder und er hätte den doch nun wirklich verdient.

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2 Gedanken zu „Erkenntnisse der Woche #12

  1. friedlvongrimm

    Bei mir lässt sich der Vermieter auch langsam dazu herab zu heizen. Frage mich gerade warum ich zur Hölle mir keine neue Wärmflasche gekauft habe. Und wie habe ich es bisher in dieser kalten Wohnung überlebt!?

    Zu Pegida und Co. dürfte meine Meinung klar sein. Zu Bruno muss ich erst den Song hören, aber ich mag den ja. Dass mit den shakenden Frauenbooties kotzt mich aber auch 99 Prozent der Fälle an.

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