Medialer Jahresrückblick 2018 – Nicht weil alle es tun, sondern obwohl – Teil I

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Natürlich schließe auch ich mich den obligatorischen Rückblicken aufs Jahr an, die nicht nur durch die Bloggerwelt, sondern auch im Fernsehen und Radio grassieren.

In diesem Jahr habe ich Netflix für mich entdeckt. Ich habe so viele Serien gesehen wie vermutlich in den letzten zwanzig Jahren nicht. Auf der einen Seite wurden mir und meinem Medienkonsum dadurch neue Perspektiven und Möglichkeiten eröffnet. Andererseits schlug es sich negativ auf mein Lesepensum nieder. Das kann man anhand der Anzahl der gelesenen Bücher glasklar ablesen. Allerdings ist die gesunkene Zahl wohl auch darauf zurückzuführen, dass mich weniger Bücher so magisch anzogen, dass ich sie lesen wollte. Man kann Netflix ja nicht für alles die Schuld geben 😉 .

Sehen wir uns meinen Medienkonsum mal genauer an.

Obwohl ich generell sehr gerne ins Kino gehe, wähle ich sehr genau aus, welche Filme den Weg für mich lohnenswert machen könnten. Natürlich trügt der Eindruck trotz penibler Vorauswahl dennoch mitunter.

So trug es sich zu, dass ich mich dieses Jahr lediglich sechs Mal in die Kinosessel gekuschelt habe.
Die Auserwählte waren The Greatest Showman, Avengers Infinity War, Der Buchladen der Florence Green, Tanz ins Leben, A Star is born und Bohemian Rhapsody. Letzter war für mich eine große Herzensangelegenheit und hat mich glücklicherweise tatsächlich umgehauen. Mein absolutes Highlight des Kino- und Filmjahres! The Greatest Showman mochte ich ebenfalls sehr gern, weil er zum Träumen und Staunen einlädt. Musikalisch begleitete er mich mal mehr, mal weniger durch das Jahr.
Am wenigsten gefallen haben mir Der Buchladen der Florence Green, der auf mich sehr langweilig gewirkt hat. Etwas besser fiel Tanz ins Leben aus, war aber dennoch sehr klischeehaft und erwartbar.
Die restlichen drei Filme gefielen mir sehr gut, wirkten aber nur wenig nach. A Star is born finde ich in Bezug auf Lady Gaga sogar leicht überschätzt. Sicher, es ist ein guter Film, Bradley Coopers Leistung aber meines Erachtens nach viel höher einzuschätzen als die von Lady Gaga.

Im Heimkino habe ich mich von alten Klassikern bis zu aktuellen DVD- bzw. Bluray-Erscheinungen querbeet durchgeschaut. Allerdings muss ich sagen, dass bis auf Paddington 2 kein überragendes Highlight dabei gewesen ist bzw. diese aus alten Bekannten wie Rendezvous nach Ladenschluss und Ehekrieg bestanden. Allerdings möchte ich Jumanji lobend erwähnen, denn obwohl oder gerade weil ich rein gar nichts davon erwartet hatte, war die Neuauflage überraschend unterhaltsam.

Alle anderen Filme waberten mehr oder weniger im Mittelfeld herum mit ein paar Ausläufern nach unten. Bei Get Out habe ich mich wirklich gefragt, was der Hype darum soll und mutmaße, dass er von vielen Kritikern einfach aufgrund seiner Thematik gepriesen worden ist. Ich bin ja alles andere als ein Horrorfilm-Fan, aber unter den Gesichtspunkten des Genres habe ich ihn nicht als gruselig empfunden. Abgesehen davon habe ich mich aber dieses Jahr durchaus um Fortbildung auf dem Gebiet des Horror-Genres bemüht, wie ihr im nächsten Teil meines Rückblicks noch sehen werdet.

Als die für mich schlechtesten Filme erwiesen sich Girl on the Train, Bright und Hidden Figures. Ihre Bandbreite reichte von „überschätzt, vorhersehbar und klischeebeladen“ über „hinter den Möglichkeiten stark zurückbleibend“ bis „gähnend langweilig“. Einen Hass-Film wie Arrival habe ich jedoch dieses Jahr nicht für mich ausmachen können. In meine spezielle und individuelle „Hass“-Kategorie fallen meist Bücher, Filme oder Serien, die einen riesigen Hype auslösen und die als total intelligent gepriesen werden, von denen ich aber ganz das Gegenteil denke. Dinge, die vorgeben tiefsinnig und mehrdimensional zu sein, es in meinen Augen aber nicht sind. Dinge, die sich an ihrer eigenen angeblichen Sinnhaftigkeit berauschen. Bei Filmen konnte ich dieses Jahr keinen Kandidaten ausmachen. Ganz anders verhält es sich im Bereich Serien.

Womit der fließende Übergang zu meinen am stärksten frequentierten Medienprodukten geschaffen ist.

In meiner Prä-Netflix-Ära habe ich mich nicht als Serienjunkie bezeichnet. Soweit würde ich zwar auch heute nicht gehen, aber durch den Streamingdienst wurde ich immerhin zum regelmäßigen Seriengucker. Ich habe im vergangenen Jahr so viele Serien gesehen wie in den schätzungsweise letzten zwanzig Jahren nicht. Und ich habe schließlich nicht nur das Netflix-Angebot genutzt, sondern im Zuge dessen auch Serien auf DVD und Bluray angeschafft.

Abgebrochen habe ich die erste Staffel von Jessica Jones, Electric Dreams, die zweite Staffel von Orphan Black und die zweite von Unbreakable Kimmy Schmidt. Bei den letzten beiden kann ich nicht ganz ausschließen, sie irgendwann weiter zu schauen. Auf jeden Fall fortsetzen werde ich die 2. Staffel von A Handmaid’s Tale. Ich habe nur die ersten beiden Folgen gesehen und konnte es bisher nicht fortsetzen. Das hole ich aber bald nach, obwohl ich vermute, dass sie die erste nicht erreichen wird.

Abgebrochen habe ich auch Sense8 irgendwann während der vierten Folge. Ich konnte keinen Sinn und keinen roten Faden erkennen. Das ist mit Sicherheit eine der Serien, auf die man sofort oder gar nicht anspringt. Ich breche Serien ja durchaus nicht sofort ab und gebe ihnen den Raum und die Zeit, sich zu entfalten. Wenn der Funke aber gar nicht überspringt, habe ich kein Problem damit, sie mittendrin zu verlassen. Es gibt so viele tolle Serien, warum sich mit denen aufhalten, die einem nichts geben?! Während ich Sense8 ohne Groll verlassen konnte, verhielt es sich bei Westworld anders. Ich habe die gesamte erste Staffel geschaut, weil der Hype mir ja versprochen hatte, dass sie wahnsinnig gutes Storytelling aufweisen sollte. Sie würde einen Bogen spannen und Dinge würden sich erst spät enthüllen. Alles würde Sinn ergeben und einfach famos sein. Hat der Hype gesagt. Was soll ich Euch sagen? Der Kerl lügt ja wie gedruckt. 😀 Die Serie ist famos. Klar. Famos langweilig. Und so undurchschaubar wie viele versprechen ist sie auch nicht. Und keine Sorge, ich habe sie vollkommen verstanden. Wie auch immer, ich habe mich regelrecht gequält und sie wird mir definitiv als eine der überschätztesten Serien aller Zeiten in Erinnung bleiben. Das Thema der künstlichen Intelligenz bzw. Androiden wurde schon oft viel besser behandelt. In diesem Zusammenhang empfehle ich gerne die Channel4-Serie Humans. Es handelt sich um das Remake einer schwedischen Serie, aber da ich die nicht kenne, rate ich zu Humans.

Meine Lieblingsserien sind Velvet und Glow geworden. Auch Feud: Bette and Joan und Spuk in Hill House bescheinige ich eine Extraklasse. Falls Ihr die vier Serien noch nicht gesehen haben solltet, kann ich sie nur empfehlen. 3% und überraschender Weise, obwohl es eine deutsche Produktion ist, Dark haben ebenfalls Eindruck auf mich gemacht. Im guten Mittelfeld verorte ich Bodyguard, Agent Carter, Legion, Alias Grace und Salvation. Für gute Unterhaltung haben sie allemal gesorgt.

Ein paar Dokumentarserien habe ich ebenfalls gesehen. Dazu zählen die erste Staffel von Making a Murderer, Holy Hell, Evil Genius und The Staircase. Sie waren durchaus interessant und aufschlussreich.

Teil 2 meines Jahresrückblicks wird übrigens das Thema Bücher und Podcasts abhandeln.

32 Gedanken zu „Medialer Jahresrückblick 2018 – Nicht weil alle es tun, sondern obwohl – Teil I

  1. blaupause7

    Ein schöner Rückblick. Meine Kinobesuche kann ich dieses Jahr an einer Hand abzählen, aber mit 4 Filmen ist das für mich eine 300%-Steigerung zum Vorjahr. Als da sind: Ocean’s 8, A star is born, Bohemian Rhapsody, Mary Poppins returns. Platz drei belegt Ocean’s 8, Platz zwei A star is born – und auf Platz eins stehen bei mir: Bohemian Rhapsody und Mary Poppins.

    An Serien bin ich übrigens bei Breaking Bad bereits nach der 1.Folge der zweiten Staffel ausgestiegen. Aber nicht, weil ich die Story schlecht fand, sondern es waren persönliche Gründe, die mich getriggert haben. Wer innerhalb der Familie mehrere Leute durch Krebs verloren hat, möchte durch eine Serie nicht auch noch daran erinnert werden. Ein Grund, warum ich z.B. auch nicht die Serie „Der Club der roten Bänder“ ertragen kann.

    Was Orphan Black angeht, kannst Du der Serie ruhig etwas später eine zweite Chance geben. Ich hatte zwar teilweise das Gefühl, dass es so langsam konfus wird, aber das löste sich später in Wohlgefallen auf, und das Ende ist wirklich für mich überzeugend gewesen.

    Mit gehypten Serien hab ich’s nicht so. Ich leih‘ mir die Sachen aus der Bücherei aus. Da probiere ich auch öfters mal Bücher aus anderen Genres aus. Das kann sehr interessant werden, vor allem wenn man selten Science Fiction liest, sondern eher Thriller.

    Serien aus der Bücherei leihen… Entdeckt habe ich für mich: Gefängnisdrama Orange is the new Black, Krimiserie White Collar und: Broadchurch. Wenn ich die zweite Staffel finde, leihe ich sie mir.

    Sorry, dass es jetzt sooooo lang geworden ist – ich wünsche Dir einen guten Rutsch und einen angenehmen Start in das neue Jahr.

    Liebe Grüße
    Ulrike

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    1. Bette Davis left the Bookshop Autor

      Vielen Dank! Auch für den langen Kommentar. Ich mag das 🙂 . Mary Poppins war so gut? Wow, hätte ich jetzt nicht unbedingt erwartet.
      Hypes nur um des Hypes-wegen mache ich auch nicht mit. Nur wenn mich das Thema ohnehin irgendwie interessiert. Wenn man dann noch viel Gutes hört, dann bin ich auch nicht so rigoros, um es wegen des Hypes nicht kennenzulernen. Allerdings weiß ich nicht, wie oft ich den Hype wirklich gerechtfertigt fand. Da mir kein positives Beispiel einfällt, kann es nicht so oft vorgekommen sein.
      Breaking Bad habe ich nie versucht. Orange is the new black war überhaupt nicht mein Fall. Habe dem Ganzen zwar einige Folgen eingeräumt, das war aber noch vor Netflix und dauerte nicht an.
      Ich bin mir nicht sicher, ob unsere Stadtbibliothek Serien anbietet. Glaube eigentlich nicht. Muss ich direkt mal checken und im Fall des Falles die Mitgliedschaft nach Ewigkeiten mal erneuern.
      Herzlichen Dank! Ich wünsche Dir auch einen guten Rutsch und alles Gute im neuen Jahr!

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  2. Filmschrott

    „Get Out“ hat letztlich eine interessante erste Hälfte und bricht dann in meinen Augen komplett zusammen, weil ab der (vorhersehbaren) Auflösung das ganze in den üblichen Horrorbrei abdriftet. Ich saß im Kino und wusste immer schon 2 Minuten vorher, was als nächstes passieren wird. Wirklich schlecht ist er aber nicht.

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    1. Bette Davis left the Bookshop Autor

      Nein, wirklich schlecht ist er nicht. Aber selbst ich, die wirklich kaum im Horror unterwegs ist, habe fast alles vorhergesehen. Letztlich leidet das Filmerlebnis aber, glaube ich, unter dem enormen Hype und den Lorbeeren, die er eingeheimst hat. Da kann das tatsächliche Filmgeschehen nicht mithalten.

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      1. Filmschrott

        Das ist immer so ein Grundproblem. Deshalb versuche ich auch, mich möglichst von solchem Hype fernzuhalten und mich so wenig wie möglich im Vorfeld über Filme zu informieren, die ich gucken will. Hat bei „Get Out“ auch einigermaßen funktioniert, aber geholfen hat es in diesem Fall auch nicht all zu viel. Ich glaube allerdings, dass der tatsächlich bei einer Zweitsichtung, mit einem Abstand von ein paar Jahren, ein bisschen dazugewinnen kann, wenn man weiß, was einen erwartet.

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      2. Filmschrott

        Kommt natürlich auch auf den Film an. Gerade bei den „großen“ Filmen, ist das natürlich ganz schwierig. Ich versuche dann meist, das einfach zu überlesen. Nebenbei auch, wenn es mir einfach komplett egal ist. Wenn ich bspw. irgendwo die Abkürzung MCU lese, fallen mir ohnehin schon fast die Augen zu.

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      3. Bette Davis left the Bookshop Autor

        Die zwei Universen sprechen mich auch mehr an. Allerdings habe ich mich mit Peter Capaldi vom Whoverse (vorerst) verabschiedet und Star Trek besuche ich auch nur noch selten. Von Marvel sehe ich mir sporadisch Filme an, die mich ansprechen. Grundlegende Ahnung vom Gesamtkonzept habe ich aber so gut wie keine.

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      4. Filmschrott

        ST war nie mein Ding. DW baut auch seit Jahren kontinuierlich ab, wenn man mich fragt. Habe allerdings die aktuelle Staffel noch nicht gesehen. Bin zumindest interessiert, ob durch den Showrunnerwechsel da mal wieder frischer Wind reinkommt.

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      5. Bette Davis left the Bookshop Autor

        Bei ST war ich großer TNG-Fan. Die Nachricht, dass eine neue Serie mit Picard geplant ist, habe ich sehr skeptisch aufgenommen. Das kann ja nur Murks werden.
        Gebe Dir Recht, was DW angeht, obwohl ich auch viele begeisterte Stimmen zu Capaldi kenne. Auch die neue Staffel wird ja vielerorts gepriesen, aber ich habe derzeit kein Interesse daran. Da gucke ich lieber alte Episoden.

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      6. Filmschrott

        Capaldi fand ich eigentlich auch gut, nur eben die Geschichten nicht. Da kann er ja dann auch nichts retten. Es liegt eigentlich selten am Doctor oder den Companions. Da konnte ich bisher eigentlich jedem auf seine Weise etwas abgewinnen. Aber wenn das Drumherum nicht passt, dann nützt das leider auch nicht viel.

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      7. Filmschrott

        Ja klar, ich habe auch meine Favoriten. Aber so richtig schlimm fand ich eigentlich keinen. Selbst Clara fand ich nicht so schrecklich, wie sie oft gemacht wird.
        Die Geschichten wurden eben immer langweiliger und vorhersehbarer. Gab zwar hier und da mal Ausreißer nach oben, aber dann auch wieder noch nach unten. Vielleicht ist die Luft auch einfach raus aus der Nummer. Keine Ahnung. Nach so vielen Jahren nutzt dann vielleicht auch die hundertste Reincarnation nix mehr.

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      8. Bette Davis left the Bookshop Autor

        Clara fand ich übel. Teilweise war sie so zickig zum Doctor, dass ich mich gefragt habe, warum sie überhaupt noch mit ihm loszieht bzw. er mit ihr.
        Die Idee, dass er jetzt zur Frau reinkarniert ist, gefällt mir auch nicht so gut. Man hat das Gefühl, dass wird nur gemacht, weil es dem Zeitgeist entspricht. Für mich ist es aber unlogisch, nach 12. Reinkarnationen, die immer männlich endeten, ihn plötzlich doch eine Frau werden zu lassen. Dann sehe ich lieber GLOW, wo weibliche „Original“-Charaktere gezeigt werden, die spannend und realistisch sind.

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      9. Filmschrott

        Ja, das wirkt wieder sehr wie „guckt mal, wir sind auch voll fortschrittlich“ usw. Stört mich zwar nicht weiter, aber man muss dann eben auch was draus machen. Bisher habe ich noch nix zur neuen Staffel gelesen. Scheint so, als ob die nicht auf viel Interesse gestoßen ist. Oder es ist einfach mal wieder an mir vorbei gegangen.

        GLOW ist super. Für mich eine der Überraschungen der letzten Jahre. Hatte mit nix gerechnet und das macht einfach unglaublich viel Spaß.

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      10. Bette Davis left the Bookshop Autor

        Schlecht ist es wohl nicht angekommen. Dennoch ist die nächste Staffel erst für 2020 geplant, was dann vielleicht doch nicht für einen durchschlagenden Erfolg spricht.

        GLOW ist für mich der beste Beweis, dass natürlich auch Serien und Filme mit Protagonistinnen bestens funktionieren können. Statt die immer gleichen Stereotype müssen sie einfach abwechslungsreich und realistisch sein. Das gilt aber für Männer genauso.

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      11. Filmschrott

        Jap. Bin ich voll bei dir. Das funktioniert bei GLOW sehr gut. Selbst, wenn man da hin und wieder natürlich auch Sterotypen nutzt, aber die treibt man dann auch wieder so auf die Spitze, dass es einfach passt.
        Wo das auch gut funktionier mMn, ist bei OITNB.

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      12. Bette Davis left the Bookshop Autor

        Genau. Das gilt ebenso für die Männer in GLOW. Sie sind zwar zahlenmäßig unterlegen, aber inhaltlich genauso unerlässlich. Ich finde es toll, dass sie immer auf Augenhöhe sind. Keine/r ist wichtiger als der oder die andere.

        Das trifft wohl auch bei OITNB zu. Allerdings sprach mich das Ganze inhaltlich nicht sehr an und die Figuren ließen mich kalt.

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      13. Filmschrott

        Man kann eben nicht alles mögen. Ich mag OITNB ganz gerne. Auch wenns im Mittelteil Staffeln gibt, die mich nicht so begeistert haben. Ich mag allerdings das Knastsetting ohnehin gerne, also hatte man da bei mir direkt einen Stein im Brett. Bin aber auch froh, dass nach der nächsten Staffel wohl Schluss ist. Irgendwann nutzt sich eben alles ab.

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      14. Bette Davis left the Bookshop Autor

        Geschmäcker sind zum Glück verschieden. Sonst hätten wir ja überhaupt keine Vielfalt und jeder würde Til Schweiger und Helene Fischer mögen. HORROR! 😀

        Manche Serien übertreiben es leider. Selbst als Fan weiß man, dass es besser wäre, endlich einen Schlusspunkt zu setzen. Vielfach sind es sicher die Sender oder Streamingdienste, die einen Geldesel nicht verlieren wollen. Bestes Beispiel ist Big Bang Theory. Nach Staffel 2 hätte Schluss sein müssen.

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      15. Filmschrott

        Jap, was erfolgreich ist, bleibt eben, bis auch der Letzte keinen Bock mehr drauf hat. Und im schlimmsten Fall gräbt man es dann Jahre später doch wieder aus, weil einem nichts neues mehr einfällt.

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      16. Filmschrott

        Genau das. Momentan ist es wirklich so, dass man nur noch das Gefühl hat, alles schon gesehen/gelesen/gehört zu haben und dass sich die „Schaffenden“ auch absolut nicht bemühen, mal neue Akzente zu setzen.

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      17. Filmschrott

        Leider ja. Sieht man ja am Kino. Die Massen stürmen auch noch in den hundersten Superheldenfilm, mit der immer gleichen Geschichte. Alles andere bleibt vermehrt auf der Strecke und wird direkt zu Netflix und Co. abgeschoben.

        Gefällt 2 Personen

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