Media Monday #407: Plaudertaschenalarm

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Beim Ausfüllen des heutigen Lückentexts bin ich etwas ins Plaudern geraten, obwohl mir nicht zu jeder Lücke das Passende eingefallen ist. An welchen Stellen eine Ladehemmung zur Übersprungshandlung bzw. Plaudern führte, könnt Ihr jetzt erkunden. Falls Euch das nicht reicht, könnt Ihr das natürlich bei den übrigen Beiträgen des Media Mondays fortführen. Als Ausgangsbasis dient wie immer Wulfs Medienjournal.

1. Die Entscheidung, mir einen bestimmten Film ansehen zu wollen, kann ich problemlos widerrufen, wenn ich nicht in der richtigen Stimmung bin. Wochen im Voraus einen Kinoabend zu planen, funktioniert deshalb bei mir nur mit Filmen, die ich schon lange unbedingt sehen möchte oder wenn mehrere zur Wahl stehen und man dann nach Tagesform entscheiden kann.

2. Serien, von denen bereits zig Staffeln existieren, reizen mich seltener, weil ich das Gefühl habe, sie würden wie ein riesiger Berg vor mir aufragen. Wenn man eine aktuelle Serie schaut und diese immer weiter verlängert wird, ist es einfacher. Nichtsdestotrotz nehme ich mir seit Urzeiten vor, Lost zu schauen. Leider bin ich damals in der fünften Staffel ausgestiegen bzw. ausgestiegen worden, da die Sendezeiten bei Kabel1 wenig durchdacht waren.

3. A Quiet Place hätte mir ja durchaus spannender/besser vorgestellt, denn es hatte doch überaus viele wohlmeinende Kritiken generiert. Der Film war nicht schlecht, aber konventioneller als von mir erwartet. Vielleicht bin ich ja total abgebrüht, dass ich mich nicht wie erwartet gruseln konnte, aber das halte ich für sehr unwahrscheinlich. Vermutlich habe ich generell Probleme damit, wenn der Gegner zu wenig bis gar nicht in Erscheinung tritt. Wie soll ich ihn da ernstnehmen?! Ähnlich verhielt es sich bei Bird Box, den ich ebenso wenig für einen großen Wurf halte. Das Buch hatte ich schon nicht gelesen, weil die Prämisse wenig vielversprechend klang, aber wider besseren Wissens hatte ich dem Film eine Chance eingeräumt.

4. Ich kann gar nicht genau sagen, wann ich das letzte Mal einen Film mit Tom Cruise gesehen habe. Wenn SchauspielerInnen einen großen Bekanntheitsgrad erreicht haben, kommt es gelegentlich vor, dass ich ihnen ihre Rollen nicht mehr abkaufe. Gerade bei Menschen, die keine große Varianz in ihrer Figurenauswahl oder Darstellungsweise zeigen, fällt es mir schwer, ihnen eine Figur abzunehmen. Ich sehe dann eben Tom Cruise, Angelina Jolie oder Richard Gere und das zerstört natürlich die Illusion der Geschichte.

5. ____ könnte für mich durchaus das nächste große Ding werden, was ____ betrifft, schließlich ____ . Dazu kann ich leider nichts sagen, da ich gefühlt immer eine der Letzten bin, die irgendwas mitbekommt. Ich habe weder eine Ahnung, welche Filme, Serien noch Bücher geplant sind. So habe ich auch erst heute den Trailer zur dritten Staffel von Stranger Things gesehen, der durchaus vielversprechend aussieht. Aber das nächste große Ding wird die Staffel dennoch nicht für mich werden. So ein großer Fan der Serie bin ich nicht.
Eins ist jedoch sicher, nämlich dass Star Wars Episode IX es auch nicht sein wird. Davon habe ich mich schon nach Episode VIII verabschiedet. Den Hype um den Trailer kann ich dementsprechend nicht nachvollziehbar. Für mich sagt er gar nichts aus und macht somit auch nicht neugierig. Wenn ich mit Sachen durch bin, bin ich durch (Kingsman, Men in Black etc.) und werde selten rückfällig.

6. Gerne würde ich ja wieder häufiger etwas von Christopher Nolan sehen, aber bitte etwas so Wendungsreiches und Überraschendes wie Inception, Prestige oder Interstellar.

7. Zuletzt habe ich Ready Player One gesehen und das war visuell im Kino bestimmt toll, aber nicht mein Fall, weil ich mir CGI-Figuren nicht mitfühlen kann. Wenn mich das Schicksal der Protagonisten nicht interessiert, funktioniert das Ganze einfach nicht für mich.

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3 Gedanken zu „Media Monday #407: Plaudertaschenalarm

  1. blaupause7

    Von A Quiet Place war ich auch nicht so mitgerissen, wie ich angenommen hatte. Da fand ich den Film „Don’t breathe“, in dem drei Einbrecher plötzlich feststellen, dass ihr Einbruch doch nicht so glatt laufen wird, hochgradig spannend. Sich in einem Haus nicht orientieren zu können, in dem ein Blinder lebt, der einen nach dem anderen umzubringen versucht… grusel.

    Oder „wir“, da funktioniert der Horror noch auf einer anderen Ebene.

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