Archiv für den Tag 13. Mai 2019

Eurovision Song Contest- Israel 2019 – Dare to Dream

ESC Israel 2019

Zugegeben, Israel war letztes Jahr nicht Sieger meines Herzens. Ungeachtet der wichtigen Botschaft empfand ich den Beitrag als absolut nervig. Nicht nur das Gegacker, auch das Flügelschlagen und die rollenden Augen der Künstlerin….brrrrrr. Okay, inzwischen habe ich mich davon erholt und bin über den Sieg hinweggekommen. Insgesamt konnte die Show überzeugen, die aus deutscher Sicht ebenfalls überaus erfreulich verlief. Nach Jahren der letzten Plätze war das Balsam für die Seele. Nicht, dass ich noch besonderes Augenmerk auf die deutschen Beiträge legen würde. Dafür haben wir doch wirklich viel zu viel durchschnittlich und sogar schlechte Sachen hingeschickt, als das ich noch mitfiebern könnte. Doch all das liegt hinter uns und der ESC 2019 klopft unüberhörbar an unsere Tür. Zeit, sich endlich mit den AnwärterInnen auf den diesjährigen Musik-Thron auseinanderzusetzen.

Ich habe das endlich am letzten Wochenende getan, indem ich zuerst die vier Soundcheck-Shows auf Eurovision.de gesehen habe. Danach habe ich mir die Beiträge auf youtube angehört und die uninteressanten aussortiert. Die übrigen höre ich seitdem und möchte Euch nun die Ergebnisse dieses Prozesses offerieren. Eine Warnung: Es wird ein längerer Artikel werden. Also, ein langer! Weiterlesen?

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Media Monday #411: Vom Vergessen, fantastischen Erfindungen und Vorfreude

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Nicht nur Liebe liegt im Mai in der Luft, sondern auch Muuussiiiiik! *Tirili* Ihr wisst sicher was ich meine 😀 . Ob Ihr deshalb in Euphorie oder Schockstarre ausbrecht, spielt aber beim Media Monday keine Rolle, denn dass der generell eine tolle Aktion ist, darauf können wir uns doch alle einigen, oder?

1. Aktionen wie der Gratis Comic Tag am vergangenen Samstag gehen meist völlig an mir vorbei. Denn selbst wenn ich im Vorfeld davon hören sollte, habe ich den Termin garantiert wieder vergessen bis es soweit ist. Ich muss mich schon für etwas sehr gezielt interessieren, damit es in meinem Kalender landet.

2. Geht es um animierte Filmfiguren kann ich heutzutage selten größere Empathie entwickeln. Man sieht ja, dass sie nur gezeichnet sind und daher ihre Gefühle ebenso 🙂 .

3. Der Umstand, dass so viele Verfilmungen von Buchreihen meist nach dem ersten Band bereits fallen gelassen werden, zeigt, dass sich literarische Erfolge nicht automatisch in ein anderes Medium übertragen lassen. Vielleicht zeigt es aber auch, dass sich mit Adaptionen häufig nicht genug Mühe gegeben wird, weil darauf vertraut wird, dass die Fans kritiklos alles abkaufen.

4. So schön Adaptionen und Verfilmungen auch sein können, das beste komplett eigenständige Werk, das ich zuletzt gesehen habe, war Bohemian Rhapsody, denn trotz mancher Schwäche, zählt letztlich wie sehr ein Werk begeistern und berühren kann.

5. Niemand könnte auch den größten Müll spielen und ich würde es mir wahrscheinlich trotzdem ansehen, einfach weil die Story für mich immer wichtiger ist als die Beteiligten. Wenn die mich überhaupt nicht interessiert, dann kann mich die formidabelste Besetzung nicht motivieren, mir das Ganze anzusehen. Klingt die Handlung jedoch vielversprechend, sehe ich sie mir gerne auch mit völlig unbekannten (aber dennoch guten) Darstellern an.

6. Ich glaube, wenn ich ein Werk (Buch, Film, Serie, was auch immer) noch einmal komplett neu und ohne Vorwissen erleben könnte, wäre das super. Träume seit Men in Black davon, dass es so einen Blitzer für Medien geben würde. Wie begeistert ich aus manchem Film kam und wie wenig sich das bei weiteren Sichtungen in ähnlicher Weise einstellen wollte, weil ich den Inhalt schon kannte, ist doch schade.

7. Zuletzt habe ich mich voll auf den ESC eingestimmt und das war dringend nötig, weil der Gesangswettbewerb nächste Woche stattfindet, ich aber noch kein einziges Lied außer dem deutschen kannte und ich ja schließlich wissen möchte, für wen ich die Daumen drücken muss.