Eurovision Song Contest- Israel 2019 – Dare to Dream

ESC Israel 2019

Zugegeben, Israel war letztes Jahr nicht Sieger meines Herzens. Ungeachtet der wichtigen Botschaft empfand ich den Beitrag als absolut nervig. Nicht nur das Gegacker, auch das Flügelschlagen und die rollenden Augen der Künstlerin….brrrrrr. Okay, inzwischen habe ich mich davon erholt und bin über den Sieg hinweggekommen. Insgesamt konnte die Show überzeugen, die aus deutscher Sicht ebenfalls überaus erfreulich verlief. Nach Jahren der letzten Plätze war das Balsam für die Seele. Nicht, dass ich noch besonderes Augenmerk auf die deutschen Beiträge legen würde. Dafür haben wir doch wirklich viel zu viel durchschnittlich und sogar schlechte Sachen hingeschickt, als das ich noch mitfiebern könnte. Doch all das liegt hinter uns und der ESC 2019 klopft unüberhörbar an unsere Tür. Zeit, sich endlich mit den AnwärterInnen auf den diesjährigen Musik-Thron auseinanderzusetzen.

Ich habe das endlich am letzten Wochenende getan, indem ich zuerst die vier Soundcheck-Shows auf Eurovision.de gesehen habe. Danach habe ich mir die Beiträge auf youtube angehört und die uninteressanten aussortiert. Die übrigen höre ich seitdem und möchte Euch nun die Ergebnisse dieses Prozesses offerieren. Eine Warnung: Es wird ein längerer Artikel werden. Also, ein langer!

Vorausschicken möchte ich, dass es sich ausschließlich um meine subjektive Meinung handelt. Dabei zählt für mich nur, ob mir ein Song gefällt, mich emotional anspricht, mich tanzen lässt, die Künstler überzeugen. Mich interessiert nicht, ob der Beitrag angeblich besonders kunstvoll oder musikalisch wertvoll ist.

Generell stimmt mein Geschmack selten mit der Mehrheit der Zuschauerschaft überein. Es gab lediglich zwei ESCs, bei denen meine Favoriten auch die Sieger gewesen sind. Als Orakel tauge ich also nicht. 🙂 Überraschenderweise glaube ich, dass dieses Jahr mein Geschmack mit dem der meisten ZuschauerInnen relativ deckungsgleich sein könnte. Hinzufügen möchte ich noch, dass ich nicht weiß, wie die Beiträge von den Buchmachern eingeschätzt werden. Damit befasse ich mich im Vorfeld nie, da ich nicht beeinflusst werden möchte. Die politische Situation der Länder lasse ich bei meinem Urteil ebenfalls völlig außen vor.

Im Folgenden werde ich also Songs kommentieren, die das aus dem ein oder anderen Grund verdient haben, Euch meine persönlichen Favoriten verraten und tippen, welche tatsächlich Siegchancen haben könnten.

Allgemeine Eindrücke zum Teilnehmerfeld:

Der ESC 2019 ist qualitativ ein starker Jahrgang. Ich muss wirklich sagen, er begeistert mich. Es ist ja teilweise guter Ton über den ESC zu nölen und vielfach gibt es dazu ja auch allen Grund! Aber dieses Jahr starten viele sehr gute und aussichtsreiche Kompositionen. Viele davon können über den ESC hinaus funktionieren, werden später vielleicht noch im Radio zu hören sein. Keine Selbstverständlichkeit! Es werden viele gute Sängerinnen und Sänger auftreten. Hoffentlich können sie das auf der großen Bühne ebenso gut zeigen wie in ihren Videos. Gruppen sind wie immer unterrepräsentiert, Duos genauso.

Zu den musikalischen Beiträgen:

Jedes Jahr sind Songs dabei, die mehr oder weniger Füllmaterial sind. Man hört sie und vergisst sie direkt wieder. Teilweise hinterlassen sie den (vermutlich falschen) Eindruck, die Verantwortlichen hätten sich keine große Mühe gegeben. Hierzu zähle ich dieses Jahr z.B. das irische 22 von Sarah McTernen, das slowenische Sebi von Zala Kralj & Gasper Santl (eines der wenigen Duos), das weißrussische Like it von Zena und ein bisschen auch den spanischen Vertreter Miki mit seiner Ballerman-Gute-Laune-Nummer La Venda. No offence, aber spannend ist was anderes. Israel möchte offenkundig jegliches Risiko ausschalten, nächstes Jahr den Musikzirkus wieder ausrichten zu müssen und schickt Kobi Marimi mit dem netten, aber öden Home an den Start.

Dann ist da die Gruppe der „netten“ Lieder, die niemandem wehtun, die man gerne anhört, Sympathie, aber keine Begeisterungsstürme (bei mir) auslösen. Run with The Lions vom Litauer Jurij Veklenko ist hierfür Beispiele. Manche dieser Lieder können durchaus gut abschneiden, d.h. unter die Top 10 kommen. Hierzu zählen das französische Roi des Lady Gaga-„Doubles“ Bilal Hassani, der auf den Spuren von Conchita Wurst wandelt. Das Lied vertritt eine tolle Botschaft und wird daher sicher einige Fans generieren. Melodisch ist es mir aber zu vorhersehbar, um zu gewinnen. Den Wechsel von Französisch und Englisch mag ich allerdings sehr. Russlands Scream dürfte ebenfalls den Geschmack vieler eingefleischter Fans treffen, da es sich um eine traditionelle ESC-Melodie handelt. Mit Sergey Lazarevs Botschaft können sich garantiert viele Menschen identifizieren. Emotional spricht es mich leider rein gar nicht an, auch wenn es bei mehrmaligem Hören gewinnt.
Tim Rices Bigger than us wird bestimmt ganz gut abschneiden, da die Eurovision-Gemeinde den Briten vermutlich ihre Liebe zeigen möchte. Der Song ist auch toll und gut gesungen, hat für mich aber auch keine Siegergene. Der UK wird ein Abschneiden unter den ersten Zehn jedoch endlich wieder ESC-Aufwind geben. Tja, Estlands Storm von Victor Crone mag ich irgendwie, aber es ist im Vergleich zu den starken Teilnehmern natürlich ein bisschen langweilig  und zu 08/15 um es weit nach vorne zu schaffen.

Die üblichen Dancenummern dürfen ebenso wenig fehlen siehe Norwegens Spirit in the Sky von Keiino (gefällt mir nicht). Viele, wie Aserbaidschans Shut up von Chingiz oder Maltas Chameleon von Michela sind nicht schlecht, schaffen es bei mir aber nicht auf die vorderen Plätze.

Natürlich geht es wie immer beim ESC inhaltlich viel um Liebe, Frieden, Freiheit, das große Ganze, Gemeinschaft, Selbstbestimmung, Eigenliebe. Wichtige und emotionale Themen. Aber wenn sie zu offensichtlich präsentiert werden, geht die Botschaft bei mir ins Leere. (Nichtsdestotrotz bestätigen Ausnahmen natürlich die Regel, wie Ihr später lesen könnt.) So vertritt Proud, der nordmazedonische Beitrag, ein ehrenhaftes Anliegen, driftet aber für mich zu offensichtlich im Fahrwasser von This is us aus The Greatest Showman.

Sehr großes Nervpotenzial hat erstaunlicherweise dieses Jahr kein Lied, aber manche erreichen ein gewisses Maß durch die unendliche Wiederholung bestimmter Passagen. Nicht in jedem Fall ist es so, aber z.B. bei San Marinos Say Na Na Na (melodisch ebenfalls sehr schlicht) von Serhat  (hat immerhin eine prägnante Stimme), Lettlands That Night von Carousel oder Österreichs Limits von Paenda. Manches schrammt nur an der Nervgrenze vorbei, ohne sie zu passieren (könnte es bei mehrmaligem Hören vielleicht aber noch schaffen) und gefällt mir sogar einigermaßen gut (Zero Gravity von Kate Miller-Heidke).

Zu guter Letzt bleiben noch die Beiträge, die bei mir Unverständnis und daraus folgend Ignoranz erzeugen. Die Isländer schicken Hatari mit Hatrid mun sigra in den Wettbewerb. Soll mutmaßlich Rammstein-Anhänger ansprechen, die aber mit Sicherheit den ESC nicht gucken werden. Ich finde sowohl das Lied als auch das Getue auf der Bühne schrecklich. Anschreien lasse ich mich ebenfalls nur ungern und deshalb hat Georgiens Oto Nemsadze mit Keep on going keine Chance bei mir. Schließlich finde ich den kroatischen Beitrag Dream von Roko  gruselig. Singen kann der Mann ja, aber der Song ist so garn nicht meins.

Und dann wäre da noch Portugals Telemoveis von Conan Osiris. Wow, was ist das? Interessant, mystisch, experimentell, irritierend. Trifft meinen Geschmack zwar nur sehr bedingt, aber irgendwie hat es was. Ich habe absolut keine Ahnung, ob das ungewöhnliche Stück Chancen auf die erste Hälfte des Rankings hat, drücke aber die Daumen, dass es einigermaßen erfolgreich sein wird.

Gute Lieder, die aber irgendwo in meiner 2. Hälfte der Rangliste verbleiben, kommen also von Frankreich (eingängig), Russland (gewinnt je öfter man es hört), Zypern (Tanznummer mit stärkerem Refrain als Strophe), Großbritannien.

Und nun endlich zu den Beiträgen, die mir besonders gut gefallen. Ich werde versuchen, mich kurz zu fassen (hat bisher ja schon super geklappt :D) . Eine Rangfolge werde ich erst aus meinen Top 5 erstellen.

Platz 10 bis 6:

Eigentlich gilt für sie alles dasselbe. Es sind tolle Lieder mit eingängiger Melodie, Rhythmus und Refrain. Sie berühren mit auf irgendeine Weise, sei es emotional oder dass sie meine Beinen zum Tanzen motivieren. Jedem außer einem traue ich einen Platz unter den ersten Zehn zu. Es handelt sich um Armenien mit Walking Out von Srbuk, Ungarns Joci Papai mit Az en apam, Eliot mit Wake up für Belgien, Katerine Duska mit Better Love für Griechenland und Friend Of A Friend von Lake Malawi (Tschechische Republik). Der ist eingängiger Pop und ich kann nicht behaupten, es hat unbestritten Ohrwurm-Charakter. Den gesprochenen Teil finde ich recht mau und die Umsetzung insgesamt eher simpel. Es bleibt hinter dem letztjährigen Kandidat stark zurück, der einer meiner Favoriten gewesen ist. Nichtsdestotrotz könnte es ein Anwärter auf einen Platz unter den Top 10 sein.

Trommelwirbel!! Meine Top 5:

Platz 5:

DSDS ist bekanntermaßen nicht zwangsläufig der Startschuss für eine unaufhaltsame Gesangskarriere. Der Schweizer Luca Hänni scheint eine Ausnahme zu sein, hält er sich doch ganz wacker im Business und tritt jetzt mit einem coole Song für sein schweizer Heimatland an. She got me erinnert an Justin Timberlake oder Despacito. Ich finde ihn echt eingängig, insbesondere die arabische Melodie und denke, dass er sehr weit kommt. Er wird hoffentlich nicht gewinnen, aber sicher in die Top 5 einziehen und eventuell sogar DER diesjährige Sommerhit werden.

Platz 4:

Für Italien bringt Mahmood mit Soldi eine geerdete, groovige Rap-Nummer in den Wettbewerb ein. Italienisch ist grundsätzlich eine sehr melodische Sprache und klingt immer gut. Die Stimme von Mahmood ist sehr variabel und passt zum Lied wie Faust aufs Auge. Der Part mit „come va“ ist ein bisschen langweilig, aber dafür holt mich Non ho tempo per chiarire perché solo ora so cosa sei“ umso mehr ab.

Platz 3:

Ihr werdet mich vermutlich für verrückt halten, da es auch als nervig empfunden werden kann. Dies ist wohl einer der Beiträge, die man hassen oder lieben muss. Ich gehöre zur Fraktion, die Tulia aus Polen mit Fire of Love hingegen großartig findet. Macht total gute Laune, ist eingängig, hat eine rockige Note. Da „Hahaaa“ am Anfang kommt mir irgendwie bekannt vor, aber woher? Egal, ich hoffe, die vier Frauen kommen richtig weit. Allerdings kann ich gar nicht einschätzen, welchen Rang sie erreichen können.

Platz 2:

Ein Lied, das ebenso unterschiedliche Meinungen wie Fire of Love hervorrufen kann, ist bestimmt Dänemarks  Love is Forever von Leonora. Es wird von einer Tonfolge begleitet, die an Lemon Tree (I hate that song!) erinnert und allein deshalb unendliches Nervpotenzial birgt. Doch je häufiger ich es höre, umso mehr reißt es mich mit. Besonders die Idee, verschiedene Sprachen einzubauen, finde ich toll. Ich sage nur „Liebe ist für alle da“. 🙂

Mein Sieger der Herzen:

Als ich es das erste Mal hörte, habe ich schon nach wenigen Tönen gedacht, dass das mein persönliches Siegerlied ist. Arcade von Duncan Laurence (Niederlande) ging mir direkt ins Ohr und ins Herz. Es hört sich obendrein noch wie ein geborener ESC-Sieger an. Wie gesagt, nicht dass ich davon eine Ahnung hätte :D. Mein absoluter Favorit! Außerdem hätte ich nichts dagegen, wenn der ESC mal wieder in der „Nähe“ wäre. Die Top 10 dürften ein Klacks sein, der Sieg nicht ausgeschlossen!

Ich hänge mich soweit aus dem Fenster, meine Top 5 bis auf Tulia auch auf den vorderen Plätzen der offiziellen Veranstaltung zu sehen.

„Und was ist mit dem deutschen Beitrag?“ werdet Ihr jetzt fragen. Ja, ich erlaube mir, den nicht irgendwo einzuordnen. Ich habe die Fähigkeit verloren, deutsche Erfolge vorherzusehen. Bei Misserfolgen klappt es weitaus besser. Doch den sehe ich dieses Jahr nicht. Ich mag das Lied, es ist eingängig und vermittelt eine respektable Botschaft. Die erste Hälfte der Rangfolge ist nicht unmöglich, denke ich. Wetten würde ich jedoch nicht darauf.

Nun zu Euch! Welche Lieder mögt oder hasst Ihr? Wie findet Ihr den deutschen Beitrag? Teilt Ihr meine Ansichten oder seht Ihr etwas völlig anders? Ich bin gespannt auf Eure Meinung!

11 Gedanken zu „Eurovision Song Contest- Israel 2019 – Dare to Dream

    1. Bette Davis left the Bookshop Autor

      Früher hatte man ja auch gar nicht die Chance, es vorher zu hören und anfangs habe ich es dann weiter so gehalten wie Du. Aber inzwischen finde ich es gut, zu wissen, für wen man die Daumen drückt und sie durch häufigeres Hören besser einschätzen zu können. Ich höre die Beiträge derzeit rauf und runter und immer noch ändert sich meine Einschätzung hier und da.

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      1. Bette Davis left the Bookshop Autor

        Mir gefallen die meisten auch nicht und trotzdem ist es für mich (trotz mancher Wutattacke) ein großes Spektakel, das ich nicht verpassen möchte. Es gab allerdings durchaus Phasen, in denen ich ihm fast den Rücken zugewendet hätte bzw. es sogar schon der halbe war 🙂 .

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  1. eccehomo42

    Der niederländische Beitrag ist der beste seit 2014, ich hoffe, dass der gewinnt. Italien hat auch wie immer einen starken Beitrag. Norwegen mag ich persönlich sehr, ebenso Schweiz, Tschechien,Österreich, Polen, Aserbaidschan, Ungarn und auch Deutschland. Befürchte aber ein Debakel für die Sisters und zu hohe Platzierungen für Australien, Frankreich, Russland und Schweden (deren Song finde ich nur OK).
    Von all den verrückten Beiträgen finde ich Portugal am besten. Es wird hoffentlich sehr spannend am Samstag.

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    1. Bette Davis left the Bookshop Autor

      Bis auf die wenigen schon aussortierten Ausnahmen höre ich die Beiträge derzeit on heavy rotation und teilweise schwankt meine Meinung noch. Ich glaube, Tschechien gehört doch auch in meine Top 10. Norwegen finde ich leider zu simpel, Schweden erinnert mich zu sehr an frühere Songs und hat mich relativ schnell genervt (Nervigkeit ist anscheinend eine wichtige Kategorie für mich :D) .
      Oh, ich hoffe nicht, dass es für Sisters ein Debakel gibt, ABER dieses Jahr ist das Feld extrem stark und schon deshalb wird es seeeehr schwer, sich zu behaupten.
      Tatsächlich war ich schon lange nicht mehr so begeistert von einem Beitrag wie von den Niederlanden! Ich drücke Ihnen ganz enthusiastisch die Daumen und wäre sehr enttäuscht, wenn er es nicht schaffen würde!!

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      1. eccehomo42

        Tschechien ist für mich der beste Popsong des Jahrgangs, eingängig fröhlich, gehört für mich in die Top Five mit Niederlande, Italien, Schweiz und Aserbaidschan. So wird’s natürlich nicht ausgehen, hoffe aber sehr, dass einer der fünf gewinnt. Realistisch erscheint das nur bei Niederlande, Aserbaidschan und Italien.
        Norwegen ist natürlich sehr simpel, aber ich liebe es einfach. Hoffe da auf die Top Ten, im Gegensatz zu Dänemark, da könnte ich mir auch ein Semiaus am Donnerstag vorstellen. Heute ist ja das erste Semi und ich bin gespannt, was da schon passiert.

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      2. Bette Davis left the Bookshop Autor

        Der Anfang des Aserbaidschanischen Beitrags gefällt mir gar nicht und ich bin da auch nicht so optimistisch wie du. Aber wie gesagt, ich tauge als Orakel niente. 😀 Ich bin auf jeden Fall so gespannt wie seit Jahren nicht, wie sich die Halbfinale und das Finale entwickeln.

        Gefällt 1 Person

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