[Filmkritik] Always be my maybe

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Eigentlich steht für Sasha (Ali Wong) die Hochzeit mit ihrem ebenso gutaussehenden wie erfolgreichen Verlobten Brandon (Daniel Dae Kim) bevor. Allerdings verkündet der plötzlich, es wäre doch toll, vorher noch ein bisschen Zeit getrennt zu verbringen und er wolle das in Asien tun. Es ist mehr als offensichtlich, dass er nicht wirklich wild auf die Hochzeit. Die erfolgreiche Köchin ist froh, sich mit der Eröffnung ein neues Restaurant in ihrer Heimatstadt San Francisco ablenken zu können. Dort trifft sie zufällig Marcus (Randall Park) wieder. Die beiden waren schon als Kinder befreundet, haben aber seit fünfzehn Jahren keinen Kontakt mehr. Im Gegensatz zur zielstrebigen Sasha, lebt Marcus immer noch das unverbindliche Leben eines Teenagers. Nichtsdestotrotz stellt sich schnell die alte Vertrautheit zwischen ihnen ein und vielleicht auch mehr.

Es wird wohl nicht zu viel verraten, wenn man feststellt, dass hier das Rad nicht neu erfunden worden ist. Dennoch wartet Always be my maybe sowohl mit einer realistischen wie charmanten kleinen Liebesgeschichte auf. Die Hauptfiguren sind sympathisch, haben ihre Stärken sowie Macken und bieten viel Identifikationsfläche. Schnell schließt man beide ins Herz und kann ihre unterschiedlichen Leben und Sichtweisen nachvollziehen. Die Nebenfiguren treten wenig in Erscheinung, runden Sashas und Marcus‘ Kosmos aber positiv ab. Außerdem gibt es viele humorvolle Dialoge und Situationen, die häufig ironisch Phänomenen unserer Zeit kommentieren. Es scheint alles direkt aus dem Leben gegriffen, aber dann lernt Sasha einen Mann kennen und es kann nur ausdrücklich davor gewarnt werden, vorher in Erfahrung zu bringen, welcher Schauspieler hier in Aktion treten wird, um den Überraschungseffekt nicht zu ruinieren. Leider verrät es schon der Trailer, weshalb man sich davon fernhalten sollte. Nur so viel sei verraten: Er spielt sich selbst und mit welcher Selbstironie er das tut, ist einfach ein Knaller! Allein deswegen ist der Film absolut empfehlenswert! Die Handlung fällt alles in allem recht konventionell aus, so dass es ehrlicher Weise wohl dieser Auftritt ist, der das Ganze erinnerungswürdig macht.

Always be my maybe ist eine erfrischende Komödie, die kurzweilige Unterhaltung und einen großen Gastauftritt bietet.

7 von 10 Tickets

7Tickets

Always be my maybe ist seit Mai auf Netflix zu finden.

Die Kritik spiegelt meine subjektive Meinung wider, dennoch könnte sie als Werbung verstanden werden.

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6 Gedanken zu „[Filmkritik] Always be my maybe

  1. Rina

    Danke für die Rezi – ich war mir nicht sicher, ob ich den schauen sollte. Ich mag Fresh off the Boat ganz gerne – mein Mann gar nicht – und Ali Wong kenne ich aus American Housewife – und mag sie dort auch gerne – also beides Schauspieler, die ich gerne sehe. Den kreise ich mir auf jeden Fall mal ein, den Film…

    Liebe Grüsse und einen schönen Sonntag.

    Gefällt 1 Person

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