Media Monday #436: Willkommen im November

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Schön, dass Ihr wieder zu meiner Version des Media Monday hergefunden habt. Vielen Dank, denn Ihr macht mir mit jedem Besuch eine Freude. Und nun geht es auch schon los!

1. Bevor bald schon wieder die Vorweihnachtszeit beginnt, umrunde ich bis dahin weiterhin konsequent und großräumig die Weihnachtsabteilungen der Geschäfte .

2. Einen Kinofilm anzusehen, ohne zu quatschen, das Handy zu zücken, laut zu essen, dem Sitznachbarn vor sich, in den Rücken zu treten, sich also einfach gesagt ruhig zu verhalten, sollte ja wohl noch möglich sein, schließlich möchte das übrige Publikum doch auch einfach nur den Moment genießen. Leider muss man immer wieder erleben, dass das für manche anscheinend doch nicht so leicht ist.

3. Ich mag mich täuschen, aber Geschichten über dystopische Zustände werden nicht mehr so häufig erzählt (ob literarisch oder filmisch) wie noch vor ein paar Jahren. Ich lese sie zwar nach wie vor sehr gerne, aber der allgemeine Hype (der selbstverständlich auch viele schlechte oder ähnliche Versionen hervorgebracht hat) hat meiner Meinung nach etwas abgenommen.

4. Big Bang Theory hat ihren Zenit ja auch spätestens mit Bernadettes Auftauchen überschritten gehabt, denn dann mutierte es zu einer der unzähligen und beliebigen Beziehungs-Sitcoms. Bis dahin mochte ich die Serie sehr gerne. Allerdings hätte ich wohl auch ohne Bernadette und Amy irgendwann die Flinte ins Korn geworfen, denn wenn ich zufällig mal eine spätere Folge sah, dann nervte mich die immer gleiche Art der vier Jungs auch nicht wenig.

5. Eine der denkwürdigsten Kinovorstellungen bleibt für mich die Berlinale-Premiere von Wer wenn nicht wir (u.a. mit August Diehl, Alexander Fehling). Ich hatte mich an den roten Teppich gesellt und plötzlich verteilte jemand vom Personal zwei Freikarten unter den Umstehenden. Einer der Glücklichen wollte seine nicht und drückte sie mir in die Hand. Obwohl ich eigentlich nicht auf deutsche Filme stehe (Thema RAF finde ich aber interessant), wollte ich mir eine waschechte Filmpremiere natürlich nicht entgehen lassen und marschierte ich nur allzu gerne in den Berlinale-Palast hinein. Dort saß ich in einem Kinosaal mit Menschen wie Anna Stieblich, Dani Levi, Volker Schlöndorff, Ulrich Matthes, Benjamin Sadler. Die habe ich aber erst wahrgenommen, als das Licht anging und alle den Saal verließen.  Das war wirklich cool.
Sehr erinnerungswürdig gestaltete sich auch das Herr der Ringe-Triple-Feature zur Premiere von Die Wiederkehr des Königs. Das war schon extrem anstrengend. Nicht so sehr die ersten beiden Filme, aber beim dritten musste ich echt kämpfen, nicht zeitweise wegzudösen.

6. Die aktuelle Star-Wars-Trilogie ist bei uns immer wieder Thema in geselliger Runde, denn darüber kann man herrlich streiten. Die einen mögen sie, die anderen lehnen sie ab (ich bin nach Episode 7 ausgestiegen).

7. Zuletzt habe ich vier Folgen von Der Abgrund von Melanie Raabe gehört und das war einerseits kostenlos, aber andererseits nicht so mein Ding, weil ich es irgendwie langweilig fand. Bin mir nicht sicher, ob ich die restlichen Folgen noch hören werden.

8 Gedanken zu „Media Monday #436: Willkommen im November

      1. Bette Davis left the Bookshop Autor

        In Düsseldorf ist das Publikum vielleicht generell etwas „vornehmer“ 😀 . Ich muss sagen, dass die „Randalierer“ hier nicht die Regel darstellen. Die meisten Vorstellungen verlaufen schon ruhig, aber deshalb fallen die Negativbeispiele vermutlich noch stärker auf.

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  1. mwj

    Zu 1. Das versuche ich auch. Als langjähriger Lebensmittelallergiker bin ich immerhin gegen den Süßkram quasi immun.
    Zu 2. Ich mache mein Handy im Kino vor dem Film immer komplett aus und erst hinterher vor dem Kinosaal wieder an.
    Zu 4. Ich schaue TBBT zwar noch bis zum Ende, aber die Serie hat aus meiner Sicht schon nachgelassen. Dass sich die Figuren in Ansätzen weiterentwickeln und Partner*innen haben, ist nicht das Problem, sondern die eher einfallslose Art der Autoren Und die Tatsache dass man in 18 Minuten (so kurz sind die „halbstündigen“ Folgen mittlerweile) keine halbwegs ausgearbeitete Story erzählen kann. Es gibt immer wieder noch ein paar gute Momente, aber mehr wie nerdiger Sitcom-Durchschnitt ist es nicht mehr.

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    1. Bette Davis left the Bookshop Autor

      1. Das macht es dir natürlich etwas leichter, aber ich fange mit den Weihnachtsnaschereien fast nie vor dem 1. Advent an.
      2. Eigentlich halte ich das für’s einzig richtige Vorgehen, aber offensichtlich sehen das manche Leute anders. Eine Ansage vor dem Kinofilm wäre vielleicht mal ganz schön, um daran zu erinnern, das Handy auszuschalten.
      4. Ich habe da keine wirkliche Weiterentwicklung wahrgenommen, außer dass Freundinnen ins Spiel kamen. Vielleicht bei Howard, der sich vom Maulheld zum Ehemann gewandelt hat. Ansonsten wiederholten sich die Gags doch auf ähnliche Weise sehr. Aber wie gesagt, ich habe es nicht mehr sklavisch verfolgt, sondern nur hin und wieder mal reingezappt. Das allein überzeugte mich aber, dass ich es nicht mehr verfolgen möchte.

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  2. Wortman

    Da werde ich auch fuchsig, wenn im Kino Handys gezückt werden.
    Das Gefühl habe ich auch zeitweilig, was Dystopien angeht. Grade, weil durch Sachen wie „The Girl with all the Gifts“ neue Wege eröffnet wurden.
    Ich bin auch bei Ep. VII von Star Wars ausgestiegen 🙂

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