Monatsrückblick Januar 2020

Da meine Wochenrückblicke immer ziemlich wenig Interesse hervorrufen konnten, ich aber auf ein Resüme nicht völlig verzichten möchte, wird es von nun an Medien-Monatsrückblicke geben. Den Anfang macht völlig logisch der Januar und der bot direkt zwei Jahreshighlights, besser kann das Medienjahr nicht beginnen.

Kino:

Im Januar war ich drei Mal im Kino. Ein echter Rekord, denn in den letzten Jahren hat mich selten mehr als ein Film im Monat dorthin gezogen. Und das war schon ein guter Monat. Nicht, dass es so wenig gute Filme geben würde, aber er muss mich schon besonders interessieren, damit ich einen Kinobesuch wage.

Jumanji 2 : Satz mit X: Das war wohl nix. Kein Vergleich zu Teil Eins, den ich echt unterhaltsam fand. Zudem war der Kinobesuch selbst wohl der schlimmste, den ich je erlebt habe. Menschen, die sich nicht benehmen können, sind wirklich die Pest.

Lindenberg! Mach dein Ding! : Ich stehe deutschen Filmen mehr als skeptisch gegenüber und kann gar nicht mehr sagen, welchen ich vor diesem zuletzt im Kino gesehen habe. Vielleicht den zweiten Otto-Film 🙂 ? Könnte hinkommen. Obwohl ich bisher kein ausgewiesener Fan vom berühmten Hutträger gewesen bin (ich fand ihn aber durchaus cool), mag ich Filme, in denen Musik eine große Rolle spielt, sehr gerne. Die Leidenschaft hat in den letzten Jahren rapide zugenommen. Liegt vielleicht auch am großen Angebot. Zurück zum Film. Der hat mich echt begeistert und ich habe seitdem kaum eine andere Musik gehört. Jahreshighlight!

JoJo Rabbit folgte am Tag darauf und den fand ich leider nicht ganz so gelungen wie ich es von Taika Waitit erwartet hatte. Schade, aber der letzte Teil hat das Ganze gerettet.

Heimkino:

Ich werde nicht alle Filme aufzählen, sondern lediglich etwas zu denen sagen, die auf welche Weise auch immer besonders herausstachen.

Maria Stuart, Königin von Schottland ist sehr interessant und Saoirse Ronan spielt hervorragend. Man muss sich aber darauf einlassen können, da der Film auch etwas sperrig ist.

Marriage Story hat mir gut gefallen, auch wenn ich die Nominierung für Laura Dern als beste Nebendarstellerin nicht nachvollziehen kann. Insgesamt hat er aber nachhaltige Wirkung auf mich gehabt.

Born to be bad hört sich richtig gefährlich an, oder? Nach einem richtig harten Actionfilm. 😀 Ist es aber nicht. Es geht um eine Frau, die alle Männer um sich herum manipuliert und ausnutzt. Klassiker von 1950 hat mir auf jeden Fall Spaß gemacht.

Bücher:

Wege ihrer Sehnsucht ließ sich flott lesen, bot nette Unterhaltung ohne Tiefgang. Kann man lesen, muss man aber nicht.

Der stete Lauf der Stunden war ein tolles Leseerlebnis. Spannend und abwechslungsreich, so dass ich es kaum aus den Händen legen konnte. Aber leider ließ Justin Go zu viele Fragen offen, obwohl die Antwort schon in Reichweite war.

Serien:

Spinning Out ist ein frühes Highlight des Jahres und definitiv nicht nur für Sport-Interessierte geeignet.

Zumbo’s Just Desserts 2. Staffel erinnert an Great British Bake-Off, legt aber noch einen Schwierigkeitsgrad obendrauf.

2 Folgen (von vielleicht 6 oder doch 8?) der BBC-Miniserie White House Farm, konnte mich jedoch langfristig nicht fesseln.

Angefangen habe ich noch mit Ich schweige für dich, die Serie aber erst im Februar beendet, so dass sie erst im nächsten Rückblick kommentiert werden wird.

Heute Abend steht die Oscar-Verleihung an, aber sie zählt zu denen, die mich kaum interessieren. Früher stand ich völlig unter Strom und wollte sie immer sehen, aber die Zeiten haben sich geändert. Jetzt gucke ich eigentlich nur noch komplett, wenn mein Herz für einen Film richtig heftig schlägt. So wie letztes Jahr.  Ich kann mir ohnehin denken, wie sie im großen Ganzen ausfällt: Joaquin Phoenix und Renée Zellweger werden beste Hauptdarsteller. Abräumer der meisten Oscars wird 1917. Der wird übrigens auch in der nächsten Rückschau auftauchen, weil ich ihn am 5. Februar gesehen habe. Nur soviel: Soo toll fand ich ihn gar nicht mal 🙂 .

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