Media Monday #451: Nuschelnde Kreide

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Während ich am neuen Media Monday schreibe, erfahre ich, dass mehr Daten über Männer als Frauen erhoben werden und deshalb viele Dinge eigentlich für Männer entwickelt werden? Krass, oder? Der Media Monday ist aber für alle gemacht und deshalb springen wir jetzt direkt hinein in sieben neue, herausfordernde Lückensätze.

1. Zu sehen, mit wie viel Begeisterung und Hingabe jeder Media Monday von den Teilnehmern ausgefüllt wird,  macht Spaß.

2. Nach all den Jahren zu erfahren, dass die Serie Dark Crystal Menschen erreicht und begeistert, finde ich sehr rührend. Immerhin lief Jim Hensons Herzensprojekt seinerzeit leider nicht besonders erfolgreich in den Kinos.

3. Der neue Batman-Film ist nun wirklich nichts, worauf ich sehr gespannt wäre, aber wie die Reaktion auf sein neues Outfit zeigt, geht es offensichtlich vielen anders.

4. Ohne ihr/ihm was zu wollen, aber Schauspielern ist nun nicht so die größte Stärke von Til Schweiger, denn (muss ich das wirklich noch erklären? 😀 ) allein schon seine nuschelnde Stimme hört sich in meinen Ohren wie das Quietschen von Kreide auf einer Tafel an.  Außerdem hat er keinerlei Ausstrahlung, geschweige denn Ausdruckskraft. Spielt er nicht sowieso irgendwie immer sich selbst? Mir kommt es jedenfalls so vor, allerdings ziehe ich diese Erkenntnis allein aus Trailern. Einen ganzen Film mit ihm musste ich zum Glück nie ertragen. Sorry für die offensichtliche Wahl, aber er fällt mir bei so etwas immer zuerst ein. 🙂
Was ist eigentlich mit „Ohne ihr/ihm was zu wollen“ gemeint? Was soll ich der Person denn wollen? Ans Leder? An die Wäsche? 😉

5. Bei Filmen wie Horse Girl frage ich mich ja auch manches Mal, wer dafür eigentlich grünes Licht gegeben oder das für eine gute Idee gehalten hat, schließlich verliert sich der Film in der Liebe zu den eigenen Bildern, während der Inhalt gen Null tendiert. Für mich ist Handlung immer das wichtigste. Keine Darsteller, Figuren oder noch so schönen Bilder können einen Film ohne überzeugende Handlung retten.

6. Ein gutes Buch lese ich am liebsten ja von Anfang bis Ende.

7. Zuletzt habe ich die 10. Folge der ersten Staffel von Locke & Key gesehen und das war ein Ende, das im Vergleich zum Rest der Serie leider etwas abfiel, weil es nicht so spannend und gruselig gewesen ist, wie es frühere Folgen schon waren. Der Spannungsbogen war irgendwie nicht ganz rund. Insgesamt hat mir die ideenreiche Serie aber sehr gut gefallen, auch wenn noch etwas Luft nach oben bleibt.

20 Gedanken zu „Media Monday #451: Nuschelnde Kreide

  1. Wortman

    Wo hast du das denn gelesen mit den Männer- und Frauen – Daten?

    Die Dunkle Kristall – Serie war echt Hammer. Besonders eben, da sie im gleichen Stil gefilmt wurde wie das Original. Nix mit CGI und so. Ich hoffe, nur, die machen noch eine weitere Staffel. Der Anschluss an den Film fehlt ja noch.
    Schweiger… das kann ich vollends nachvollziehen 🙂
    Locke & Key fand ich irgendwie total interessant. Freu mich, wenn dann, schon auf eine zweite Staffel.

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    1. Bette Davis left the Bookshop Autor

      https://www.randomhouse.de/Paperback/Unsichtbare-Frauen/Caroline-Criado-Perez/btb-Taschenbuch/e561586.rhd

      Ja, CGI wurde in der Serie in überschaubarer und homogener Weise eingesetzt. Ohne die Puppen und „realen“ Kulissen wäre die Serie mit Sicherheit nichts geworden.
      Locke & Key war wirklich einfallsreich und spannend. Nur das „große Finale“ war für mich irgendwie keines. Da fand ich die Folge, in der Sam auftaucht, weitaus spannungsgeladener.

      Liken

      Antwort
      1. Wortman

        Das denke ich auch. Das hatte ja gerade den besonderen Charme. Die richtigen Puppen hatten mich schon im Originalfilm fasziniert.

        Das Finale bei L & K hätte wirklich mehr vertragen.

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  2. blaupause7

    Mir ist es bei 5) so wie Dir bei „Der Himmel über Berlin“ gegangen. Schöne Bilder, interessante Dialoge zwischen den Hauptdarstellern, aber ich war an vielen Stellen kurz vorm Einschlafen. Und was mit „ohne ihm/ihr was zu wollen“ habe ich so verstanden, dass man diese Person zwar sehr sympathisch findet oder man einen riesigen Narren an ihr gefressen hat, aber sie/er das Schauspielern lieber bleiben lassen sollte.

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