Serienmittwoch 315: Besondere Filmerlebnisse

Heute mache ich mal bei Corlys Aktion Serienmittwoch mit, da mich die Fragestellung geradewegs angesprungen hat.

Mit welchen Filmen verbindet ihr besondere Erinnerungen und wieso?

In meiner Aufstellung werden Filme auftauchen, die eine besondere Wirkung auf mich ausübten bzw. es immer noch tun und solche, die durch Begleitumstände in Erinnerung geblieben sind.

Elliot, das Schmunzelmonster

Mal abgesehen davon, dass ich das Wort „Schmunzelmonster“ liebe, war er mein erster Film, den ich jemals im Kino gesehen habe. Der  riesig wirkende Kinosaal, die ebenso eindrucksvolle Leinwand und ein grün-pinker Drache, der nicht nur süß aussieht, sondern auch noch singen kann, haben wohl das Fundament für meine Liebe zu Film und Kino gelegt.

Planet der Affen – Reihe

Vermutlich kann sich kaum mehr jemand daran erinnern, aber früher liefen die Planet der Affen-Reihe gerne mal im Wunschprogramm des Z-D-F. Besonders der erste Teil machte damals großen Eindruck auf mich. Die Affen sahen ja so echt aus! Und wie fies die Gorillas waren. Und dann dieses Ende. Waas? Dann können die Menschen ja gar nicht fliehen…. Seither habe ich vor allem den ersten Film wirklich sehr oft gesehen und finde ihn bis heute sehr unterhaltsam.

Herr der Ringe – Trilogie

Mein Bruder und ich haben jeden der Teile in der Vorpremiere gesehen. Besonders anstrengend fiel Die Rückkehr des Königs aus, weil wir ihn in einer Triple-Vorstellung gesehen haben, in der alle drei Teile hintereinander gezeigt wurden. Uff. Zugegeben, ich musste stellenweise sehr kämpfen, dass die Augen nicht ganz zufielen. Nichtsdestotrotz war jeder Film ein bombastisches Kinoerlebnis. Ich weiß noch, wie wir beim Abspann da saßen und jedes Mal geseufzt haben: „Ach, schon vorbei. Wieder ein ganzes Jahr auf den Nächsten warten.“ bzw. „Schade, das war’s jetzt.“ Ich muss wohl nicht extra erwähnen, dass wir die Filme mehrfach im Kino gesehen haben 😀 .

Mamma Mia!

Als der Film in die Kinos kam, steckte ich in der Schlussphase meiner Magisterarbeit. Die war wirklich Kräfte und Zeit zehrend und eigentlich dachte ich, keine Zeit für irgendwelche Unterhaltung erübrigen zu können oder zu wollen, aber irgendwie dann doch 😀 . Man muss ja auch mal den Kopf frei bekommen und die Seele baumeln lassen. Ach, fiel mir das schwer. Aber ich hatte das Musical in Hamburg gesehen und ins Herz geschlossen und wollte den Film unbedingt sehen (obwohl ich nicht viel Vertrauen in die Gesangskünste von Meryl Streep und Konsorten hatte). Und hey, es spielt Colin Firth mit! Ich habe es nicht bereut. Mamma Mia! hat für ein paar Stunden wohlverdiente Ablenkung und viel Spaß gesorgt. Genau das, was ich brauchte!

Avatar

Nach Titanic hatte ich mir geschworen, nie wieder ein Werk von James Cameron im Kino sehen zu wollen. Avatar bewies mir, dass man seine Schwüre halten sollte 😉 . Okay, alle waren ja so vom 3D-Effekt begeistert und als der Film schon ein paar Wochen lief, wurde ich doch noch schwach. Ich bereute es schnell, fand mich in meiner Meinung, dass Cameron zwar technischversiert aber kein großer Drehbuchschreiber ist, absolut bestätigt. Langweilte und ärgerte mich. Vor allem über mich selbst, schwach geworden zu sein.

Schindlers Liste

Eigentlich schaue ich mir solch dramatischen und emotional anspruchsvolle Filme nicht im Kino an. Sie wirken im Dunkeln, in der Stille, der Abgeschlossenheit des Kinosaals so viel stärker als zuhause.
So habe ich es auch gehalten, als Schindlers Liste damals in die Kinos kam. Viele Monate später lief er noch einmal anlässlich einer Filmreihe „100 Jahre Kino“ in einem kleinen Kino im Nachbarort und nachdem inzwischen so viel über ihn geredet worden war, Bekannte wahre Lobeshymnen gesungen hatten und ich das Buch gelesen hatte, fühlte ich mich fast schon verpflichtet, ihn zu sehen. Was soll ich sagen? So lange und so viel habe ich im Kino vorher und nachher nicht mehr geweint. Als ich den Saal verließ, hatte ich eine total vernebelte Sicht.

Bohemian Rhapsody

Als großer Queen-Fan musste ich Bohemian Rhapsody im Kino sehen, obwohl die Chancen natürlich Fifty-Fifty standen, dass er mir gefallen würde. Glücklicherweise tat er das, hat mich begeistert, innerlich mitsingen und äußerlich weinen lassen und mich tagelang beschäftigt. Kritik interessiert mich nicht, denn ich persönlich liebe Queen, Freddie und Bohemian Rhapsody.

5 Gedanken zu „Serienmittwoch 315: Besondere Filmerlebnisse

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