Monatsrückblick Februar 2020

Schon liegt der Februar hinter uns (okay, schon ein bisschen länger 😉 ) und es ist Zeit auf seine medialen Inhalte zurückzublicken. Seid Ihr dabei? Dann los 🙂 .

Kino:

Außer 1917 hielt der Februar nichts für mich bereit, das mich ins Kino locken konnte. Der Oscar nominierte und prämierte Film hat mir allerdings nicht so richtig gut gefallen. Vermutlich sind Kriegsfilme ohnehin nichts für mich.

Heimkino:

Insgesamt habe ich (nicht) wahnsinnige elf Filme gesehen.

Nachdem ich eher zufällig im Fernsehen über Mississippi Burning stolperte und hängenblieb (kannte ich allerdings schon), habe ich ein oder zwei Tage später Weißer Terror mit William Shatner (er kann auch etwas anderes als Captain Kirk) und noch mal den Dokumentarfilm Blue Eyed angeschaut. In letzterem geht es um ein spannendes Experiment von Jane Elliott zum Thema Rassismus. Ein Experiment, das wirklich fester Bestandteil des Stundenplans sein sollte! Unglaublich erschreckend, dass wenige Zeit später der Anschlag von Hanau (wieder einmal) gezeigt hat, wie rasend aktuell das Thema noch ist. Dabei möchte ich daran glaube, dass die Menschheit sich weiterentwickelt hat, aber das Gegenteil zeigt sich leider immer wieder. Blue Eyed kann man übrigens auf Youtube sehen.

The Highwaymen war sehr interessant. Vor ein paar Wochen habe ich nämlich Bonnie & Clyde mit Faye Dunaway und Warren Beatty gesehen, der die Perspektive des Ganovenpaares einnimmt. Der Film mit Kevin Costner und Woody Harrelson erzählt die Geschichte nun aus der Sicht ihrer amtlichen Verfolger.

Ansonsten habe ich Einiges erneut gesehen. Dabei waren neuere (Spider-Man Far from Home) und ältere (Der Feind in meinem Bett) Filme sowie Klassiker (Berüchtigt).

Flops:

Horse Girl war mir zu abgedreht, wenig Story, ziellos, berauscht sich an den eigenen Bildern.

Echt doof fand ich auch A Fall from Grace, da die Protagonistin sich zu sehr in Selbstmitleid gesuhlt hat und die Story unlogisch war.

Bücher:

Eigentlich war ich im Januar recht angefixt, viel zu lesen. Leider hat mich meine aktuelle Lektüre The  Circus of Ghost (so ein vielversprechender Titel) von Barbara Ewing aber total ausgebremst. Es zieht sich einfach wie Kaugummi. 122 Seiten habe ich bisher geschafft und (nicht immer sehr aufmerksam verfolgt) und noch immer hat keine Handlung eingesetzt! Dabei handelt es sich um die Fortsetzung eines einer Lieblingsbücher Die Seelenheilerin (total irreführender Titel). Jedes andere Buch hätte ich schon durchs geschlossene Fenster geschmissen, aber ich kann einfach nicht glauben, dass die Autorin ein so tolles Buch schreiben konnte und die Fortsetzung derart versemmelt. Also warte ich auf den Umschwung, der das Gegenteil beweist. Ein Dilemma 🙂 .

Serien:

Locke & Key hat mir von der Idee her und einem Großteil der Umsetzung sehr gut gefallen. Eigentlich mein Serienhighlight des Monats. Allerdings hätte die Idee der Schlüssel noch sehr viel mehr Potential gehabt. Außerdem fiel das Finale weniger spannend aus als eine der vorherigen Folgen, was etwas ungeschmeidig wirkt.

Ich schweige für dich beendet und als sehr duchwachsenes Vergnügen wahrgenommen. Für mich war das Ende sehr mau und enttäuschend, da half manch spannender Moment zwischendurch nicht weiter.

Vier Folgen Iconic Couples – Legendäre Paare auf 3SAT über Katherine Hepburn & Spencer Tracy, Ingrid Bergmann & Roberto Rosselini, Humphrey Bogart & Lauren Bacall sowie Ali MacGraw & Steve McQueen. Es gibt wohl auch noch Folgen über Judy Garland & Vincente Minnelli sowie Elizabeth Taylor & Richard Burton (für mich fast das legendärste Paar von allen) von denen ich aber nichts mitbekommen habe. Glücklicherweise werden sie im April auf ONE wiederholt, so dass ich sie dort sicher nachholen werde. Es sind nämlich wirklich sehr interessante Berichte über das Leben der Personen und ihre Beziehungen.

Oscars:

Ein bisschen habe ich mir angesehen. Als Laura Dern den Oscar (vorhersehbarer Weise) bekam, bin ich ins Bett gegangen. Wie ich nachher erfahren habe, verlief es insgesamt sehr vorhersehbar und ich muss wirklich sagen, dass diese Veranstaltung unendlich langweilig geworden ist.

6 Gedanken zu „Monatsrückblick Februar 2020

  1. blaupause7

    Ich hatte jetzt gerade so einen Filmflop. Nachdem mir „Hot Fuzz“ und „Shaun of the Dead“ gefallen haben, dachte ich, dass ich mit „Termial“ nicht viel falsch machen könnte. Und das obwohl Margot Robbie die Hauptrolle spielt. Leider falsch gedacht. Nach 15 Minuten musste ich abschalten, so dermaßen sinnlos waren die Dialoge.

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      1. blaupause7

        Ja, in solchen Momenten bin ich froh, wenn das betreffende Medium nur geliehen war. Jetzt hoffe ich, dass es mir mit „Titanic-Blood and Steel“ (12teilige Miniserie über den Bau der Titanic) nicht genauso geht.

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