30 Days Book-Challenge: Tag 28

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Mein drittletzter Beitrag zur Book-Challenge

Tag 28: Ein Held/eine Heldin, der/die Dein Herz berührt hat.

Um niemanden zu benachteiligen wähle ich ein Paar 😉 . Nein, ich nehme es natürlich vorallem, weil mich seine Geschichte sehr bewegt hat.
In Jeder stirbt für sich allein von Hans Fallada entscheidet sich das Ehepaar Quangel nach dem Tod ihres Sohnes an der Front, etwas gegen die Nationalsozialisten zu unternehmen. Etwas, das im Rahmen ihrer Möglichkeiten liegt. Sie beginnen Postkarten mit Parolen gegen Hitler zu beschriften und sie an öffentlichen Orten auszulegen. Stets auf der Hut vor dem Entdecktwerden, geplagt von Ängsten und Zweifeln, machen sie trotzdem immer weiter, weil sie sich auch ihrem Sohn gegenüber verpflichtet dazu fühlen. Das hat mich sehr berührt. Ebenso wie diese Menschen, die nicht viele Möglichkeiten haben, in die Weltgeschichte einzugreifen, es mit ihrem Mitteln dennoch versuchen. Natürlich ist es auch sehr ergreifend und niederschmetternd, wie alles ausgeht.
Fallada hat ein großartiges Werk geschaffen (und das sogar schon 1947), das übrigens grob auf realen Vorbildern beruht. Die „echten“ Quangels hießen Hampel. Trotz des deprimierenden Themas kann ich den Roman sehr empfehlen.

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Also, wer hat Lust, mitzumachen? The more, the merrier! Fühlt Euch eingeladen. 😀 Alles Weitere findet Ihr, wenn Ihr die Liste anklickt und zu Blaupause7 weitergeleitet werdet.

Die erfüllten Aufgaben:

Tag 1

Tag 2

Tag 3

Tag 4

Tag 5

Tag 6

Tag 7

Tag 8

Tag 9

Tag 10

Tag 11

Tag 12

Tag 13

Tag 14

Tag 15

Tag 16

Tag 17

Tag 18

Tag 19

Tag 20

Tag 21

Tag 22

Tag 23

Tag 24

Tag 25

Tag 26

Tag 27

4 Gedanken zu „30 Days Book-Challenge: Tag 28

  1. blaupause7

    Oh ja, der ist wirklich sehr heftig – auf mich hatten die Szenen eine starke Wirkung, in denen beide Quangels jeder eine Giftkapsel hat und sie sich dann ganz unterschiedlich für oder gegen ihren Einsatz entscheiden.

    Gefällt 1 Person

    Antwort
      1. blaupause7

        Stimmt. Mir hat vor allem zugesetzt, wie die Justiz mit den Angeklagten umsprang, die nie eine Chance hatten und in Schauprozessen erniedrigt wurden.

        Seltsamerweise gruselte mich am Schluss bei der Szene in der Anstalt, in der der Onkel von dem Arzt auf Geheiß des Neffen eine Spritze bekommt, die er vermutlich nicht überlebt hat.

        Diese Menschenverachtung hat Fallada in seinem Roman m.E. hervorragend widergegeben.

        Gefällt 1 Person

      2. Bette Davis left the Bookshop Autor

        Es gibt so viele eindrückliche Szenen in dem Buch. Damals lag über/unter so vielem diese Menschenverachtung und dieser Roman spiegelt das stark wieder. Trotzdem muss ich ihn, glaube ich, mal wieder lesen. Irgendwie beschäftigt er mich immer noch.

        Liken

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