Self-Statements: The Importance Of Being Asked

 Ein neuer Dienstag, ein neuer Fragebogen, erdacht von Static, erstellt und der Welt zur Verfügung gestellt von PassionofArts und nun ausgefüllt von mir.

1. Mit welchem Gedanken bist du heute aufgewacht?

Mal wieder trübes Wetter.

2. Glaubst du an Reinkarnation bzw. hast du schonmal den Gedanken/Gefühl gehabt schon einmal gelebt zu haben? Wenn ja, wer warst du und wann hast du gelebt?

Ich bin mir nicht sicher, ob ich daran glaube, finde die Vorstellung jedoch sehr faszinierend. Warum hat man Eigenschaften, die sonst niemand in der Familie hat? Warum erkennen manche Menschen Orte wieder und können sich zurechtfinden, obwohl sie nie zuvor dort waren? Hape Kerkeling beschreibt ein angeblich früheres seiner Leben in seinem Buch „Ich bin dann mal weg“.
Ich selbst hatte noch nie das Gefühl schon einmal gelebt zu haben, aber ich fühle mich sehr stark mit Großbritannien verbunden, sodass ich schon oft spekuliert habe, ob ich in einem früheren Leben dort gelebt haben könnte. Als ich das erste Mal dort war, hatte ich schon das Gefühl, dorthin zu gehören.

3. Wie wichtig ist dir die Meinung anderer über dich und dein Leben?

Ist mir völlig schnuppe. Mein Leben geht nur mich etwas an und ich habe auch keine Meinung über das Leben anderer. Ich halte es mit dem Apachen-Sprichwort:  „Ich kann einen Menschen nicht beurteilen, bevor ich nicht eine Meile in seinen Mokassins gelaufen bin.“ (oder so ähnlich 😉 ). Das heißt aber natürlich nicht, dass ich meine Familie nicht um Rat frage und ihn annehme bzw. anderen helfe, wenn sie mich fragen oder meine Meinung zu bestimmten Aspekten wissen wollen.

4. Mit welcher Person (real oder fiktiv) würdest du gerne einmal einen Tag/Monat oder ein Jahr deines Lebens tauschen? Und warum?

Ich wäre gerne einen Tag Elizabeth Bennet, die sich Wortgefechte mit Mr. Darcy liefert. 😀

5. Gibt es ein Erlebnis welches du gern wiederholen würdest? Welches wäre das?

Jedes Erlebnis, nach dem ich mich geärgert habe, warum mir eine passende Antwort erst danach eingefallen ist.

6. Einmal angenommen du gehst in eine Diskothek, welche deinem Musikgeschmack entspricht, wärst du eher der Typ der an der Bar abseits dem bunten Treiben zusieht, oder eher der „Hotspot“ welcher in der Menge badet?

Wenn sich die Menge auf der Tanzfläche befindet, würde ich sie billigend in Kauf nehmen, während ich tanze, tanze, tanze. Ich gehe da doch nicht hin, um an der Bar zu versauern.

7. Versetzen wir uns in die Zukunft. Die Technologie zum einklinken des Gehirns in einen Computer/Internet ist massentauglich. Würdest du dir diese Technologie implantieren lassen?

Niemals!

8. Du stehst im Supermarkt an der Kasse, die Schlange ist lang, du stehst dezent unter Zeitdruck. Hinter dir drängeln sich die Leute und nörgeln. Da siehst du eine Ältere Dame, welche recht wenige Waren in ihrem Wagen hat, und scheinbar mit dem Trubel überfordert ist. Würdest du sie vor lassen, auch wenn du dann dem Gemecker der anderen hinter dir ausgesetzt bist?

Klar. Warum soll ich mich und die anderen um die Möglichkeit bringen, uns in der Fähigkeit der Geduld zu üben ?! 🙂 Da die Dame wenig Einkäufe hat und wenn ich ihr helfe, sie auf das Laufband zu legen, dauert es sicher gar nicht so lange, bis ich und die anderen dran sind.

9. Wie stehst du zu „beeinträchtigen“ Menschen?

Meiner Meinung nach ist jeder „beinträchtigt“. Bei manchen ist es sofort ersichtlich, bei anderen nicht. Viele Menschen sind auch einfach nur mit Dummheit geschlagen. Umkehrschluss: Ich versuche alle Menschen gleich zu behandeln. Meine Devise ist ohnehin, erstmal unvoreingenommen und freundlich auf jeden zuzugehen. Je nach dem wie sich das Gegenüber verhält, reagiere ich weiterhin freundlich oder etwas „kratzbürstiger“.

10. Es gibt die These, dass Pflanzen besser wachsen wenn man sich mit ihnen unterhält. Was denkst du darüber?

Weiß nicht. Eher könnte ich mir vorstellen, dass Musik eine bestimmte Wirkung auf sie hat.

11. Wenn du ein/e Künstler/in wärst, welche Form der Kunst würdest du ausüben?

Komponistin. Ich glaube, keine andere Kunst trifft die Menschen so direkt ins Herz wie Musik.

12. Zähle mir 5 Aspekte auf die du an dir selbst schätzt.

Fünf? Oh, ich bin so schlecht in sowas. Da hab ich immer das Gefühl, das Eigenlob stinkt. Kann ich nicht lieber 15 Sachen aufzählen, die mich stören? Das ginge schneller. 🙂 Aber okay, die Frage ist eine andere, also versuche ich es:

  1. Ich bin bereit, Dinge zu überdenken (ungerne auch mal zu über-denken), mich zu hinterfragen und an mir zu arbeiten
  2. mein Humor
  3. Ich bin sehr kämpferisch und kämpfe gerne auch für andere. Wenn ich das Gefühl habe, etwas ist ungerecht, scheue ich mich nicht, dagegen etwas zu unternehmen.
  4. Man kann sich auf mich verlassen.
  5. Verbal fit

13. Glückwunsch! Du bist Regisseur:in! Wen deiner MP Freund:innen castest du und für welche Rolle?

Da ich nicht auf Moviepilot aktiv bin, muss ich an dieser Stelle passen. Vielleicht sollte ich mal über eine Anmeldung nachdenken.

14. Sei eine Dichter:in, und lass uns alle teilhaben. Versuch dich an einem kleinen Vers. Den Inhalt überlasse ich dir (ebenso wie die Sinnhaftigkeit 😉 ).

Schelli Schnecke schneckt gern Schokolade
Moni Meise vermeist lieber eine Made 

Mehr Ehrgeiz hatte ich leider nicht. 😀

15. Lass uns noch kurz über Mythologie sprechen. Welche übt die meiste Faszination auf dich aus?

Keine, obwohl ich es cool fände, wenn es so wäre und ich mich super in einer auskennen würde.

16. Hast du ein „unnützes Talent“? Wenn ja welches?

Treffsicherheit, ich werfe und ziele sehr gut 😀 und ich kann das Alter von Leuten gut schätzen. Wenn das keine unnützen Talente sind, weiß ich auch nicht.

17. Welcher Song würde am besten deinen Tag beschreiben?

These Days von Take That

18. Schau dir den Fragebogen deiner Vorkommentator:innen an und sage mir was du über ihn/sie/div denkst anhand der Antworten.

Die fünf Aspekte, die Static an sich selbst schätzt, meine ich in den Antworten zu erkennen. Da diese teilweise sehr ausführlich ausfallen, denke ich außerdem, dass sie von jemandem verfasst wurden, dem es wichtig ist, Dinge gewissenhaft und genau auszuführen. Zudem ist die Person feinfühlig gegenüber und interessiert an seiner Umwelt.

 



14 Gedanken zu „Self-Statements: The Importance Of Being Asked

  1. Static

    Hey und Hallo,
    Ich möchte mich an dieser Stelle auch gleich für die Einschätzung meiner Person bedanken, welche du doch Recht gut getroffen hast 🙂
    Ich fand es allgemein interessant zu sehen wie die Leute eben, wenn sie denn Willens waren, ihren „Vorkommentatoren“ quasi kurz Analysieren 🙂
    Herzlichen Dank, und btw. find ich deine Antworten toll, auch der kleine Vers ^^. Die Beschallung von Pflanzen unter musikalischen Einflüssen sind ja sogar erwiesen, bei sprechen mit eben jenen sind mir keine Erkenntnisse bekannt, weswegen mich die Meinung anderer Leute dazu interessiert hat 🙂

    Wünsche noch einen schönen Abend 🙂

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    1. Bette Davis left the Bookshop Autor

      VIelen Dank für deinen tollen und lieben Kommentar. Habe mich sehr darüber gefreut!! 😊 Ich finde es auch sehr interessant, zu erfahren, wie die Fremdwahrnehmung aussieht. Eine definitiv spannende Frage von Dir (natürlich nicht die einzige 🙂 ). Ich könnte mir durchaus vorstellen, dass Pflanzen wahrnehmen können wie z.B. die Tonlage ist. Nur weil man dazu noch nicht geforscht hat bzw. keine Ergebnisse vorliegen, heißt das nicht, dass es nicht möglich wäre. Man wusste irgendwann ja auch nicht, dass Bäume untereinander kommunizieren können oder sich um einander kümmern.

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      Antwort
      1. Static

        Sehr gern, wenn es denn dann noch Freude bereitet hat ist das doch „Lohn“ genug 😊
        So kleine „Sozialpsychologische Kniffe“ können manchmal schon recht aufschlussreich sein, und eine Perspektive eröffnen, zumal bedarf es keinerlei großen Aufwand 🙂
        Pflanzen unterscheiden ja auch zwischen der Stimulanzien der einzelnen Musikstile, daher ist die Idee mit der Tonlage sicherlich naheliegend. Man übersieht ja gerne die Gewächse als Lebewesen. Dabei ist ja, wie du es angesprochen hast, ein Sozialsystem unter ihnen erkannt worden. Faszinierend wie nah manches doch an uns dran ist, aber wie wenig sich viele dafür interessieren.
        Aber gut, die meisten Dinge werden eher in großen Dimensionen betrachtet, da bleiben die kleinen Dinge des Lebens oftmals auf der Strecke.

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      2. Bette Davis left the Bookshop Autor

        Die großen Dinge ziehen die Aufmerksamkeit naturgemäß stärker auf sich, dabei sind es doch oft die kleinen Dinge, die den Unterschied letztlich ausmachen. Wie der Dalai Lama sagt: Wenn du glaubst, du kannst nichts ausrichten, dann denk an die Mücke, die dich nachts um den Schlaf bringt :).

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      3. Static

        Sehr passend ausgedrückt 😊 Die großen Sachen ziehen viel Aufmerksamkeit auf sich klar, aber die kleinen treiben die meisten dann doch oftmals in den „Wahnsinn“. Die Aussage des Dalai Lama ist Mal wieder eine treffende Versinnbildlichung dessen 😊

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