Self-Statements: The Importance Of Being Asked

 Der Fragebogen stammt wieder von Laudania und wird uns wie immer von Gina auf PassionofArts zur Verfügung gestellt. Einige meiner fleißigen Mitstreiter haben ihre Links dort schon verewigt, hier folgt nun mein Beitrag:

1. Wenn du für einen Tag in eine andere Person schlüpfen könntest, welche Person wäre das und warum?

Dann wäre ich gerne Angestellte der britischen Royals, würde an Weihnachten Tee und plum pudding servieren und beobachten, wie die königliche Familie miteinander umgeht und was sie über Harry und Meghan sagt.

2. Nehmen wir an, Du könntest eine Sache, die in deinem Leben gründlich schief gelaufen ist, ändern und diese zum Guten kehren: Welche wäre das?

Gründlich schiefgegangen, würde ich gar nicht sagen, sondern es sind oft augenscheinlich kleine Situationen, die großes Potential haben, mich noch ewig und drei Tage zu ärgern. Eine wäre z.B. folgende: Ich habe mal ein sehr schönes Notizbuch von Paperblanks geschenkt bekommen. Statt es zu behalten, habe ich es meinem Opa gegeben, damit er dort ein paar Geschichten über sein Leben niederschreibt und ich diese dann besitze. Leider hat er das nie getan. Das Notizbuch habe ich aber nicht wieder an mich genommen, weil ich immer gehofft habe, dass er es noch füllt.
Nach seiner Beerdigung begegnete ich dem Buch beim anschließenden Kaffeetrinken wieder. Seine jüngste Tochter hatte offensichtlich schon das Haus durchkämmt (eine sehr gierige und dreiste Person, mit der wir schon lange zuvor abgeschlossen hatten) und dieses Notizbuch an sich genommen. Sie schickte es durch den Raum, damit die Gäste etwas hineinschreiben konnten. Ich ärgere mich bis heute sehr intensiv, dass ich es nicht in meiner Tasche habe verschwinden lassen. Warum nicht?! Es war doch meins!! Hineingeschrieben habe ich natürlich nichts. 🙂 Ich muss nicht extra erwähnen, dass wir es trotz Nachfrage nie wieder zu Gesicht bekamen und es blieb nicht bei dem einen Gegenstand.

3. Welches ist dein Lieblingstier?

Unser Hund Chucky. Einen besseren gab es nie und wird es nie geben.

4. Bist du eher ein Mensch der öffentlichen Verkehrsmittel oder Autofahrer? Was magst du lieber?

Ich habe nie einen Führerschein gemacht, weil ich mich nie als Autofahrerin gesehen habe. Daher nutze ich viel die öffentlichen Verkehrsmittel. Wie alles haben die ihre Vor- und Nachteile. Tatsächlich überlege ich nun aber sehr stark, mich doch noch in die Fahrschule zu wagen.

5. Bist du eher Gefühls- oder Kopfmensch?

Kopfmensch, dem die Gefühle oft zu schaffen machen. Wenn ich mich z.B. ärgere, reagiere ich als Widder häufig sehr spontan und ein bisschen „drüber“. Die logische Abteilung meines Hirns analysiert das hinterher erbarmungslos und ich ärgere mich nochmal, dann aber über mich selbst. 🙂

6. Welche Eigenschaft schätzt du an anderen Menschen besonders?

Eine einzige Eigenschaft? Dann Hilfsbereitschaft. Übrigens sind viele Menschen hilfsbereit, was man vielleicht oftmals nicht denkt, aber schnell merkt, wenn man z.B. mit dem Auto stehenbleibt (was man auch ohne eigenen Führerschein erleben kann 😀 ).

7. Du stündest vor Gott und dürftest ihm drei Fragen stellen, denn er könnte dir alles beantworten, was du immer wissen wolltest: Welche wären das?

  • Ist mein Grübeln begründet?
  • Hörst du mich, wenn ich mit dir rede?
  • Keine Frage, sondern ein Dankeschön für alles Gute in meinem Leben.

8. Welches Buch hast du als letztes gelesen?

Die Träumenden von Karen Walker Thompson. Hat mir gut gefallen, aber nicht so gut wie ihr Vorgängerroman Ein Jahr voller Wunder. Bemerkenswert fand ich, dass sie in ihrem Nachwort Das Leben der Bäume von Peter Wohlleben als Quelle angab. Da hat er es bis nach Amerika und in einen Roman geschafft 🙂 .

9. Hast du schon mal Pen & Paper RPG gespielt? Wenn ja, was so?

Nein. In meiner Umgebung gibt es niemanden, der es spielt und mich damit in Kontakt gebracht hätte. Es reizt mich aber auch nicht.

10. Was hast du innerhalb der letzten zwei Stunden alles getan?

Kaffee getrunken, die bisherigen Fragen beantwortet, telefoniert, Gespräche geführt, einen Geschäftsbrief geschrieben.

11. Trinkst du lieber aus einem Plastikbecher, einer Flasche oder einem Glas?

Glas.

12. Wenn du ins Dschungelcamp müsstest, mit welchen (neun) Leuten wärst du gerne da?

Tatsächlich sind mir einige Leute eingefallen, die jedoch nicht mehr leben. Ich lasse sie deshalb außen vor und beschränke mich auf lebende Personen.

  1. Die Queen: Sie hat so viel erlebt, so viele historische Persönlichkeiten kennengelernt, strahlt Humor, aber auch eiserne Disziplin aus, sodass ich gerne an ihrem Erfahrungsschatz teilhaben würde. (Gesehen habe ich sie und Prinz Phillip übrigens bei ihrem letzten Besuch in Berlin und ich war sehr beeindruckt).
  2. Hennes Bender, Torsten Sträter und Gerry Streberg: Mit ihnen gäbe es viel zu lachen und ich könnte mit ihnen ausführlich über Filme, Serien und Bücher quatschen.
  3. Ein professioneller Koch: Einer, der aus Reis und Bohnen noch ein abwechslungsreiches Dinner kreieren kann.
  4. Juan Martin Del Potro: Ich möchte ihn einfach treffen, egal wie, wann und wo.
  5. Kate Morton: Sie kann mir erklären, wie man einen Bestseller schreibt.
  6. Hugh Grant: Ich liebe seine Selbstironie. Es gäbe sicher viel zu lachen und er kennt bestimmt jede Menge Anekdoten über seine Schauspielkollegen.
  7. Jemand, der uns Gebärdensprache beibringen könnte, dann kann jeder mit einer neuen Fähigkeit aus dem Dschungel gehen.

13. Morgen ist Weltuntergang. Wie sieht dein Plan aus?

Vermutlich wäre ich zu sehr in Panik, um noch große Pläne schmieden zu können. Deshalb würde ich mich wohl vor den Fernseher/Radio setzen, meine Lieblingsnahrungsmittel in mich hineinstopfen und alles verfolgen, um die neuesten Entwicklungen zu erfahren (Vielleicht irren sich ja die Experten und er kommt doch nicht schon morgen) und den Kopf über meine Mitmenschen zu schütteln, von denen bestimmt einige noch auf Plünderungstour gehen würden (wie widersinnig 😀 ). Wäre er aber ganz sicher, würde ich so viele Tabletten einwerfen, dass ich den Weltuntergang sicher nicht erleben müsste.

14. Bist du eher Stadt- oder Landmensch?

STADT! Ich hab so lange auf dem Land gelebt und mich immer in die Stadt gesehnt. Je größer die Stadt, umso wohler fühle ich mich. Ich habe das Gefühl, dass ich da viel freier bin. Auf dem Dorf fühlte ich mich immer eingeengt, beobachtet und beurteilt.

15. Welchen Film hast du als nächstes vor im Kino zu sehen?

Ich habe keinen Überblick, was überhaupt laufen wird. Ich checke regelmäßig die Seiten unserer Kinos, um zu sehen, was sie aktuell zeigen, aber es ist leider derzeit nichts dabei, was mich interessiert.

16. Wie schläfst du am schnellsten ein?

Wenn ich müde bin.

17. Wenn du einen beliebigen Beruf wählen könntest, den du ab jetzt machst, was würdest du tun?

Bestsellerautorin, von der man zwar den Namen und die Werke kennt, die aber selbst nie in der Öffentlichkeit auftritt.

18. Mit welchem Stift würdest du am liebsten malen/schreiben?

Warum der Konjunktiv? Ich male am liebsten mit Buntstiften und schreibe mit Kuli.

19. Hattest du als Kind ein Lieblingskuscheltier?

Einen Affen, er heißt Bana (von  Banane) und existiert noch.

20. Wie sieht für dich die Welt der Zukunft aus?

Sehr düster. Umweltkatastrophen, immer mehr Tierarten, die aussterben, immer mehr Plastik, eine gespaltene Gesellschaft, Menschen, die einander belehren und missionieren wollen, die sich über die anderen stellen etc… All dies ist keine Zukunftsmusik mehr und wird sich, davon gehe ich aus, verschlimmern.




7 Gedanken zu „Self-Statements: The Importance Of Being Asked

  1. Kasia

    Bei der Zukunftsmusik hatten wir beide wohl den gleichen Sound im Ohr. Auch ich glaube, dass noch einiges auf uns zukommt, was wir uns noch nicht einmal in der Form ausmalen könnten. Da wären mir die Alien-Invasion und der Meteorit lieber, doch nein… wir drehen uns selbst die Gurgel um…

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  2. Rina

    Ha – bei mir war es auch ein Affe…..wie witzig…
    Die Royals mal zu beobachten – ja wäre mal was.
    Das mit dem Notizbuch ist echt schade. Und ärgerlich. Das sind Kleinigkeiten, da kann ich mich auch ewig ärgern.
    Ohne Führerschein ist Stadt eigentlich am besten. Ist eigentlich verständlich, dass du dich auf dem Land eingesperrt fühlst. Da mit Öffentlichen unterwegs zu sein ist ja eine ewige Odyssee. Aber einen Führerschein zu machen, wäre schon gut – selbst wenn du in der Stadt nur einen Roller fährst – das hab ich früher gemacht.

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    Antwort
    1. Bette Davis left the Bookshop Autor

      Das ist ja wirklich ein Zufall :D.
      Ohne Führerschein hat man am besten einen „Chauffeur“ in Reichweite, der einen durch die Gegend fährt oder mitnimmt. Hatte ich zum Glück immer 😀 .
      Zum Glück sind wir irgendwann in die Stadt gezogen, was wirklich in vielerlei Hinsicht eine Erleichterung war.

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