Self-Statements: The Importance Of Being Asked

 

Es ist Dienstag und damit Zeit für den Fragebogen von PassionofArts. Letzte Woche habe ich es leider nicht geschafft, aber heute bin ich umso motivierter am Start. Los geht’s.

1. Bist du ein/e gute/r Verlier/in?

Kommt auf den Einsatz an. Bei Brettspielen ja, bei wichtigen Dingen nein.

2. Fühlst du dich in Deutschland wohl?

Grundsätzlich ja, aber ich merke doch häufig, dass „die deutsche Mentalität“ (z.B. es zu lieben, andere zu belehren, Konformität…) nicht meiner entspricht. Natürlich soll, kann und will ich nicht alle über einen Kamm scheren, aber manchmal schlägt diese Mentalität bei anderen durch und macht mir etwas das Leben schwer. Auch „Phänomene“ wie Querdenker oder Neo-Nazis erhöhen nicht gerade den Wohlfühlfaktor.

3. Gibt es einen Ort, an den du nie wieder zurück willst? Wenn ja, welcher wäre das?

Zurück würde ich an jeden Ort gehen. Überhaupt ein Konzentrationslager zu besuchen, ginge für mich gar nicht. Allein die Vorstellung, einen Ort an dem soviel Leid und Schmerz geschehen sind, wie ein Tourist zu besuchen, schlägt mir tatsächlich auf den Magen und weckt Widerwillen. Vermutlich würde mir meine Vorstellungskraft dort auch sehr stark zusetzen. Für jemanden der Geschichte studiert hat, vermutlich merkwürdig, aber so ist es halt.

4. Wofür gibst du das meiste Geld aus?

Miete, Energie, Essen.

5. Warst du schon einmal im Theater? Wenn ja, wann warst du das letzte Mal?

Die Frage klingt, als ob ins Theater zu gehen, ungewöhnlich wäre 😉 . Ja, war ich und dank Corona ist das letzte Mal 2019 gewesen. Da zeigte die Freilichtbühne Tecklenburg Doktor Schiwago. In einem „geschlossenen Theater“ habe ich zuletzt War Horse in London gesehen, aber das liegt schon acht Jahre zurück.

6. Hast du Vorurteile und wenn ja, welche?

Jeder Mensch hat Vorurteile, davon bin ich überzeugt. Manche sind einem nur mehr bewusst als andere. Grundsätzlich haben Vorurteile evolutionär bestimmt ihren Sinn und Zweck. Wenn ein Säbelzahntiger deinen besten Freund zerfleischt hat, wäre es vermutlich unklug, wenn du dem nächsten vorurteilsfrei entgegen laufen würdest 😀 . Also ja, habe ich und sie beruhen auf Erfahrungen, die ich gemacht habe.

7. Wie weit beeinflussen diese Vorurteile dich in deinem Handeln?

Ich reagiere auf die Person in einer bestimmten Weise, die ich für die Situation passend halte. Meine Devise ist jedoch immer: Wie man in den Wald hineinruft, so schallt es heraus. Erstmal gehe ich freundlich auf Fremde zu, ist er/sie ebenfalls nett, bleibe ich es. Reagiert er/sie irgendwie doof, kann ich auch anders.

8. Würdest du dich als konfliktscheu bezeichnen?

Kommt wieder darauf an. Wenn es sich um Kleinigkeiten handelt, lasse ich lieber Fünfe gerade sein, bevor ich darum streite. Wenn das Thema für mich wichtig ist, fängt mein Blut von allein an zu kochen und ich lege los, ohne vorher ausgiebig nachzudenken. Ich bin halt Widder 😀 .

9. Beherrscht du deinen Beruf, oder beherrscht er dich?

Mal so, mal so.

10. Wann warst du zum letzten Mal im Wald?

Das ist schon eine Weile her. Genau kann ich mich gar nicht mehr erinnern.

11. Denkst du, dass Naivität etwas ist, was man sich bewahren sollte?

Wenn man darunter versteht, blauäugig zu sein oder Situationen nicht vollständig einschätzen zu können, dann nein. Ist gemeint, sich an vermeintlich einfachen Dingen erfreuen zu können, dann ja.

12. Denkst du viel über den Tod nach?

Ich versuche es zu vermeiden, weil es schlicht nichts bringt.

13. Würdest du Edward Snowden Asyl gewähren?

Absolut. Ohnehin ein Skandal, dass sein Engagement und „Opfer“ irgendwie verpufft sind.

14. In welchem Jahrhundert würdest du gerne mal ein Jahr lang leben?

Gleich ein ganzes Jahr? 19. Jahrhundert und bitte in England.

15. Empfindest du das Internet als etwas Positives?

Wie alles hat es positive und negative Seiten.

16. Wie viel Zeit verbringst du täglich online?

Zu viel.

17. Du wirst eine Nacht im Supermarkt eingesperrt: Welches Regal plünderst du als erstes?

Chips. Leider ist die Bandbreite in Deutschland im Gegensatz zu den USA sehr begrenzt und deshalb wähle ich einen amerikanischen Supermarkt. Danach müsste ich dann eine radikale Diät machen. 😀

18. Warum glaubst du, haben Krimis eine so große Anziehungskraft?

Frage ich mich auch seit Jahren.

 


5 Gedanken zu „Self-Statements: The Importance Of Being Asked

  1. Rina

    Hehehe – ja eine radikale Diät wäre dann wohl auch meins – aber nach so einem Schlemm/Fresstag macht man das bestimmt freiwillig.

    Ich versuche auch, trotz Vorurteile immer neutral dran zu gehen. Klappt nicht immer, aber ich hoffe ich kann es nach aussen verschleiern um doch erstmal die Situation abzuwägen.

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