Self-Statements: The Importance Of Being Asked

Ich glaube, heute gibt es den ersten Fragebogen seit der Zwangspause von Gina auf Passion of Arts oder ich habe den Restart leider verpasst. Aber wie immer es sei, jetzt geht es auch hier wieder los. Den Fragebogen hat Papajuna 2017 kreiert. Vielen Dank Euch beiden!

1. Wer ist der/die/div schlechteste Schauspieler*in aller Zeiten? Und warum?

Es ist schon ein bisschen fraglich, ob ich die Frage beantworten kann, denn natürlich verfolge ich die Arbeit solcher Kandidaten nicht intensiv und bekäme kaum mit, ob ihre Leistung in irgendeiner Weise variiert oder sich steigert. Daher beruhen meine Einschätzungen auf den Eindrücken aus Filmausschnitten und Trailern, die ich gesehen habe/sehen musste 😉 .
Das voraus geschickt, entscheide ich mich hier für Til Schweiger. Gruselig, dass dieser Mann tatsächlich „Schauspieler“ ist oder wie ich es lieber nenne: „Darsteller“. Allein diese knödelige Stimme…und dann der immer gleiche Gesichtsausdruck.
Ben Affleck kann ich auch nichts abgewinnen. Spielt doch irgendwie immer sich selbst. Allerdings hat er mich in Last Duel sehr überrascht. War für mich seine beste Leistung.
Gwyneth Paltrow konnte mich als Schauspielerin nie richtig überzeugen, obwohl ich einige Filme mit, aber nicht wegen ihr gesehen habe. Der Oscar ist mir bis heute unbegreiflich.

2. Wer ist der/die/div unterschätzteste Schauspieler*in aller Zeiten?

Gerard Butler und vermutlich unterschätzt er sich sogar selbst. Mein erster Film mit ihm war Dear Frankie und darin war er super und das ganz ohne Action.

3. Wenn du eine Rolle nach Wahl spielen könntest, welche wäre das?

Holly Golightly oder Scarlet O’Hara. Frauen, die einfach ihr Ding machen. Klasse wäre auch Elisabeth Bennet, einfach um Mr. Darcy zu treffen 😉 .

4. Kaufst du Künstler*innen wie Rihanna ab, dass sie Musik nur um der Musik Willen machen?

Natürlich nicht. Musiker machen Musik, sie arbeiten sich ins Rampenlicht, tingeln von Bühne zu Bühne bis sich vielleicht, aber nur vielleicht der Erfolg einstellt und vorallem schreiben sie ihre Songs selbst. Leute wie Rihanna sind reine Performer und ihnen ist der Arbeitsbereich mehr oder weniger egal. Wenn sie singen können, singen sie eben. Wenn sie schauspielern oder modeln können, machen sie eben das.

5. Antwortest du auf die Frage “Wie geht’s dir?” ehrlich?

Kommt auf den Fragesteller an.

6. Magst du Gewitter?

Ja, solange ich weiß, dass es ungefährlich ist. Ansonsten finde ich sie wirklich faszinierend, besonders wenn man die zuckenden Blitze beobachten kann. Jedenfalls kann ich mich nicht erinnern, sie jemals nicht gemocht zu haben.

7. In welchem Film/welcher Serie welcher Regisseur*in würdest du sofort mitspielen?

Christopher Nolan und Quentin Tarantino. Obwohl ich kein großer Tarantino-Fan bin, fänd ich es irre spannend, ihm bei der Arbeit zuzusehen und die anderen Schauspieler und Schauspielerinnen zu erleben. Das ist ja immer eine recht große Gruppe. Bei Nolan finde ich die Art der Filme einfach sehr sehr spannend.

8. Bist du ein Tollpatsch?

Mein 2. Vorname ist Clouseau, denn in einigen Situationen bin ich ähnlich ungeschickt. Manchmal denke ich vorher sogar noch: „Aber nicht das jetzt dies oder jenes passiert.“ und dann geschieht GENAU DAS! 😀

9. Wie findest du es, dass die Ehe für homosexuelle Paare gleichgestellt wurde?

Selbstverständlich richtig und notwendig. Wenn Menschen meinen, sie müssen heiraten, sollen sie das doch machen. Das Geschlecht ist dabei nun wirklich irrelevant.

10. Brauchst du einen Kalender oder hast du alle Termine und Fristen, etc. im Kopf?

Ich habe einen Kalender, brauche ihn aber nicht wirklich, weil ich trotzdem alles ganz gut im Kopf habe.

11. Glaubst due an die ewige Liebe in der heutigen Zeit?

Ich glaube an die ewige Liebe, aber weniger auf romantischer Ebene. Ewige Liebe zwischen Eltern und Kind oder Freunden, ja. In der romantischen Liebe halte ich es hier und da für möglich, aber Ausnahmen bestätigen die Regel. Dass Ehen früher ein Leben lang gehalten haben, lag eher an den Umständen sowie dem sozialen Druck als tiefen Gefühlen.

12. Chaot*in oder Ordnungsliebhaber*in?

Das hängt vom Bereich ab. Beruflich liebe ich Ordnung und Struktur, aber privat bin ich eher unordentlich und leider an Aufschieberitis unterwegs.

13. Welche Charaktereigenschaft kannst du anderen Personen überhaupt nicht leiden?

Humorlosigkeit, jemand nicht über sich selbst lachen kann, Pedanterie und Unhöflichkeit.

14. Und welche magst du?

Humor, Großzügigkeit (hat nichts mit Geld zutun), Hilfsbereitschaft, Einfühlungsvermögen.

15. Was war deine ätzendste, berufliche Erfahrung, die du je gemacht hast?

Während des Studiums habe ich als Minijobberin gearbeitet und nach vielen Jahren wurden für uns einfach mal die Wochenend- und Feiertagszuschläge gestrichen. Jahrelang durften aber die Minijobber exakt diese unliebsamen Dienste übernehmen. Und jetzt sollte man das ohne jeglichen Zuschlag machen, während alle anderen sie weiterbekommen sollten! Obwohl das rechtlich nicht erlaubt ist, wurde es einfach durchgezogen. Da wir nur wenige Minijobber waren, war es schwierig sich zu wehren und die anderen haben es auch einfach hingenommen. Mir hat es dort schon aus anderen Gründen seit längerem nicht mehr gefallen, weshalb ich dann gekündigt habe. Letztlich habe ich mich überhaupt nicht gewertschätzt gefühlt.

16. Beruflich gesehen: eher Teamplayer*in oder Einzelgänger*in?

Einzelgängerin. Nur wenn man es selbst macht, wird es wie man es will.

17. Glaubst du an ein Leben nach dem Tod?

Ich bin noch unentschieden, hoffe es aber zutiefst.

18. Glaubst du, dass es im Gefühlsleben von unterschiedlichen Geschlechtern wirklich Unterschiede gibt?

Natürlich sind wir alle Menschen und haben die gleichen Emotionen zur Verfügung. Dennoch denke ich, dass Männer auf Situationen oft emotional anders reagieren als Frauen. Das liegt vielleicht u.a. an den unterschiedlichen Erfahrungen, die wir gesellschaftlich machen oder, dass wir Situationen auf andere Weise einschätzen.

19. Für was würdest du ehrenamtlich tätig werden?

Ehrenamtliche Arbeit ist wichtig, aber ich sehe das Konzept dennoch kritisch. Einerseits wird sich viel zu sehr darauf verlassen. Statt, dass Staat und Gesellschaft selbst etwas z.B. gegen Armut tun, verlässt man sich auf die Tafeln. Andererseits handelt es sich um Arbeit und Arbeit sollte durchaus bezahlt werden. Besonders wichtige soziale Tätigkeiten. Okay, genug gemeckert. Ich würde im Tierheim arbeiten. Aber man kann ja auch ohne eine Organisation etwas tun, z.B. Müll aufheben, wenn man ihn sieht.


8 Gedanken zu „Self-Statements: The Importance Of Being Asked

  1. Rina

    Oh ja – wir haben viele Übereinstimmungen. Toll. Ich hab mal in einer Sticom einen Spruch zur ehrenamtlichen Tätigkeit gehört. „Wir sind zu Arm um ehrenamtlich unentgeltlich zu arbeiten“….

    Ewige Liebe – das hast du super ausgedrückt. Nicht diese romantisch kitschige Liebe – das ist meistens nichts auf Dauer.

    Witzig – auch kein Tarantino Fan – aber mitspielen würden wir beide mal…seltsam…aber die haben bestimmt viel Spass.

    Gefällt 1 Person

    Antwort

Möchtest du einen Kommentar verfassen?

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

This site uses Akismet to reduce spam. Learn how your comment data is processed.