Self-Statements: The Importance Of Being Asked

Da bin ich wieder. Letzte Woche hab ich es leider absolut verpeilt, außerdem war mein Laptop defekt und am Mittwoch war ich mit Geburtstagfeiern beschäftigt 😉 . Ein Jahr älter und mit neuem Laptop reihe ich mich nun aber wieder in die illustre Runde ein. Gina hält selbstverständlich wieder einen interessanten Fragebogen bereit. Ob meine Fragen da mithalten können, müsst Ihr entscheiden.

1. Wann hast du das letzte Mal etwas Gutes getan?

Sonntag.

2. Was langweilt dich?

Wenn Menschen ein Gespräch für einen Monolog halten und nur über sich schwadronieren. Warten auf den Bus/Zug/im Wartezimmer. Warum zieht sich Zeit eigentlich immer so, wenn man auf etwas wartet?

3. Würdest du dich als “quirky” bezeichnen?

Ja, doch schon.

4. Findest du, dass wir heutzutage mehr auf das Individuum acht nehmen als früher?

Ja und Nein. In den Medien und herausstechenden Einzelfällen ufert das schon fast ins Extrem aus. Die eigenen Gefühle werden als Tatsachen angenommen und erwartet, dass absolut jeder darauf Rücksicht zu nehmen hat.
Andererseits werden viele Menschen misachtet, nicht gefördert und können zusehen, wo sie bleiben. Da wird z.B. hingenommen, dass jemand keine Krankenversicherung und deshalb keine ausreichende Behandlung erhält.

5. Bist du eine Raupe oder ein Schmetterling?

Ich hoffe/glaube, ein Schmetterling zu sein. Nicht der farbenprächtigste, aber einer, der die Freiheit liebt und seinen Weg fliegt.

6. Warum schreibst du?

Ich weiß es nicht. Ich glaube, es liegt irgendwie in meiner DNA. Allerdings schreibe ich viel zu wenig. Soo gerne würde ich mal einen Roman oder wenigstens eine Kurzgeschichtensammlung zustandebringen, aber mir fehlt irgendwie…die Inspiration? Alle Anfänge sind bisher ins Leere gelaufen. Ich kann schlicht keine Geschichten planen kann. Ich bin eine „Losschreiberin“, die von ihren Figuren mitgenommen wird, der aber irgendwann die Ideen ausgehen. 😀

7. Hältst du es für zeitgemäß, heute noch Literatur von vor über 100 Jahren zu lesen? Warum?

Aber natürlich! Abgesehen von einer veränderten Sprache und technischen Möglichkeiten, bleiben Menschen immer Menschen und ihre Gedanken, Ideen, Ängste und Hoffnungen doch gleich.

8. Welches war in der Schule dein Lieblingsfach?

Fun Fact: Ich bin nie gerne zur Schule gegangen. Es hing sehr viel von den jeweiligen Lehrern ab, ob ich ein Fach mochte oder hasste und auch, ob ich gut darin war. Vom reinen Inhalt der Fächer waren Geschichte und Englisch mir immer am nächsten.

9. Gibt es ein Ereignis in deinem Leben, das deine Meinung und Einstellung zum Leben grundlegend verändert hat? Wenn ja, welches und inwiefern?

Eigentlich nicht.

10. Eines Abends erscheint eine Fee vor deiner Türe, und gibt dir die Möglichkeit, in die Welt deiner Träume zu reisen – dafür müsstest du aber deine komplette jetzige Existenz, mitsamt Freunden und Familie und allen dir bekannten Personen, aufgeben und für immer hinter dir lassen. Was würdest du tun?

Wie kann es die Welt meiner Träume sein, wenn meine Liebsten nicht dabei sein dürfen? No way!

11. Siehst du Filme, nur weil du Fan bist, durch eine rosa Brille oder weißt du trotzdem um deren Fehler und lieben sie trotz/gerade deswegen?

Wenn ich von einem Film absolut begeistert bin, sind mir seine Makel oder Fehler egal. Es fällt dann stärker ins Gewicht, was mir daran gefällt. Ja, ich nehme sie wahr, aber sie stören mich nicht.
Wenn ich einen Film sehr gut finde, ihn dann aber analysiere, kann es jedoch durchaus vorkommen, dass er mir danach nur noch „gut“ gefällt 🙂

12. Denkst du, du kannst mit Film- und Seriencharakteren so mitfühlen, als seien sie real?

Ja, denn in einem Film oder einer Serie „lerne“ ich im besten Fall eine Figur kennen. Ich begleite sie ein Stück und wenn sie mir sogar ans Herz „wächst“, fühle ich schon mit, wenn ihr etwas Schlechtes widerfährt.

13. Hast du beim Filme schauen irgendeine Sache, die immer vorhanden sein muss? Damit wird nicht ein Film oder ähnliches gemeint, sondern quasi eine Art Ritual.

Nein.

14. Sollten Serien oder Filmereihen aufhören, wenn es am Schönsten ist?

Sie sollten aufhören, wenn die Geschichte/n auserzählt sind. Wenn sie nur noch um sich selbst kreisen, ein Muster wiederholen oder ideenlos sind. Sie sollten irgendwie einen runden Abschluss haben. Das muss nicht unbedingt mit ihrer besten Phase einhergehen.

15. Hat ein Film oder eine Serie deine Einstellung zu irgendwas (Ethik, Nahrung; Meinung allgemein) grundlegend verändert?

Also, ich bin überzeugt, dass die Serie Ein Stück Himmel die Grundlage gelegt hat, dass ich Geschichte studiert habe und die BBC-Serie Stolz und Vorurteil sorgte für die Entscheidung als 2. Hauptfach Anglistik zu wählen.

16. Welches Jahrzehnt hat deiner Meinung nach die besten Filme hervorgebracht?

Jedes Jahrzehnt hat Tops und Flops gebracht. Ich kann mich da wirklich nicht entscheiden.

17. Was war der letzte Film, der dich wirklich vollkommen begeistert hat?

Das ist schon eine Weile her, denn ein „Vollkommen“ erreichen nur die wenigsten. Schätze, es war „La La Land“. Als ich aus dem Kino kam, hatte ich mehrere Tage einen konstanten Ohrwurm, der aus dem gesamten Soundtrack gespeist wurde. Außerdem fand ich ihn wunderschön gefilmt.
Filme, von denen ich „lediglich“ begeistert war, waren zuletzt Once upon a time in Hollywood oder Dune.

18. Welches Genre magst du lieber? Fantasy, Science-Fiction oder gar keines von beidem?

Science-Fiction, aber nicht zwangsläufig die Space Operas, sondern eher die über den ersten Kontakt zwischen Menschheit und Außerirdischen.

19. Was magst du lieber? Heavy Metal oder Kuschelrock?

Wenn das die Alternativen sind, dann doch eher Kuschelrock. Gibt ja schon einige unheimlich schöne Rockballaden.

20. Was bedeutet Glück für dich?

Mit mir selbst eins zu sein.

23 Gedanken zu „Self-Statements: The Importance Of Being Asked

  1. Static

    Schöne Antworten! Bei sehr vielen finde ich mich sogar ziemlich gut wieder 🙂

    bei 6. das glaube ich nicht ganz, ich denke wenn du im Vorfeld deiner eigenen Natur wiederstrebst und ein bisschen planst, dann denke ich hast du mehr als genug Fantasie um auch das zu schaffen, Figuren und Situationen zu erdenken und diese zu führen 🙂 Versuch es mal!

    17. „La La Land“ ja ein Film der Ohrwurmpotenzial inne hat und nach dem ersten mal schauen gleich unter meinen Lieblingen landete. Ich mag die Stimmung, die Themen, die Musik und auch das für viele so gesehene „Non-Happy-End“. Bei „Once upon a Time in Hollywood“ und „Dune“ kann ich dir in beiden fällen auch zustimmen 🙂
    wobei „Dune“ sein Soundtrack auch lange bei mir lief 😀

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    1. Bette Davis left the Bookshop Autor

      Das freut mich!

      Zu 6. Das wäre wirklicht schön. Ja, vielleicht sollte ich es tatsächlich noch mal versuchen, aber alle Versuche endeten bisher damit, dass die Geschichte doch wieder ihre eigenen Wege bzw. Einbahnschreiben ging 😀 . Aber du hast Recht, d.h. nicht dass man aufgeben sollte.

      18. Geht mir mit La La Land alles ganz genauso! Irgendwie zauberhaft, aber dennoch realistisch.
      Der Dune-Score ist extrem beeindruckend und sogar meisterhaft, aber für mich funktioniert er eher im Zusammenspiel mit den Bildern. Um ihn öfter losgelöst zu hören, ist er mir doch zu „anstrengend“ 😀 .

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      1. Static

        Ach du bist doch ein Mensch der sehr gerne schreibt, und nur weil eine Geschichte keine revolutionäre neue Wendung einführt oder ähnliches, muss sie nicht schlecht sein 😉 Kurzgeschichten, die vlt. auch mit keinem Ende sondern mit einer Art „Denkanstoß“ enden sind auch sehr gut! Und vorallem egal was raus kommt es ist deins 😉 Ich wäre gespannt 🙂

        Bei La La Land, hat es mich einfach übermannt. Vlt war es diese Realitätsnähe, egal aus der Sicht von ihm oder ihr, die einen so in den Bann gezogen hat. Der Soundtrack darf bei mir auch nie fehlen, egal wo ich bin. Ich mag diesen „Optimismus“ welcher aber auch gleichzeitig wieder in Melancholie umschlagen kann sehr.
        Dune….einfach ein Film wo ich aus dem Kinositz nicht mehr raus wollte. Da hat alles gepasst. Man muss das Genre mögen ansonsten wird es schwer. Ich bin so froh das die Mittel für die Fortsetzung bewilligt wurden und kann es kaum erwarten!
        Bei Soundtracks bin ich eh so ein Mensch der die förmlich aufsaugt…. ich erinnere mich als ich auf dem Weg zu „The Batman“ war und den ganzen Weg das zuvor veröffentlichte Theme vom Riddler lief, bis hin zum Kino 😀 Da war ich in Stimmung 😀

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      2. Bette Davis left the Bookshop Autor

        So aufbauende Worte tun wirklich gut. Vielen Dank! 🥰​Dann werde ich es auf jeden Fall nochmal probieren. Nicht jedes Buch, das veröffentlicht wird, ist ein Meisterwerk. Vermutlich sollte ich einfach aufhören, mich selbst unter Druck zu setzen. Einfach mit Spaß ans Werk gehen, ohne zu erwarten, den nächsten Bestseller zu produzieren. 😄​

        Ich liebe Soundtracks auch. Es ist faszinierend wie man durch eine Melodie in bestimmte Filmszenen oder Emotionen zurückversetzt wird. Beim neuen Spider-Man hatte ich nur aufgrund des Elfman-Scores direkt Gänsehaut bei der Begegnung zwischen Tobeys Spiderman und Doc Ock. Der Soundtrack von La La Land schenkt mir immer direkt gute Laune. Einfach positiv, aber dennoch mit Tiefgang.

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      3. Static

        Ach sehr gern! Manchmal muss man seine Grenzen sprengen um sich selbst zu erkennen 🙂 man setzt sich unter Druck, man will etwas schaffen, man möchte das jemand seine Geschichte liest und liebt. Davon muss man sich befreien, einfach den Kopf runter fahren und das machen was man liebt…. Schreiben! Muss dich nicht an anderen sondern einfach positiv nach vorn schauen egal was passiert 😉

        Deine Aussage bzgl. Soundtracks unterschreibe ich! Man merkt daran richtig wie sich die Sinne verbinden bzw. verbunden haben und in einem eine Art „Liebe“ erschaffen haben. Wenn man die Töne hört und sofort etwas fühlt weiß man das es einem gut tat. Den neuen Spiderman hab ich nicht gesehen, aber bei Tobey seiner Trilogie ist es ähnlich bis heute. Man hat auch die Bilder im Kopf und dass ist einfach wundervoll!
        Musik ist wie ein gutes Buch, sie begleitet einen durch Höhen und tiefen, schenkt Freude und lenkt die Gedanken 😊

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      4. Bette Davis left the Bookshop Autor

        Da hast du vollkommen Recht, aber den Kopf (den inneren Kritiker) abzuschalten, fällt mir unendlich schwer. Aber wenn man sich von seinen Zweifeln leiten lässt, bringt man nie etwas zustande, schätze ich. Shakespeare hat sicher auch unendlich viele Fehlversuche und schlechte Stücke verfasst, bevor er seine Klassiker schuf :D.

        Das hast du vortrefflich ausgedrückt. Ein guter Film hat viele Ebenen, an die man andocken kann und die relevant für einen sind.
        Musik kommt bei mir vor allen anderen Medien, weil sie direkt die Gefühle erreichen kann und man sich darin nicht nur wiederfinden kann, sondern auch seine Emotionen durch Musik verändern kann. Im wahrsten Sinne des Wortes wundervoll.

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      5. Static

        Ich glaube Thomas Edison hat das mal perfekt in Worte verfasst: „ Ich habe nicht versagt. Ich habe nur 10000 Wege gefunden, die nicht funktionieren.“ Dabei ging es um die Erfindung der Glühbirne.
        Das würde sicher zu Shakespeare auch sehr gut passen. Man muss einfach den ersten Schritt gehen, das ist egal wo im Leben immer der schwerste.
        Persönlich hab ich mich auch jahrelang gesträubt Filme zu kommentieren, weil ich dachte „liest eh niemand oder es interessiert auch niemanden“. Inzwischen merke ich das es sogar von wenigen, aber immerhin, geschätzt wird. Der eigene Kritiker ja den hab ich auch, daher bedarf es immer einer gewissen Zeit bis ich zufrieden bin oder bis ich die Struktur finde. Aber man kommt auch mit kleinen Schritten stetig voran 👍🙂
        Zweifel darf man haben und muss man sogar, aber man darf sich nicht blockieren lassen weil man sonst vlt eine Erfahrung verpasst, welche einem gut tut. Es gibt auch Autoren die wollen ihre Geschichten einfach in die Welt tragen, und hätten sie sich gesträubt hätte vlt (auch wenn es nur ein Mensch ist) etwas für ihn tolles verpasst bzw. nie zu lesen bekommen 😉😊

        Musik war schon immer die „Sprache des Herzens“. Je mehr man sich damit befasst umso mehr wird einem klar wie wahr diese Worte sind. Man kann sie auch als Kopplung für Erinnerungen nehmen die Jahre entfernt sind bzw zurück liegen. Zumal sie kulturell überall auf fast die gleiche Art und Weise genutzt wird, quer durch die Geschichte. Faszinierend das es dabei Menschen gibt, welche Musik gar nix abgewinnen können Oo. Musik ist irgendwie wie das Atmen, notwendig um zu überleben☝️😁

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      6. Bette Davis left the Bookshop Autor

        Zum Glück lassen sich viele Autoren nicht vom Schreiben abhalten. Was sollten wir sonst lesen?! Ich denke aber auch oft: Ach, es gibt schon so vieles, alles wurde auf die ein oder andere Weise schon erzählt, es gibt auch so viel Schlechtes, warum soll jetzt noch jemand meine „Werke“ lesen wollen. Aber es stimmt, wenn es nur einem gefällt, ist das auch schon unendlich viel wert. Jetzt bin ich doch tatsächlich motivierter! Echt cool!

        Ich frage mich oft, ob es wirklich Menschen gibt, die keine Musik mögen oder sogar ablehnen? Ich habe noch niemanden getroffen und kann es mir nur sehr schwer vorstellen. Für mich ist Musik so essentiell! Sie bereichert meine Gefühlswelt auf so viele Arten… Und obendrein bietet sie soviele Genres und Untergenres. Da müsste doch jeder fündig werden.

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      7. Static

        Genau das ist die richtige Einstellung 👍 nicht durch ein Fragen-Karussell einschränken lassen sondern die eine, wenn auch kleine Option offen halten. Man bedenke, als plakatives Beispiel, wie viele Bücher es über Ernährung, bewusstes Leben oder Ähnliches gibt, und irgendwer muss diese ja kaufen oder lesen.
        Bei Geschichten klar, da bekommt man das Gefühö das alles schonmal da war, aber ☝️ Geschichten entwickeln sich nur so wie der Autor es möchte und wie weit seine Fantasie reicht 🙂 das macht viele Geschichten einzigartig.
        Das ist toll wenn du motivierter bist! 😊 Zumal da du dir Sorgen um Figuren usw machst, das Kurzgeschichten nicht immer eine detaillierte Charakteristik benötigen, sondern eher wichtig ist was man vermitteln möchte 😉 das macht es etwas einfacher.

        Es gibt durchaus Menschen die der Musik abgeneigt oder nicht zugänglich sind. Ich habe vor Jahren mal mit jemandem gesprochen, den Musik einfach egal war 😱 das war für mich wie eine „andere Realität“. Keine Emotion oder Ähnliches was denjenigen bewegte wenn er Musik vernahm. Das hat mich schier „fertig gemacht“. Einfach weil es selten ist und für mich nicht vorstellbar.
        Ebenso hab ich bisher Menschen nie verstehen können, welche Musikalisch „eingleisig“ fahren und drumherum die vielen Spielarten und Genre sowie Subgenre nicht wahr nehmen Oo.
        Es gibt für jede Stimmung etwas, man kann sich darin verlieren, warum sollte man sich dann freiwillig einschränken? Das könnte ich nicht. Unfassbar ist neben erblinden auch meine größte Angst…. Taub sein.
        Das ist schon beängstigend, weil eben ein großer Teil des Lebens wegbrechen würde.

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      8. Bette Davis left the Bookshop Autor

        Die Masse an Literatur ist einfach schier überwältigend. Da frage ich mich schon, wen da ausgerechnet mein „Senf“ interessieren sollte 🙂 . Kurzgeschichten haben in Deutschland leider keine große Tradition. Nicht so wie im englischsprachigen Raum, dabei finde ich die Literaturform sehr interessant.

        Jemand, der Musik nichts abgewinnen kann… für mich unvorstellbar. Ich glaube, dessen Gefühlswelt muss eingeschränkter sein. Das klingt böser als ich es meine. Ich denke, es muss ein sehr nüchterner, sachlicher Mensch sein.
        Es ist faszinierend, wie sehr Musik sich unterscheiden kann, obwohl sie immer aus derselben begrenzten Anzahl von Noten geschaffen wird. Warum sollte man sich begrenzen? Dazu besteht nun wirklich kein Grund, denn Musik wirkt durchaus unterschiedlich.

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      9. Static

        Ich denke, da gibt es sicher Menschen die deine Vorstellungen gerne lesen würden. immerhin betreibst du ja auch deinen Blog 😉 also schreibst du ja schon, zwar vlt nicht Geschichten aber etwas von dir, und es interessiert ja auch Leute 🙂
        Da hast du recht! Kurzgeschichten sind hier nicht so verbreitet, was eigentlich bedauerlich ist, nicht umsonst waren und sind diese in anderen Ländern so beliebt. Ich bin auch ein Fan davon.

        Eine andere Art von Gefühlswelt… so kann man es auch ausdrücken. Persönlich hatte ich starke Probleme irgendwie einen „Zugang“ zu gewinnen. Es war so die Sorte Mensch, die für mich (nebst der anderen Probleme) völlig uninteressant waren. Sachliche Nüchternheit kann durchaus mal kurz erfrischend sein aber wird mir persönlich schnell zu monoton und uninteressant. Auf jeden Fall kein Mensch mit dem man viel Zeit verbringen möchte meiner Auffassung nach.
        Es ist interessant wie sehr du es schaffst dir eigentlich Fragen selbst zu beantworten 😊 was du über Musik, deren begrenzte Notenzahl und Wirkung schreibst, lässt sich auch auf Geschichten und Bücher übertragen 😉
        Musik wirkt eben wie ein Kartenhaus, wenn alles ineinander greift ist es ein schönes Machwerk, ein schiefer Ton bringt alles zum Einsturz (was aber auch gewollt sein kann). So wenig Grundlage und so viel Wirkung. Vorallem wenn man die verschiedenen Charakteristika der unterschiedlichen Genres betrachtet und wie man dort unterschiedlich mit umgeht. Das sieht man im Bereich des Jazz hervorragend.

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      10. Bette Davis left the Bookshop Autor

        Du bist ein sehr angenehmer und geistreicher Gesprächspartner 🙂 .
        Da hast du vielleicht Recht, aber du siehst, ich bin ein Zögerer und Hinterfrager 😀 . Mehr als mir selbst guttut. Leider.
        Tue ich das? Ist mir nicht aufgefallen. 😀
        Das ginge mir mit der Person sicher ebenso. Da fehlt es doch irgendwie an…Facetten und Tiefen, könnte ich mir vorstellen. Man will der Person ja nicht zu nahetreten, aber wenn man auf Musik verzichtet und dies kann, dann fehlen einem vielleicht gewisse Zugänge zu Emotionen.
        Ich höre keinen Jazz, finde es aber faszinierend, wenn da improvisiert wird. Dazu hätte ich auch Lust. Einfach losspielen, aufeinander reagieren, die Melodien um Eigenes ergänzen.

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  2. Rina

    Ich bin auch so eine Losschreiberin – und am Ende geht mir die Luft aus und ich weiss keinen runden Abschluss.
    Ich hab aber auch mal geplottet – das war auch gar nicht so schlecht. Die Geschichte im Kopf zusammen gesponnen, paar Szenen aufgeschrieben und hin und her geschoben.
    Aber ich schreibe eher einfach los.

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      1. Rina

        Ach, deswegen schweift er immer so extrem ab. Hehehe.
        Ich bin auch nicht so gut im Beschreiben um Seiten zu füllen. Ich habe geübt, und es ist besser geworden. Aber fällt mir echt schwer, Details der Umgebung mitzunehmen.
        Ich hab auch schon Übungen versucht…Aber am liebsten schreib ich drauf los – allerdings brauche ich meist einen Start, wie ein Wort, oder Bild

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      2. Rina

        Hm – eine gute Idee – ich hab es schon mit diesem Mindmapping versucht. Aber irgendwie ist das auch nicht so mein Ding.
        Aber noch mal ein Anstupser – Vielleicht Stichworte und dazu Worte finden – das hab ich auch mal als Tipp irgendwo gelesen

        Gefällt 1 Person

      3. Rina

        Ach quatsch. Christiane wirkt manchmal bisschen ruppig – aber das sind alles Leute wie du und ich. Alles Hobbyschreiber.
        Aber es gibt noch den Writing Friday. Da ist es auch ganz locker.
        Bei den Etüden mag ich gerne, dass man gefordert wird, sich kurz zu halten. Das ist nicht immer leicht.

        Gefällt 1 Person

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