Self-Statements: The Importance Of Being Asked

Der letzte Dienstag im August 2022 beschert uns einen neuen Fragebogen auf PassionofArts und der hat sogar eine Schnapszahl: 111! Diesen ganz besonderen Bogen hat BRUCELEE76 verfasst und ich möchte behaupten, dass es formidabel gelungen ist.

1. Du bist hier auf Passion of Arts, weil …

Gina die Seite mit viel Engagement und Enthusiasmus zu einem spannenden virtuellen Ort gemacht hat.

2. Gibt es Filme die dich durch dein Leben begleiten?

Aber natürlich, z.B. Zurück in die Zukunft I & II, Das Leben des Brian, Rendezvous nach Ladenschluss, Berüchtigt, Gremlins 1, Fröhliche Weihnachten, 3 Haselnüsse für Aschenbrödel, Schöne Bescherung …

3. Sind Träume Deutungen oder Fantasie?

Ich glaube, das sind Eindrücke, die man irgendwo eingesammelt hat und manchmal minimale Beobachtungen im Alltag sind und dann vom Hirn zu etwas völlig Neuem verbunden und mehr oder weniger „filmisch“ reproduziert werden. Wir sind also sozusagen unsere eigenen Filmproduzenten surrealer Werke 😀 .

4. Woher kommen deine Gedanken?

Aus meinen Gehirnwindungen? Auf jeden Fall sind wir nicht unsere Gedanken.

5. Was brauchst du um glücklich zu sein?

Das Wissen, dass es meinen Liebsten gutgeht, Freiheit und Musik.

6. Wissen ist Macht, weil … .

Wissen Entwicklung erst möglich macht. Wer nichts weiß, muss alles glauben.

7. Ist dir bewusst, was deine Lebensaufgabe ist?

Ich bezweifle, dass es soetwas wie eine „Lebensaufgabe“ gibt. Klar, man kann sich eine suchen, wenn man’s braucht, aber es gibt meiner Meinung nach keine „gottgegebene“. Ich jedenfalls strebe nicht nach einer Lebensaufgabe. Mir reicht, dass ich das Leben lebe.

8. Gibt es deiner Meinung nach persönliche Schutzengel?

Ich denke, es existieren Dinge zwischen Himmel und Erde, die wir nicht erklären können. Manche Rettungen wirken unmöglich und sind trotzdem geschehen. Wer oder was dafür verantwortlich sein könnte, weiß ich natürlich nicht. Ob es Schutzengel sind? Wer weiß.

9. Was sind für dich Herausforderungen im Leben?

Erst zu denken, dann zu handeln.
Geduldig zu sein.
Mit Menschen umzugehen und im Zweifelsfall ihre Dummheit auszuhalten.
Rationalität und Gefühle in Einklang zu bringen.

10. Das Gegenteil von Liebe ist … ?

Gleichgültigkeit.

11. Warum glaubst du, ist die öffentliche Schulbildung so tief gesunken?

Keine Ahnung. Darüber maße ich mir kein Urteil an. Ich glaube, Schulbildung wird von jeher überschätzt. Tatsächlich habe ich nicht mehr viel Spezialwissen (Physik, Chemie, Mathe) aus meiner Schulzeit. Der Großteil meines Wissens basiert auf freiwilligem Interesse und Spaß an Wissensgebieten. Beides wird einem in der Schule eher ausgetrieben, weil alles nur nach Plan geht und man gezwungen ist, (zu) Vieles zu lernen, was einen überhaupt nicht interessiert und natürlich soll man auch noch gute Noten erzielen.

12. Welche ist deine Lieblingszahl und Farbe?

13 und Rostrot.

13. Ist dir bewusst wie unterirdisch schlecht Fernsehen allgemein ist?

Allgemeine Medienschelte liegt mir nicht so. Ich gucke tatsächlich noch recht gerne Fernsehen, denn wie immer ist man selbst verantwortlich. Es existieren genug Sender und Angebote. Da kann ich mir raussuchen, was mir gefällt. Ich tue aber nicht so, als würde ich nur Arte oder Phoenix schauen. Ein saftiges Trashformat darf ab und an auch mal sein. Ja, das ist faktisch „schlechtes“ Fernsehen, aber who cares? 😀

14. Woher kommst du und wohin gehst du?

Ich war Energie, bin und werde Energie.

15. Ist Gut und Böse dasselbe?

Selbstverständlich nicht!

16. Du findest Frau/Mann/Div interessant weil … ?

die Person über Humor, Selbstironie verfügt und nicht egozentrisch ist.

17. Wie viel kannst du wahrnehmen und fühlen?

Zu viel.

18. Warum ist hassen einfacher als lieben?

Weil destruktive Kräfte sich leichter entfesseln lassen. Sie sind leichter zugänglich, schneller heraufzubeschwören. Vermutlich weil sie weniger Voraussetzungen brauchen. Liebe braucht Herzensbildung, Gewissen, Nachdenken, Fürsorge etc.

19. Der größte Feind eines Menschen ist?

Er selbst.

20. Warum wird Astrologie nicht ernst genommen?

Weil es keine Wissenschaft ist, deren Ergebnisse sich verifizieren lassen. Zeitschriften- Horoskope, die nur mit Allgemeinplätzen gefüllt sind und auf alle und jeden passen, tragen sicher ebenfalls dazu bei.

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10 Kommentare zu „Self-Statements: The Importance Of Being Asked

  1. Diese Zeitschriftenhoroskope sind eh Nonsens. Aber es gibt noch dieses grosse Horoskop. Weiss gar nicht wie das heisst. Da hab ich schon öfter gehört, dass sie zutreffend sein sollen. Keine Ahnung – hab noch nie eins bekommen.

    Schule – tja ein grosses Thema. Ich ärgere mich oft über Dinge, die so praktisch sind und man nie beigebracht bekommen hat. Einen Haushalt führen. Was muss man da wissen. Reparaturen. Was nutzt es mir, wenn ich eine Gleichung nach xy auflösen kann, aber nicht weiss wie ein Knopf angenäht wird? Soviel Jahr die eigentlich viel zu viel verschwendet werden.

    Also deine Antworten gefalle mir auch immer sehr gut. Da kommt von mir öfter mal ein – „Ah – so hab ich das noch nicht betrachtet.“

    Liebe Grüsse

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    1. Hab ich auch schon gehört, dass Horoskope, die speziell für eine Person anhand ihres Geburtstags- und -orts erstellt wurden, durchaus zutreffen können.

      Das hab ich auch oft gedacht. Es wäre viel wichtiger zu wissen, worauf man bei Rechnungen, Krediten oder Verträgen achten soll statt hohe Mathematik oder bei welcher Temperatur etwas von einem Aggregatzustand in den nächsten übergeht. 😀

      Oh, das freut mich! 🤗🏵️

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      1. Genau – wieviel von dem erlernten kann man gebrauchen. Von Mathe brauche ich Dreisatz, Mal und Geteilt, Prozente, kaum Bruch.
        Gerade Mathe vergeudet man viel Zeit.
        Chemie und Physik sollte viel alltagstauglicher gelernt werden. Grob mal die Details – ok – aber dann, was kann ich damit bewirken.

        Gerne🌺🌺

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      2. Nun gibt es am Schulsystem in seiner jetzigen Form sicherlich viel zu kritisieren.

        Die Tatsache, dass Bildung immer noch Ländersache ist.

        Oder dass es medial gelungen ist, mittlere Schulabschlüsse irgendwie abzuwerten.

        Dass in der Folge unfassbar viele Eltern der Meinung sind, ihr zwingend hochbegabter Filius müsste unbedingt sein Abi machen, woraus wiederum resultiert, dass dort viele Schülerinnen und Schüler rumlaufen, die da eigentlich, salopp gesagt, nichts verloren haben und vollkommen überfordert sind.

        Woraus wiederum folgt, dass das allgemeine Leistungsniveau sinkt, weswegen dann wiederum die Schulen ihr Anforderungsprofil an das gesunkene Niveau angleichen, was zu einem weiteren Absinken des Niveaus führt und letztlich zu überfüllten Unis mit semi-begabten Studierenden und fehlendem Nachwuchs in vielen Lehrbereichen z.B. des Handwerks.

        Was aber bei der hier sinngemäß angesprochenen „Stattdessen sollte XY aber in der Schule unterrichtet werden!“-Diskussion zu kurz kommt, ist a) dass Dinge wie „Haushalt führen“, „Reparaturen“, „Knopf annähen“, Umgang mit „Rechnungen, Krediten oder Verträgen“ etwas ist, was man von seinen Eltern oder seinem sonstigen sozialen Umfeld beigebracht bekommen sollte. Die Schule kann das in diesem Umfang nicht leisten. Denn man darf ja nie vergessen, dass für jeden neuen Unterrichtsinhalt ein alter wegfallen muss. Welcher darf es denn dann sein? Kunst? Musik? Deutsch?

        Und b) ist eine Schulausbildung, in der „hohe Mathematik“ gelehrt wird – ich beziehe mich hier mal ausschließlich auf die gymnasiale Ausbildung – eigentlich dafür gedacht, die notwendigen Kenntnisse für ein anschließendes Hochschulstudium zu erwerben.

        Wenn man dann im Proseminar Mathematik sitzt und der Dozent fragt: „Können Sie mir den Großen Fermatschen Satz erklären?“, dann sind „Nein, aber ich kann einen Haushalt führen.“ oder „Nein, aber ich kann Ihnen den Tilgungsplan meines Kredits erläutern.“ eben keine hilfreichen Antworten.

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      3. Oh, da sind wir wohl an einen Schulexperten geraten 😀 .
        Beim ersten Teil gebe ich dir klar Recht, heutzutage zählt gefühlt nichts mehr außer Abitur und Studium. Selbst in handwerklichen Berufen soll es am besten so sein.

        Ja, in der perfekten Welt sollten Eltern einem Knopf annähen etc beibringen, aber einerseits leben wir nicht in der perfekten Welt, zum anderen meine ich auch „schwierigere“ Dinge wie z.B. Worauf beim Abschluss eines Vertrags/Kredits/Versicherung achten. Man könnte durchaus ein praktisches Haushaltsfach einrichten, indem das alles vorkommt oder man packt es in „Hauswirtschaft“.

        Ich habe ein abgeschlossenes Hochschulstudium, indem überhaupt keine Mathematik/Physik/Chemie… eine Rolle spielte. Wenn man weiß, dass man in die Richtung studieren möchte, kann man Mathe etc. ja gerne weitermachen. Das Haushaltsfach sollte ja zusätzlich und nicht statt Mathe stattfinden.
        Das gymnasiale Kurssystem ermöglicht schon eine „Spezialisierung“, die aber durchaus für mich schon früher einsetzen dürfte bzw. die Grundkurse in diesen Fächern ganz wegfallen dürften.

        Aber von mir aus kann es auch gerne so weiterlaufen, da ich meine Schulausbildung lange vorbei ist.

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      4. Experte nicht, allerdings ist mein Umfeld recht lehrerinnenlastig. 🙂 Klar könnte man die angesprochenen Dinge in die Schule verlagern, wir dürfen aber eben auch die elterliche Verantwortung nicht vergessen.

        Was die Spezialisierung angeht, so bin ich ganz bei dir. Gerade das Kurssystem ist dafür prädestiniert. Es würde auch zu einer höheren Selbständigkeit angehender Studierender beitragen. Stattdessen ist man im Zuge der Vergleichberkeit dazu übergegangen, alles zu vereinheitlichen. Traurige Entwicklung.

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      5. Ja, die elterliche Verantwortung. Damit ist das so eine Sache. Vieles wird der Schule überantwortet, was diese wirklich nicht leisten kann. Das stimmt schon. Aber manchmal haben es die Eltern selbst nicht gelernt, wo soll es da herkommen?!

        Voll bei Dir. Statt die individuellen Fähigkeiten und Interessen stärker zu berücksichtigen und zu fördern, wird ein Maßstab angelegt, dem alle nachstreben sollen. Selbstverständlich muss quasi ein Fundament an Wissen geschaffen und vorausgesetzt werden, aber es sollte doch auch das Individuum gefördert werden. Das gilt nicht nur im schulischen Bereich.

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