Archiv des Autors: Bette Davis left the Bookshop

Über Bette Davis left the Bookshop

https://letterboxd.com/BetteBookshop/

[Filmkritik] Little Women (2019) mit Spoilern!

Little Women erzählt die Geschichte der vier March-Schwestern zwischen 1861 und 1868 in den USA.

Achtung Spoiler-Kritik!

Mein erster Kontakt mit den Schwestern Meg, Jo, Beth und Amy war vor vielen Jahren die Verfilmung mit Katherine Hepburn. Ich würde sagen, es ist immer noch mein Lieblingsfilm, aber ich habe ihn seit Jahren nicht mehr gesehen. Wer weiß, ob es heute noch so wäre.
Auch die Verfilmungen mit Elizabeth Taylor und Winona Ryder kenne ich. Sogar die Miniserie mit Susan Dey und William Shatner (!) musste dran glauben.
Der Geschichte von Louisa May Alcott liegt eine humane Einstellung zugrunde und verbindet viele unterschiedliche Aspekte miteinander, so dass sie immer lohnend für eine Adaption ist. Der neueste Versuch hat mich allerdings sehr enttäuscht. Geahnt hatte ich das zwar, so dass ich nicht ins Kino gegangen bin, aber gehofft, es wäre anders. Unvoreingenommen habe ich mir Little Women nun endlich angesehen. Mein Bauchgefühl trog mich nicht, es fehlt dem Film an zu vielem, um mich zu beeindrucken. Weiterlesen

Ein Silvestergruß

confetti-new-year-2021-background_52683-51336

www.freepik.com

Zu diesem Jahr braucht man eigentlich nicht mehr viel sagen, außer dass das nächste hoffentlich viel viel besser wird. Die Vorzeichen sind positiv und ich hoffe sehr, dass wir, also die Menschheit, es schafft an einem Strang zu ziehen und alles zum Positiven zu wenden. Nicht nur das mit dem C-Virus.

Ich bin kein Fan von Silvester. Das Einzige, was ich daran mag, ist das Feuerwerk.  Zwar kaufen wir schon lange keine Raketen o.ä. mehr, aber ich bewundere, was andere an den Himmel malen oder glitzernd am Boden flackern lassen. Das fällt dieses Jahr nun leider auch aus. Ich bedauere das sehr.

Auch wenn das Feuerwerk ausfällt, meine Grüsse lasse ich mir nicht nehmen.
In der zweiten Jahreshälfte ist es ruhig auf meinem Blog geworden, da ich den Sinn für mich darin leider nicht mehr so stark sehe. Mühe und Zeit in Artikel zu investieren, die dann von sehr wenigen Menschen gelesen werden, hat mir nicht mehr so viel Spaß gemacht. Gelesen habe ich zudem auch sehr wenig (acht Bücher). Ich hoffe, dass sich das im nächsten Jahr alles vielleicht wieder ändert. Umso mehr möchte ich mich bei allen bedanken, die mir dennoch die Treue halten! Vielen vielen DANK!

Und nun wünsche ich uns allen einen guten Rutsch und ein schönes, gesundes und glücklicheres neues Jahr!

giphy

[Filmkritik] Klaus (Netflix)

Jesper (Jason Schwartzman) ist der verzogene, verwöhnte Sohn des obersten Postbotenausbilders. Eigentlich soll auch er zum Postboten ausgebildet werden, glänzt dabei jedoch durch Abwesenheit statt Eifer. Jetzt aber hat sein Vater die Nase endgültig voll und ergreift drastische Maßnahmen. Der ungeratenen Zögling soll nach Smeerensburg, einem Dorf in der Nähe des Nordpols. Erst wenn Jesper sechstausend Briefe zugestellt hat, darf er nach Hause zurückkehren. In seinem neuen, unwirtlichen „Zuhause“ angekommen, muss der angehende Postbote feststellen, dass sich die Dorfbewohner nicht nur im ständigen Krieg miteinander befinden, sondern auch dass keine Briefe geschrieben werden. Nicht einmal Drohbriefe. Wie also soll Jesper jemals wieder heimkommen?
Zufällig lernt Jesper bald darauf den Holzfäller Klaus (J.K. Simmons) kennen, der abgeschieden in einer Hütte außerhalb von Smeerensburg lebt. Vogelhäuschen, deren Bewohner und selbstgemachtes Spielzeug sind seine einzigen Begleiter. Noch wissen die beiden Männer nicht, dass ihre Bekanntschaft nicht nur ihre eigenen Leben, sondern auch das der Smeerenburgers für immer ändern wird.

Vor ein paar Wochen habe ich Toy Story 4 gesehen. Ich mochte den Film (allen voran Forky) und habe mir am Ende sogar ein paar Tränen aus den Augenwinkeln gewischt. Animationsfilm schaffen das selten, obwohl ich mich generell leicht von Filmen rühren lasse.

Weiterlesen?

Media Monday #493: Comeback

media-monday-493

Hallöchen mal wieder!

Nach geraumer Zeit melde ich mich zurück zum Media Monday. Die lange Abwesenheit stand mit rein gar nichts in Zusammenhang außer mit meiner eigenen Phlegmatik und dem Umstand, dass mir der neue WordPress-Editor zu schaffen macht. Spass macht es damit jedenfalls nicht. Doch heute bin ich trotzdem dabei.

Weiterlesen

[Filmkritik] Das verborgene Gesicht

Verborgene

Dirigent Adrían und seine Freundin Belén sind aus Spanien nach Bogota gezogen, da ihm dort die Leitung der Philharmoniker übertragen wurde. Kurz darauf verschwindet Belén spurlos. In einem Abschiedsvideo erklärt sie jedoch, ihn wegen eines anderen verlassen zu haben. Er solle nicht nach ihr suchen. Ihr Freund ist zutiefst verletzt und lässt sich auf eine Affäre mit der Kellnerin Fabiana ein. Diese ist überglücklich, doch immer wenn sie ihren Geliebten besucht, scheint es in dessen Haus zu spuken. Weiterlesen

[Serienkritik] The Haunting of Hill House (OV) (Netflix)

Die Netflix-Serie "Spuk in Hill House" begünstigt Angststörungen.

Als Kinder verloren die fünf Geschwister Crain ihre Mutter Olivia (Carla Gugino) unter mysteriösen und tragischen Umständen. Damals lebte die Familie in Hill House, einem düsteren Anwesen, das die Eltern restaurieren wollten, das aber ein Eigenleben zu haben schien. In dessen Wänden Geister und unheimliche Erscheinungen lauerten. Nach jener Nacht wuchsen die Kinder bei ihrer Tante auf. Von ihrem Vater Hugh (Henry Thomas/Timothy Hutton) haben sie sich entfremdet.
Steven (Paxton Singleton/Michiel Huisman), Shirley (Lulu Wilson/Elizabeth Reaser), Theodora (McKenna Grace/Kate Siegel) und die Zwillinge Nell (Violet McGraw/Victoria Pedretti) und Luke (Julian Hilliard/Oliver Jackson-Cohen) haben danach ganz individuelle und teilweise destruktive Strategien entwickelt, um mit dem traumatischen Geschehen umzugehen. Als Nelly Jahrzehnte später ausgerechnet in Hill House Suizid verübt, müssen sie erkennen, dass ihre Strategien mehr schlecht als recht funktioniert haben und Hill House noch eine Rechnung mit der Familie offen hat.

Weiterlesen

[Serienkritik] The Haunting of Bly Manor (OV) (Netflix)

Bly Manor

Vor ungefähr einem Jahr machte die Netflix-Serie The Haunting of Hill House starken Eindruck auf mich. Es brauchte also keinen langwierigen Entscheidungsfindungsprozess, um The Haunting of Bly Manor einzuschalten. Dabei handelt es sich übrigens nicht um eine Fortsetzung von Hill House (das ohnehin in sich abgeschlossen ist), sondern um eine neue Geschichte, die von denselben Machern verantwortet wird. Ebenso wie ihre Vorgängerin basiert die neunteilige Serie, die am 9. Oktober 2020 erschienen ist, auf einer literarischen Vorlage (The Turn of the Screw von Henry James), die allerdings sehr frei ausgelegt und ausgeschmückt wird.

Weiterlesen

[Serienkritik] RUN (OV) (1. Staffel) (Sky)

4483e900-f67a-11ea-ade7-a6a854209519

Während des Colleges waren Ruby und Billy (Domnhall Gleeson) ein Paar. Irgendwann trennten sie sich und inzwischen ist Ruby verheiratet und hat zwei Söhne, während Billy als Motivationscoach Erfolge feiert. Obwohl sie seither keinen Kontakt mehr hatten, bleibt ein gegenseitiges Versprechen bestehen. Wenn einer der beiden dem anderen eine Nachricht mit dem Inhalt „Run“ schreibt und der andere ebenso antwortet, dann treffen sie sich an der New Yorker Grand-Central-Station und flüchten zusammen.

Weiterlesen