Archiv des Autors: Bette Davis left the Bookshop

Soundtrack to Christmas 2

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Als ich Euch letztes Jahr ein paar meiner absoluten Lieblingsweihnachtslieder präsentiert habe, habt Ihr doch nicht ernsthaft geglaubt, das wären alle gewesen, oder 😉 ? Nun, alles andere als das ist der Fall und deshalb gibt es heute eine Fortsetzung. Hoffentlich kann die kleine Sammlung Eure Weihnachtsstimmung oder auch Partystimmung fördern 🙂 .  Bei mir klappt es mit diesen Liedern immer ziemlich zuverlässig. Natürlich stehen nicht die üblichen Klassiker auf meiner Liste. Ich liebe übrigens englische Weihnachtslieder (Überraschung!) und kann wenig mit von Schlageristen pathetisch vorgetragenen deutschen Liedern anfangen. Die mag ich nur an Heiligabend und den Feiertagen hören und dann nicht von Helene Fischer. So genug geplappert, jetzt geht es los.

Eartha Kitt – Santa Baby

Shakin‘ Stevens – Merry Christmas Everyone

  The Snowman Walking in the Air

I Whish It Could Be Christmas Everyday – Roy Wood & Wizzard

Bitte keine Albträume vom Video kriegen 😉 .

A la Berline Postiljon – Herman Van Veen & Ton Koopman

Hey Santa! – Carnie & Wendy Wilson

Mary’s Boy Child – Harry Belafonte

Christmas Time – Bryan Adams

Another Christmas Song – Jethro Tull

Here Is Christmas – Ann & Nancy Wilson

Welche Lieder sind in dieser Zeit Eure Favoriten?

Merry Christmas everyone!

 

 

 

 

 

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[Rezension] Michael Bond: Paddingtons große Stunde

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Paddington, der Bär aus Peru mit der Vorliebe für Marmeladenbrote, erlebt wieder allerhand Abenteuer. Dazu gehören u.a. der Wettbewerb um den schönsten Garten, eine Geburtstagsparty für Mr. Gruber, die Teilnahme in einer Kochshow und der Besuch eines Varietés. Natürlich bringt der pelzige Hausgast der Browns sich dabei häufig selbst in die Bredouille. Weiterlesen?

Media Monday #337

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Hier hat es seit vorgestern abend mächtig geschneit und alles liegt unter einer dicken Schneedecke. Abgesehen davon, dass das natürlich ein sehr stimmungsvolles, vorweihnachtliches Bild abgibt, durfte ich mich gestern stündlich durchs Gebüsch kämpfen, um die Satellitenschüssel vom weißen Etwas zu befreien. Glücklicherweise ist sie mit dem Besen einfach zu säubern, aber es ist schon lästig.

Nun aber zu den wesentlichen Dinge, die am Montag natürlich unweigerlich den Media Monday beinhalten. Dank des Medienjournal bzw. Wulf dürfen wir wieder sieben Lückensätze mit Leben füllen. Weiterlesen?

Sonntags-Top 7 #9 (#89)

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Zuallererst möchte ich Euch allen einen gemütlichen 2. Advent wünschen.

Seit vorgestern fällt mal mehr, mal weniger Schnee in den verschiedenen Formen, ein bisschen blieb auch liegen, taut jetzt allerdings schon wieder. Ein anheimelndes vorweihnachtliches Gefühl verbreitet die weiße (mehr oder weniger eindrucksvolle) Pracht dennoch. Weiterlesen?

[Rezension] Ariel S. Winter: Mr. Sapien träumt vom Menschsein

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Mr. Sapien ist ein Android, der noch von Menschen gebaut wurde. Er empfindet das als Auszeichnung und ist fasziniert von den Lebewesen. Seine Umwelt hält ihre ehemaligen Schöpfer jedoch für minderwertig. Auch können Roboter sich mittlerweile gegenseitig erschaffen und sind nicht mehr auf die wenigen Menschen, die es noch gibt, angewiesen.

Aufgrund seines Alters wird von ihm erwartet, sich selbst zu deaktivieren. Um darüber nachzudenken, zieht Mr. Sapien sich in ein abgelegenes Strandhaus an der englischen Küste zurück. Das gehört zum Anwesen Barron Cove, das die Familie Asimov von dem ehemaligen menschlichen Besitzer geerbt hat. Unvermittelt wird der Mieter in die Zwistigkeiten der Familie involviert, die sich alle um den mysteriösen Bewohner Beachstone zu drehen scheinen. Könnte der Grund hierfür sein, dass der ein Mensch ist?

Ariel S. Winters erschafft mit wenigen, treffenden Worten eine lebendige und überzeugende Welt. Technische Details werden verständlich dargestellt und stören den Lesefluss in keinster Weise. Vielmehr findet sich der rasch zurecht und kann sich auf die Handlung konzentrieren.
Die Perspektivwechsel vollziehen geschmeidig. Nichtsdestotrotz muss man sich nach jedem Wechsel erst orientieren, weil er durch das Layout nicht angedeutet wird. Die unterschiedlichen Erzählstimmen entsprechen der jeweiligen Persönlichkeit der Figur. Deren Intentionen und Gefühle werden überzeugend dargelegt. Wenig überraschend sind auch bei Andrioden nicht nur sympathische Individuen zu finden. Stattdessen sind aber Vertreter aller „Denkrichtungen“ vertreten. Roboter, die Menschen verachten. Solche, die sie bewundern und von ihnen lernen wollen. Und es gibt die, die einen Menschen lieben. Der Mensch Beachstone, um den sich alles dreht, lernt der Leser hingegen nur durch den Blick anderer kennen. Dabei wäre es gerade in seinem Fall sehr interessant gewesen, zu erfahren, wie er sich als einziger Mensch unter Robotern fühlt. Warum sucht er offensichtlich nicht die Nähe zu anderen Menschen? Was hat ihn überhaupt nach Barron Cove verschlagen? Leider entsteht auch hier das Gefühl, dass der Autor die wirklich spannenden Fragen oft umschifft.

Der Roman umfasst nur wenige Seiten und konzentriert sich auf einen begrenzten Zeitrahmen und überschaubares Personal. Dadurch fällt es dem Autor vielleicht leichter, seine Geschichte zu spinnen. Für Leser ist es hingegen mehr als schade, dass die spannende Zukunftsvision nicht stärker ausgelotet wird. Es gibt so viele Punkte, an die der Autor hätte anknüpfen können und über die der Leser gerne mehr erfahren hätte.

Einerseits gibt es viele spannende und unterhaltsame Momente, die auf einen höheren Sinn verweisen. Andererseits meandert die Handlung vor sich hin und löst die Hoffnung auf eine abschließende Offenbarung oder Wendung nicht ein. Zwar gibt Mr. Sapien schließlich noch etwas Überraschendes über seine Vergangenheit preis, doch das geschieht auf so unspektakuläre Weise, dass der Effekt verpufft.
Leider werden außerdem einige Seiten mit Handlung gefüllt, die sich letztlich als irreal herausstellt. Das verwirrt und irritiert, da auch hier die Absicht dahinter unklar bleibt. Wenig raffiniert ist ebenfalls, dass Mr. Sapien Informationen auf dem sprichwörtlichen Silbertablett serviert werden. Es wäre weitaus spannender, wenn er sie sich selbst schrittweise erarbeiten müsste.

Obwohl es sich bei den Figuren fast ausschließlich um Androiden handelt und dadurch technische Abläufe nicht unerwähnt bleiben, fühlt man sich an eine degenerierte Adelssippe erinnert. Emotionale Achterbahnfahrten, schwierige Beziehungen und Familiengeheimnisse lassen vermuten, dass Maschinen letztlich auch nur Menschen sind.

Stets bleibt die Frage, was der Autor seinen Lesern sagen möchte. Vermutlich will er sie zu philosophischen Überlegungen anregen, aber leider reizt er seine Möglichkeiten nicht genug aus, um das Ziel zu erreichen. Ja, es geht auch darum, was einen Menschen ausmacht. Welche Rolle der Tod spielt. Aber diese Überlegungen liegen wie im Nebel und erreichen den Leser kaum. Immer mutet es an, als wären irgendwo tiefgründige Wahrheiten verborgen. Doch sind sie dann wohl  so gut verborgen (oder nicht vorhanden?), dass sie sich nur schwer  erschließen.

Mr. Sapien träumt vom Menschsein ist kurzweilig und regt dazu an, ebenfalls über die Natur der Menschen nachzudenken. Leider schöpft Ariel S. Winter das Potenzial seiner Ideen nicht so aus wie sie es verdient hätten.

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Ariel S. Winter, Mr. Sapien träumt vom Menschsein, Doemer Knaur 2016.

Vielen Dank an den Verlag Droemer Knaur, der mir ein Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat.

 

Media Monday #336

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Hoffentlich hattet Ihr einen gemütlichen ersten Advent! Doch was folgt auf den Sonntag? Natürlich der Montag und damit der Media Monday, in diesem Fall der mit der Nummer 336. Der unterscheidet sich zwar inhaltlich, aber nicht in der Aufgabe von seinen Vorgängern. Wie immer soll ein Lückentext individuell ergänzt werden. Folgt bitte dem Banner, wenn Ihr Näheres und alle übrigen Teilnehmer finden wollt. Weiterlesen?

[Blogaktion] Sonntags-Top-7 #8 (#87)

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Zuallererst möchte ich Euch einen gemütlichen Ersten Advent wünschen. Hier hat es gestern Abend geschneit und die Schneedecke hat ein vorweihnachtliches Gefühl verbreitet. Heute morgen war das Ganze aber schon wieder Nieselregen gewichen. Ist mir jedoch egal, denn am Ende kommt es ja darauf an, die Stimmung selbst zu kreieren, oder?

So und nun können wir uns wieder der Aktion Sonntags-Top 7 von MartinsMinds widmen. Dabei sollen die Highlights der Woche in sieben Kategorien ermittelt werden. Weiterlesen?