Archiv der Kategorie: 31 Tage – 31 Bücher

31 Tage -31 Bücher: Tag 24

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Welche Liebesgeschichte würdest du selbst gerne einmal erleben?

Ich lese keine modernen Liebesromane. Lese ich von amourösen Verstrickungen, dann lediglich in Form einer (von mir meist unerwünschten) Nebenhandlung. Anders verhält es sich bei Klassikern. Da gibt es natürlich die ein oder andere Liebesgeschichte. Mein Interesse an diesen Klassikern liegt aber in erster Linie nicht in diesem Liebesgeplänkel. Eher in den dargestellten historischen und gesellschaftlichen Gegebenheiten etc. Weiterlesen?

31 Tage-31 Bücher: Tag 23

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Nenne den besten Thriller, den du je gelesen hast.

Tja, ich lese keine Thriller. Genauso wenig wie ich, abgesehen von wenigen Ausnahmen (Agatha Christie), Krimis oder Thriller im Fernsehen schaue. Es gibt einen/wahlweise mehrere Tote/n und einen/wahlweise mehrere Täter/Psychopathen. Das ist doch irgendwie immer dasselbe oder? Naja, das kann man wohl von vielen Dingen sagen 😉 . Wie auch immer, schlechte Voraussetzungen für die heutige Frage. Weiterlesen?

31 Tage-31 Bücher: Tag 22

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Mit welchem Buch hast du dich am meisten gegruselt?

Wie definiert sich „Grusel“? Dass man etwas eklig findet oder dass man nicht weiterlesen möchte, weil man sich vor dem fürchtet, was da lauert? In dem Sinne grusele ich mich nie so richtig. Wirkliche Horror-Literatur lese ich ja auch gar nicht. Allerdings liebe ich Schauerromane, die den Leser in eine düstere Welt entführen. Aber die Faszination, die sich dabei einstellt, als „Grusel“ zu beschreiben, wäre unzutreffend.

Ich habe mal ein Buch mit Alltagsfotografien aus der Zeit des Nationalsozialismus studiert. Die Bilder zeigten zum Beispiel Karnevalswagen mit verhöhnenden Transparenten und Leuten, die Juden darstellen sollten. Oder öffentliche Versteigerungen des Hab und Guts von Menschen, die deportiert worden waren. Da habe ich mich gegruselt, weil es den ganzen Zynismus dieser verachtenden Ideologie zu versinnbildlichen schien. Und diese zynische Weltsicht lässt sich auch heute in vielen Dingen, die Pegida und Konsorten loslassen, wiedererkennen.

Abgesehen davon gruseln mit Bücher über den Nationalsozialismus immer wieder, weil das Thema so viele Montrösitäten beeinhaltet. Und es ist keine Fiktion, sondern tatsächlich geschehen. Und wenn man daraus nicht lernt, können sie immer wieder geschehen. Das gruselt mich wirklich.

31 Tage-31 Bücher: Tag 21

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Welches Buch hat dich am meisten bewegt?

Es gibt einige Bücher, die mich auf ihre Weise tiefbewegt haben. Eigentlich sind es meist Bücher über die Zeit des Nationalsozialismus und Holocaust, die dies vermögen. Da ich sonst so gut wie keine „Erfahrungsberichte“ oder hochemotionalen Werke lese, bedingt es sich wohl von selbst, dass es immer wieder Romane sind, die diese Phase der Geschichte behandeln, die mich dermaßen mitnehmen. Dazu gehören Die Bücherdiebin, Das Lachen und der Tod, Jeder stirbt für sich allein, Adams Erbe oder Das 7. Kreuz. Außer Jeder stirbt für sich allein basieren sie nicht auf historischen Begebenheiten und selbst Hans Falladas Werk ist eine recht freie Auslegung der tatsächlichen Geschehnisse. Aber vielleicht vermittelt gerade die emotionale, verdichtete Darbietung einer Romanhandlung die Ängste, Hoffnungen, das Leben der Betroffenen in jener Zeit auf besondere Art und Weise. Auch Jane Eyre hat mich emotional sehr berührt, weil ich mich teilweise sehr stark darin wiedergefunden habe.

31 Tage – 31 Bücher: Tag 20

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Beschreibe das Cover deines jetzigen Buches ohne den Titel zu verraten.

Der 2. Band sieht seinem Vorgänger und Nachfolger ziemlich ähnlich. Eine junge Frau mit grünen Augen schaut dem Leser entgegen. Über ihrer Nase ist ein weißer Streifen mit dem Titel des Buches. Ihr Gesicht wird von einem Rahmen umgeben, der aus Scherben in Magenta zu bestehen scheint. Das Cover passt zum Inhalt, aber wirklich innovativ oder spannend ist es nicht.

Auflösung

31 Tage – 31 Bücher: Tag 18

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Ein Buch, das Du auf keinem Fall Deiner Mutter geben würdest.

Ich würde ihr keine Bücher geben, die sie nicht interessieren. So einfach ist das. Da ich ihren Geschmack sehr gut kenne, käme das auch versehentlich nicht vor. Eine Dystopie wäre gar nichts für sie. Auch Science-Fiction interessiert sie nicht. Ebenso bräuchte man ihr keine Chick-Lit schenken. Ansonsten liest sie wahnsinnig gerne und lässt sich für viele Themen begeistern. Dazu gehören zum Beispiel Lebensgeschichten interessanter Frauen, gesellschaftliche Themen oder die Romane Rafik Schamis.

Alles Weitere zu dieser Challenge findet sich unter Dies und Das und dem entsprechenden Titel.