Archiv der Kategorie: Bücher

[Rezension] Sarah Perry: Die Schlange von Essex

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Nach dem Tod ihres Mannes bricht Witwe Cora mit Sohn Francis und Freundin und Kindermädchen Martha nach

Nach dem Tod ihres Mannes bricht Witwe Cora mit Sohn Francis und Freundin und Kindermädchen Martha nach Essex auf. Dort möchte sie sich auf die Suche nach Fossilien machen und ihrem Vorbild der Paläontologin Mary Anning nacheifern. Auf dem Land angekommen, erfährt sie von der mythologischen Schlange von Essex, die wieder erwacht und ihr Unwesen treiben soll. Die Menschen leben in ständiger Angst, Opfer des Untiers zu werden. Coras Neugier ist geweckt. Wäre es nicht fantastisch, wenn es sich bei der Schlange schlicht um ein urzeitliches Tier handeln würde? Und wäre es nicht noch viel fantastischer, wenn Cora zu dessen Entdeckerin werden würde? Durch ein befreundetes Ehepaar wird sie an die Pfarrfamilie Ransome verwiesen, die ihr die Küste zeigen sollen. Obwohl Cora zögert, lässt sie sich doch überreden. Doch dieser Besuch wird nicht nur für sie und ihre Gastgeber ungeahnte Folgen haben.
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[Rezension] Was vom Tage übrig blieb von Kazuo Ishiguro

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Mr. Stevens arbeitet als Butler auf dem Herrensitz Darlington Hall. Hier kennt er sich aus, bei ihm laufen alle Fäden zusammen, er ist pflichtschuldig und ergeben. Viele Jahre hat er dem adeligen Hausherrn gedient, jetzt steht er im Dienst des neuen amerikanischen Besitzers Mr. Farraday.

Der Leser begleiten Stevens auf einer mehrtägigen Reise, deren Ziel es ist, die ehemalige Hausdame Mrs. Kenton zu treffen. Da es schwierig geworden ist, geeignetes Personal zu finden, möchte er sie nach Darlington Hall zurückholen. Während er mit dem Auto durchs Land fährt, erinnert er sich an die vergangenen Dienstjahre. Wir lernen ihn immer besser kennen und sehen, wie er sich in Situationen gegenüber seinem Vater, der Hausdame oder dem Hausherrn Lord Darlington verhalten hat. Er sinniert über seinen Beruf und lässt Ereignisse Revue passieren. Weiterlesen?

[Rezension] Auslöschung von Jeff VanderMeer

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Eine Biologin nimmt an der elften Expedition in die geheimnisvolle Area X teil. Es handelt sich um ein Gebiet, dass von einer Flora und Fauna besiedelt ist, die es sonst nirgends gibt. Auf dem ein Leuchtturm und ein unterirdischer Tunnel Kampfspuren und tödliche Geheimnisse bergen. Dessen Dörfer längst verlassen sind. Aus dem die Teilnehmer der früheren Expeditionen entweder gar nicht oder absolut verändert zurückgekehrt sind. Die Biologin führen nicht nur fachliche Gründe dorthin. Auslöschung ist der Bericht, den sie während ihres Aufenthalts in Area X verfasst hat.

Die Southern Reach Trilogie hat Preise und viel Lob erhalten. Manch einer soll die Geschichte sogar als Meisterwerk wahrnehmen. Diese Einschätzungen kann man (aus welchen Gründen auch immer) teilen, muss man aber nicht.  Weiterlesen?

[Rezension] Gisela Jacobius – als Jüdin in Berlin

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In mehreren Interviews, welche die Autorin Magrit Delius mit Gisela Jacobius geführt hat, erinnert sich diese an Begebenheiten aus ihrem Leben. Für den vorliegenden 10. Band der Reihe Jüdische Memoiren hat Delius die Interviews gekürzt und zu einem einzigen Bericht in Form eines Gesprächs zusammengefasst. Dieses handelt von Giselas Elternhaus, Kindheit und Jugend, ihrer Zeit im Berliner Untergrund, der Auswanderung nach Israel sowie ihrer Rückkehr nach Deutschland. Weiterlesen?

[Rezension] Stefan Bachmann – Palast der Finsternis

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Die siebzehnjährige Anouk und vier weitere Jugendliche werden für eine Expedition ausgewählt, die in einen sagenumwobenen unterirdischen Palast führen soll. Erbaut wurde er durch den Grafen Bessancourt während der Französischen Revolution. In Frankreich angekommen, läuft jedoch erst alles anders als geplant und dann völlig aus dem Ruder. Die Frage, welche Geheimnisse der Schmetterlingspalast birgt, entscheidet schließlich über Leben und Tod. Weiterlesen?

[Rezension] Kai Meyer – Phantasmen

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Überall auf der Welt erscheinen nach und nach die Geister von Toten. Sie leuchten, stehen einfach da und drehen sich im Lauf der Sonne um die eigene Achse.
Rain und ihre Schwester erwarten in der spanischen Wüste die Geister ihrer Eltern, die dort bei einem Flugzeugabsturz ums Leben gekommen sind. Sie wollen sich verabschieden, die Trauer abschließen. Ein junger Amerikaner ist ebenfalls da. Vermutlich hat auch er jemanden an Bord verloren. Als sich die Geister zeigen, legt sich plötzlich ein Grinsen auf ihr Gesicht. Ein tödliches.  Weiterlesen?

[Rezension] Heimkehren

Heimkehren

Die Halbschwestern Effia und Esi werden in verschiedene Stämme hineingeboren. Erst spät erfahren sie voneinander, lernen sich aber nie kennen. Effia wird mit einem britischen Offizier verheiratet, der im Namen Ihrer Majestät an der Organisation des Sklavenhandels mitwirkt. Sie lebt von nun an auf der Festung am Meer. Von dort werden Gefangene nach Amerika verschifft. Eine von ihnen ist Esi. Weiterlesen?