Archiv der Kategorie: Filme

Besprechung von Filmen und Mini-Serien

Trailer-Tipp #23: Sinistre Literaturverfilmung

Vor einigen Jahren habe ich Shirley Jacksons Spuk in Hill House  gelesen. Im Gegensatz zur locker daran angelehnten Netflix-Serie konnte mich der Roman nur begrenzt überzeugen.

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[Filmkritik] Yesterday: Beatles-Hits mit angezogener Handbremse

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Folgende Kritik beinhaltet Spoiler, die mit SPOILER angekündigt werden und dann in weißer Schrift auftauchen. Um sie zu lesen, bitte einfach den Text markieren.

Yesterday

All my troubles seemed so far away

Wer kennt nicht den Klassiker der Beatles? Nun, in Danny Boyles neuestem Regiewerk Yesterday können wir uns alle in die Situation versetzen lassen, dass niemand die großen Melodien der Liverpooler Fab Four kennt. Niemand? Nun, nicht ganz. Weiterlesen?

Trailer-Tipp 21: Engage

Mag ich auch eine der letzten Personen sein, die mitbekommen haben, dass auf der Comic Con San Diego der erste längere Teaser zu Picard gezeigt wurde, geht es ja möglicherweise manchem ebenso. Hier deshalb mein Hinweis darauf und die Gedanken, die mir beim ersten Ansehen durch den Kopf gingen in entsprechender Reihenfolge.
Ein Hinweis vorne weg: Ich war ein riesiger TNG-Fan und selbst wenn ich kein aktiver Fan mehr bin, besetzt die Crew natürlich noch heute einen besonderen Platz in meinem Fanherzen. Die Serie werde ich definitiv antesten. Weiterlesen?

[Filmkritik] Dieses Mal ist die Nachbarschaft außergewöhnlich groß

Spider_Man_Far_From_Home_Tom_Holland_Iron_Man_Poster

Nach den Ereignissen von Endgame und dem Blip, der den von Thanos eleminierten Teil der Menscheit wieder zurückgebracht hat, findet die Welt langsam wieder zur Normalität zurück. Auch Peter Parker möchte ein Stück davon. Das Auseinanderbrechen der Avengers und ganz besonders der Tod seines Mentors Tony Stark haben Peter verunsichert. Wie soll es weitergehen? Wenigstens für kurze Zeit, möchte er einfach Teenager sein und auf der anstehenden Klassenfahrt nach Europa den Spider-Man-Anzug und damit seine Superheldenidentität zuhause lassen.
In Venedig angekommen, liegt der Anzug doch im Koffer und noch bevor Peter bis zehn zählen kann, taucht schon Nick Fury auf. Der erklärt, die Welt sehe sich einer neuen Bedrohung gegenüber und Peter müsse seiner Superheldenrolle gerecht werden. Glücklicherweise stehe ihm Quentin Beck bzw. Mysterio zur Seite, dessen Welt von den sogenannten Elementals bereits zerstört wurde. Weiterlesen?

Trailer-Tipp #20: Achtziger, England, Pakistan und der Boss

Poster Blinded.jpg

Keine Ahnung, was da plötzlich in der Luft liegt. Entweder sprießen Filme, in denen Musik eine fundamentale Rolle einnimmt, in den letzten zwei, drei Jahren wirklich wie Pilze aus dem Boden oder mein Radar ist seit einiger Zeit stärker darauf eingestellt.  Vielleicht ist es auch eine Mischung aus beidem. In jedem Fall sprechen mich viele von ihnen an und ziehen mich ins Kino. Heute möchte ich meine neueste Entdeckung mit Euch teilen und zwar Blinded by the Light.

1987 muss Javed sich in der britischen Kleinstadt Luton nicht nur mit den typischen Schwierigkeiten und Fragen eines Teenagers auseinandersetzen, sondern auch noch mit den Wünschen und Problemen seiner pakistanischen Familie. Dabei möchte er eigentlich nur weg aus dem Kaff und Schriftsteller werden, was natürlich gar nicht im Sinne seines Vaters ist und auch sonst auf wenig Ermutigung trifft. Doch dann tritt Bruce Springsteen in sein Leben. Natürlich in Form seiner Musik, aber deshalb nicht weniger eindrucksvoll.

Ich fühlte mich durch den Trailer direkt in die Achtziger und meine Schulzeit versetzt. Das ist natürlich noch lange kein Grund, Blinded by the Light sehen zu wollen, zeigt aber, wie authentisch er vermutlich geraten ist. Die Geschichte scheint eine gelungene Mischung aus heiter und ernst zu sein, mitreißend und emotional. Die Musik bietet dazu das I-Tüpfelchen und unterstreicht vermutlich die verschiedenen Aspekte fulminant. Zumindest hoffe ich das. Übrigens basiert der Film auf den Erinnerungen des Schriftstellers Sarfraz Manzoor.

Seine Premiere feierte Blinded by the Light auf dem diesjährigen Sundance Festival. In Deutschland startet er voraussichtlich am 20. August 2019.

Werbung, eigentlich aber nur meine subjektive Meinung.

Trailer-Tipp #19: Hinter dem schönen Schein von Hollywood

Judy

 

Hey, I’m back! Mein Computer ist repariert und ich weihe seine Rückkehr mit einem neuen Trailer-Tipp ein.

Es handelt sich um das Biopic Judy, in dem Renée Zellweger die Schauspielerin und Sängerin Judy Garland darstellt. Ich sehe ja sehr gerne alte Filme und darunter waren natürlich auch die ein oder anderen mit Mrs. Garland. Wem der Name nichts sagt, der kann jedoch bestimmt etwas mit Der Zauberer von Oz anfangen, in dem sie die Hauptfigur Dorothy gespielt hat (angeblich begann sie dafür mit Diätpillen, die ihre spätere Abhängigkeit begründeten). Außerdem ist sie die Mutter von Liza Minelli, die in Cabaret ihre Paraderolle gefunden hat. Abgesehen von Klassikern sehe ich ebenfalls sehr gerne Filme, die hinter die Kulissen der Traumfabrik führen und das Leben der Stars beleuchten. Vor einiger Zeit habe ich den Zweiteiler Life with Judy Garland: Me and My Shadows mit Judy Davis und Hugh Laurie gesehen, den ich sehr spannend fand und der sogar fünf Emmys gewonnen hat. Dementsprechend habe ich auch Interesse am neuen Biopic. Im Gegensatz zum Zweiteiler konzentriert sich der aktuelle Film auf die späte Phase ihres Lebens, was Angesichts der Tatsache, dass sie nur 47 Jahre geworden ist, etwas merkwürdig klingt. Im Gegensatz zu Bohemian Rhapsody oder Rocketman spielt die Musik hier aber keine besondere Rolle, sondern es wird straight die (tragische) Geschichte erzählt. Geht man nach dem Trailer (was wir ja momentan müssen), dann könnte Renée Zellweger hier wirklich ihr Meisterstück ablegen. Lange Rede, kurzer Sinn. Ich bin gespannt und werde mir Judy auf dem ein oder anderen Weg mit Sicherheit anschauen.

Leider gibt es noch keinen deutschen Starttermin, in Großbritannien wird Judy voraussichtlich am 4. Oktober 2019 in die Kinos kommen. Hoffentlich wird er recht zügig dann auch hier zu sehen sein.

Hinweis auf Werbung, aber eigentlich handelt es sich nur um meine subjektive Meinung.

[Filmkritik] Always be my maybe

Always be my maybe.jpg

Eigentlich steht für Sasha (Ali Wong) die Hochzeit mit ihrem ebenso gutaussehenden wie erfolgreichen Verlobten Brandon (Daniel Dae Kim) bevor. Allerdings verkündet der plötzlich, es wäre doch toll, vorher noch ein bisschen Zeit getrennt zu verbringen und er wolle das in Asien tun. Es ist mehr als offensichtlich, dass er nicht wirklich wild auf die Hochzeit. Die erfolgreiche Köchin ist froh, sich mit der Eröffnung ein neues Restaurant in ihrer Heimatstadt San Francisco ablenken zu können. Dort trifft sie zufällig Marcus (Randall Park) wieder. Die beiden waren schon als Kinder befreundet, haben aber seit fünfzehn Jahren keinen Kontakt mehr. Im Gegensatz zur zielstrebigen Sasha, lebt Marcus immer noch das unverbindliche Leben eines Teenagers. Nichtsdestotrotz stellt sich schnell die alte Vertrautheit zwischen ihnen ein und vielleicht auch mehr. Weiterlesen?