Archiv der Kategorie: Kritiken

[Filmkritik] Battle of the Sexes

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1972/73:

Die erfolgreiche Tennisspielerin Billie Jean King (Emma Stone) setzt sich für die Gleichberechtigung der Frauen ein. Weil den Spielerinnen weitaus geringere Siegesprämien zuerkannt werden als den Männern, gründet sie eine Vereinigung für Tennisspielerinnen sowie eine eigene Turnierserie. Kein einfaches Unterfangen. Privat hat sie sich das erste Mal in eine Frau (Andrea Riseborough) verliebt, was nicht nur ihre Gefühlswelt auf den Kopf stellt, sondern auch ihr Tennisspiel beeinflusst.
Bobby Riggs (Steve Carell) war ebenfalls ein erfolgreicher Tennisspieler, doch das ist lange her. Jetzt hat er einen Job in der Firma seines Schwiegervaters und frönt dem Glücksspiel. Das erste frustriert ihn, das Zweite seine Ehefrau Priscilla (Elisabeth Shue). Missmutig verfolgt er Billie Jeans‘ Erfolge. Eines Tages hat Bobby die Idee, sie zu einem Match herauszufordern, das nicht weniger beweisen soll, als dass eine Frau niemals so gut wie ein Mann spielen kann. Weiterlesen?

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[Filmkritik] Borg/McEnroe – Duell zweier Gladiatoren

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1980:

Das Tennisturnier von Wimbledon steht kurz bevor. Björn Borg könnte mit seinem fünften Sieg bei diesem wohl wichtigsten Tennisturnier der Welt Geschichte schreiben. Der Druck auf ihn ist immens. Medien, Publikum und Gegner scheinen nur auf eine Niederlage zu warten. Vor allem der junge und ungestüme Spieler John McEnroe könnte den Triumph des Schweden verhindern. Doch sein größter Gegner scheint Borg selbst zu sein. Weiterlesen?

[Filmkritik] Blade Runner 2049

BladeRunner

K ist ein Blade Runner. Diese Spezialeinheit der Polizei macht alte, als gefährlich eingestufte Androiden ausfindig und versetzt sie in den sogenannten Ruhestand. Das bedeutet schlichtweg, dass die „Replikanten“ umgebracht werden. Bei einem Routineauftrag entdeckt K etwas Unglaubliches. So unglaublich, dass es die ohnehin fragile Gesellschaftsordnung atomisieren könnte. Der Blade Runner gerät zwischen die Fronten widerstreitender Seiten.

Falls man den ursprünglichen Film von 1982 noch nicht kennt, sollte man das ändern, bevor man sich dem Nachfolger widmet. Zwar ist es möglich der Handlung auch sonst zu folgen, doch mit Vorwissen wird der Filmgenuss ungemein erhöht. Zum einen ist man als Zuschauer schon vertraut mit der gezeigten Welt. Man kehrt in eine bekannte Umgebung zurück, deren Grundlagen man kennt. Zum anderen baut Blade Runner 2049 inhaltlich nicht nur auf seinem Vorgänger auf. Er verwebt dessen Geschichte und führt sie fort. Querverweise und Bezüge lassen sich erkennen, was zu einem tieferen Verständnis führt.

Es kann sein, dass mancher die Prämisse der Geschichte nicht plausibel findet. Weiterlesen?

[Filmkritik] Kingsman: The Golden Circle

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c/o 20th Century Fox

Etwa ein Jahr ist vergangen seit der Geheimdienst der Kingsman dem Schurken Valentine Richmond das Handwerk legen konnte und Harry Hart (Colin Firth) ermordet wurde. Nachwuchsagent Eggsy Unwin (Taron Egerton) ist inzwischen als neuer „Galahad“ an die Stelle seines Mentors getreten, doch nachdem die Drogenbaronin Poppy Adams (Julianne Moore) alle anderen Mitglieder ausgelöscht hat, ist er auch noch zum einzigen Kingsman geworden. Zusammen mit Merlin (Mark Strong) macht er sich auf den Weg zu den Statesman, dem amerikanischen Äquivalent der Kingsman, um gemeinsam gegen die irre Adams vorzugehen. Die verfolgt derweil den Plan,  die Drogengesetze mittels Erpressung bzw. Massenmord zu Gunsten ihres Geschäfts  zu ändern. Weiterlesen?

[Filmkritik] Hampstead Park – Aussicht auf Liebe

Hampstead Park

Amerikanerin Emily (Diane Keaton) lebt in einer schönen Wohnung im vornehmen Londoner Stadtteil Hampstead Heath. Seit dem Tod ihres Mannes befindet sie sich in einem finanziellen Dilemma, weiß aber nicht, wie sie dem Abhilfe schaffen könnte. Eines Tages wird sie auf den Einsiedler Donald (Brandon Gleeson) aufmerksam, der in einer Hütte im nahen Park lebt. Neugierig geworden, stattet sie ihm einen Besuch ab und macht damit den ersten Schritt in ein neues Leben. Weiterlesen?

[Filmkritik] Equals – Euch gehört die Zukunft (2015)

 

Equals Poster

Irgendwann in der Zukunft:

Die Überlebenden eines globalen Atomkriegs konnten eine neue Gesellschaft aufbauen. Da sie in den Emotionen der Menschen die Ursache für Krieg und Gewalt sehen, haben Wissenschaftler eine Methode entwickelt, sie schon vor der Geburt auszuschalten. Allerdings werden manche Menschen vom S(witch)-O(n)-Syndrom erwischt, das die Gefühle zurückbringen. Die ersten Symptome können behandelt werden. Im Endstadium der Krankheit begehen die Betroffenen entweder Selbstmord oder verschwinden auf Nimmerwiedersehen in einer Spezialklinik.

Silas (Nicholas Hoult) trägt die gleiche Kleidung wie alle anderen. Er lebt in einem Appartement, das den Wohnungen seiner Nachbarn ähnelt. Seine Zeit ist wie die aller streng geregelt. Jeder Tag entspricht dem vorhergehenden und dem nachfolgenden. Die Eintönigkeit stört niemanden, da sie nichts fühlen. Doch eines Tages spürt Silas etwas. Er ist zutiefst verwirrt und verängstigt. Der Arzt verschreibt ihm Medikamente, die jedoch nicht helfen. Silas versucht, ein normales Leben zu führen. Geht weiter zur Arbeit. Immer häufiger kann er seinen Blick nicht von Nia (Kristen Stewart), einer Arbeitskollegin, abwenden. Warum ist er so fasziniert von ihr? Und dann entdeckt er Anzeichen, dass auch sie vom SOS-Syndrom betroffen sein könnte. Weiterlesen?

[Filmkritik] Birdsong – Gesang vom grossen Feuer

Birdsong

Offizier Stephen Wraysford kämpft im Ersten Weltkrieg an der französischen Front. In Rückblenden erinnert er sich die Französin Isabelle Azaire. Was als Affäre begann, stellte sich als große Liebe heraus. Als er in der Stadt stationiert wird, in der sie gelebt hat, laufen sie sich wieder über den Weg. Doch vieles hat sich geändert. Weiterlesen?