Schlagwort-Archive: 3. Reich

[Blogchallenge] Wider das Vergessen

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Dank Herba bin ich auf diese außergewöhnliche und wichtige Blogchallenge von gestoßen. Aus mehreren Gründen fühle ich mich verpflichtet, das Anliegen mit meiner Teilnahme zu unterstützen. Weiterlesen?

[Rezension] Magrit Delius: Gisela Jacobius – als Jüdin in Berlin

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In mehreren Interviews, welche die Autorin Magrit Delius mit Gisela Jacobius geführt hat, erinnert sich diese an Begebenheiten aus ihrem Leben. Für den vorliegenden 10. Band der Reihe Jüdische Memoiren hat Delius die Interviews gekürzt und zu einem einzigen Bericht in Form eines Gesprächs zusammengefasst. Dieses handelt von Giselas Elternhaus, Kindheit und Jugend, ihrer Zeit im Berliner Untergrund, der Auswanderung nach Israel sowie ihrer Rückkehr nach Deutschland. Weiterlesen?

[Rezension] Marie Jalowicz Simon: Untergetaucht – Eine junge Frau überlebt in Berlin 1940 – 1945

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Marie Jalowicz ist 19 Jahre alt, als ihr Vater 1941 stirbt und seine Tochter in Berlin zurücklässt. Während nach und nach ihre Verwandtschaft deportiert wird, entscheidet sich die junge Frau, dem Deportationsbefehl nicht zu folgen. Sie will sich retten und leben. Also geht sie in den Untergrund. Immer auf der Suche nach einer Bleibe und Nahrungsmitteln schlägt Marie sich durch. Mal hilft ihr der Zufall, mal ihre rasche Auffassungsgabe und Anpassungsfähigkeit gefährlichen Situationen zu entkommen. Aber auch viele mehr oder weniger vertrauenswürdige Menschen helfen ihr. Einmal schafft sie es sogar bis nach Bulgarien zu reisen, in der Hoffnung über die Türkei nach Israel flüchten zu können. Doch leider muss sie wieder nach Berlin zurückkehren.

Marie Jalowicz Simon hat ihre Erlebnisse fünfzig Jahre später auf 77 Tonbänder festgehalten. Ihr Sohn hat auf dieser Grundlage Untergetaucht verfasst, in dem er ebenfalls seiner Mutter das Wort überlässt. Weiterlesen?

[Rezension] Hans Fallada: Jeder stirbt für sich allein

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1940 fällt der Sohn von Otto und Anna Quangel im Krieg. Bisher hat das Ehepaar sich unauffällig in der braunen Masse bewegt. Sie haben nichts hinterfragt und ein abgeschiedenes Leben geführt. Otto hat schon immer viel Wert auf seine Ruhe gelegt und Anna hat sich ihm angepasst. Doch nun ist alles anders. Otto spürt, dass er so nicht weitermachen kann. Er muss etwas tun. Er muss anständig sein, andere zum Nachdenken bringen, etwas ändern. Anna fühlt nicht nur Trauer über den Verlust ihres einzigen Sohns, sondern ebenso Wut auf den Führer und den Krieg, die ihr den geliebten Sohn geraubt haben. Sie zögert keinen Moment, als ihr Mann vorschlägt, Postkarten mit gefährlichen, ja lebensbedrohlichen, Botschaften zu verfassen und sie in Geschäftshäusern abzulegen. Es bleibt nicht bei Plänen, tatsächlich machen sie sich an die Ausführung. Doch schnell setzt sich die Gestapo auf ihre Spur. Weiterlesen?