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[Rezension] Deine Juliet

DeineJuliet

London, 1946

Die junge Autorin Juliet Ashton ist auf der Suche nach einem neuen Thema über das sie schreiben kann, als sie der Brief eines Unbekannten erreicht. Er stammt von Dawsey Adams, der auf der Insel Guernsey lebt und antiquarisch in den Besitz eines Buchs gekommen ist, das einst Juliet gehört hat. Darin stand ihre Adresse und er schreibt ihr, um sie um Hilfe zu bitten, ihm weitere Bücher über Charles Lamb zu beschaffen. Er erzählt nebenbei von dem Literaturzirkel Club der Guernseyer Freunde von Dichtung und Kartoffelschalenauflauf, dem er angehört. Juliets Neugier ist geweckt und es beginnt eine Brieffreundschaft. Nach und nach entsteht der Plan über die Insel und die Zeit der deutschen Besatzung zu schreiben. Weitere Mitglieder des literarischen Clubs schreiben ihr und bald wünscht Juliet sich, ihre neuen Freunde und deren Heimat persönlich kennenzulernen. So macht Juliet sich auf den Weg nach Guernsey … Weiterlesen?

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[Rezension] Der unvergleichliche Jeeves

Der wohlhabende Junggeselle Bertie Wooster möchte eigentlich nur dem müßigen Lebensstil frönen. Leider gibt es aber nicht nur eine große Verwandtschaft sondern ebenso Freunde, die diesen Wunsch stets vereiteln. Zur Zeit macht ihm besonders sein Freund Bingo Little das Leben schwer. Dieser verliebt sich allenthalben in ein anderes Mädchen und möchte dessen Herz erobern. Immer wieder benötigt er dazu Berties Hilfe, denn die auftretenden Probleme sind vielseitig. Mal benötigt er für eine Heirat mehr finanzielle Unterstützung von seinem Onkel. Ein anderes Mal ist die holde Angebetete noch nicht über ihr Glück in Kenntnis gesetzt. Auch die Wettleidenschaft der beiden Freunde, die weder vor Predigten noch vor Eierwettlauf halt macht, führt zu unerwarteten Entwicklungen. Glücklicherweise gibt es eine Person, die den Überblick bewahrt und wenn nötig die Dinge wieder in ruhige Bahnen lenkt. Es ist Woosters Diener Jeeves, der trotz mancher Dissonanzen über den Kleidungsstil seines Arbeitgebers dennoch treu zu ihm steht und ihm aus so mancher Patsche hilft. Weiterlesen?

[Rezension] Wie es Victor Kaufmann gelang, Adolf Hitler doch noch zu überleben

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In den 20er Jahren lernen der wohlhabende Galerist Jakob Kaufmann und seine Frau Hannah den Jungen Rudi Smekal in Wien kennen. Da sie in ihm ihren eigenen Sohn wiedererkennen, er sehr intelligent ist und den kargen Lebensunterhalt für sich und seine alkoholkranke Mutter durch das Austragen von Milch bestreitet, möchten sie ihn unterstützen. Weiterlesen?

[Rezension] Silenus

Silenus

George kennt seinen Vater nicht, aber er glaubt zu wissen, wer es ist. Eines Tages macht er sich auf die Suche nach ihm. Das ist allerdings nicht so einfach, da Silenus einer Truppe von Vaudeville-Künstlern vorsteht, die quer durch die USA von Theater zu Theater reisen.
Als George ihm schließlich gegenübersteht, muss er Silenus auch gleich vor einer großen Gefahr warnen. Gemeinsam mit dessen Truppe durchstreift er von nun an das Land, immer auf der Suche, immer auf der Flucht.

Es ist recht schwierig, Silenus zu rezensieren. Es gibt Schwächen, hat aber auch im wahrsten Sinne starke Seiten. Weiterlesen?

[Rezension] Gelöscht

Gelöscht

Kylas Erinnerungen wurden ausgelöscht. Sie weiß den Grund nicht, aber da nur Verbrecher „geslatet“ werden, muss sie etwas Schlimmes getan haben. Nachdem sie im Krankenhaus so alltägliche Dinge wie Laufen, Sprechen, Schreiben wieder erlernt hat, wird sie von ihrer neuen Familie abgeholt. Mit neuen Eltern und einer Schwester startet die Sechszehnjährige in ein neues Leben. Doch immer wieder wird sie von Albträumen gequält. Sie wirken so real und echt. Doch wo kommen die Bilder her, wenn sie sich doch an nichts mehr erinnern kann? Immer wieder trifft sie auf Fragen und Ungereimtheiten, die sie alles hinterfragen lassen. Vor allen Dingen, warum verschwinden Menschen, die sich nichts haben zu schulden kommen lassen? Weiterlesen

[Rezension] Die Straße

DieStraße

Ein Vater zieht mit seinem Sohn durch ein postapokalyptisches Nordamerika. Alles ist grau, unwirklich. Beständig schwebt Asche herab, bedeckt die Welt und alles was sie einst ausmachte. Lebensfeindlich ist das einzige Prädikat, das sie noch beschreiben kann. Die beiden Wanderer schlagen eine Schneise durch das Grau, streben zur Küste in der winzigen Hoffnung auf eine Hoffnung. Unterwegs darauf bedacht, ihre Menschlichkeit zu bewahren, zu verteidigen. Als kleinen Funken in ihren Herzen.

Cormac McCarthy hat seine Figuren in einer Welt ausgesetzt, die nichts mehr geben ober nehmen kann. Weiterlesen?

[Rezension] Die dunklen Mauern von Willard State

WillardState

Izzy soll ihren Pflegeeltern helfen, die Koffer früherer Psychiatriepatienten zu katalogisieren. Dies fördert Gefühle und Erinnerungen zutage, die sie bisher versuchte, zu verdrängen. Denn ihre Mutter erschoss vor Jahren ihren Ehemann und Izzy glaubt, dass dafür nur eine Geisteskrankheit verantwortlich sein kann. Und sie fürchtet, diese womöglich geerbt zu haben. Außerdem macht ihr die Situation an ihrer neuen Schule zu schaffen, wird sie doch von einigen Mitschülerinnen gemobbt. Während ihrer Arbeit in Willard State Asylum stößt sie auf den Besitz der ehemaligen Patientin Clara Cartwright. Auch ein Tagebuch ist unter den Gegenständen. Izzy möchte mehr über das Schicksal der jungen Frau erfahren und beginnt zu recherchieren. Weiterlesen?