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[Erlebnisbericht] Once upon a time…in Hollywood (Synchro & OV)

OUAT
Es folgt keine gewöhnliche Kritik, sondern meine Eindrücke zu meinem ersten Tarantino-Film, den ich komplett gesehen habe. Es gibt also SPOILER.

Trotzdem hier eine kurze Zusammenfassung (das einzig Kurze an diesem Text 🙂 ):

Wir befinden uns im Hollywood des Jahres 1969. Rick Dalton, einst erfolgreicher Titelheld der Wild-West-TV-Serie Bounty Law, kämpft darum, seine Karriere am Laufen zu halten. Gerne würde er als Schauspieler ernst genommen werden. Immer an seiner Seite ist sein bester Freund Cliff Booth, der nicht nur als Ricks Stuntman, sondern aufgrund eines abgenommenen Führerscheins auch als sein Fahrer fungiert. Eines Tages ziehen Sharon Tate und Roman Polanski in Ricks Nachbarschaft. Nur allzu gerne würde er sie kennenlernen und eine Rolle in einem von Polanskis Filmen ergattern, um seiner Karriere so neuen Schub zu verleihen.

Wie erwähnt, habe ich vor Once upon a time…in Hollwood noch nie eines von Quentin Tarantinos Werken gesehen. Warum? Weiterlesen?

[Filmkritik] Dieses Mal ist die Nachbarschaft außergewöhnlich groß

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Nach den Ereignissen von Endgame und dem Blip, der den von Thanos eleminierten Teil der Menscheit wieder zurückgebracht hat, findet die Welt langsam wieder zur Normalität zurück. Auch Peter Parker möchte ein Stück davon. Das Auseinanderbrechen der Avengers und ganz besonders der Tod seines Mentors Tony Stark haben Peter verunsichert. Wie soll es weitergehen? Wenigstens für kurze Zeit, möchte er einfach Teenager sein und auf der anstehenden Klassenfahrt nach Europa den Spider-Man-Anzug und damit seine Superheldenidentität zuhause lassen.
In Venedig angekommen, liegt der Anzug doch im Koffer und noch bevor Peter bis zehn zählen kann, taucht schon Nick Fury auf. Der erklärt, die Welt sehe sich einer neuen Bedrohung gegenüber und Peter müsse seiner Superheldenrolle gerecht werden. Glücklicherweise stehe ihm Quentin Beck bzw. Mysterio zur Seite, dessen Welt von den sogenannten Elementals bereits zerstört wurde. Weiterlesen?

[Netflix] Dunkle Vergangenheit wirft lange Schatten

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2019 passieren im fiktiven deutschen Städtchen Winnenden merkwürdige Dinge.

Seit Tagen wird schon nach dem vermissten Schüler Erik gefahndet. Vögel fallen vom Himmel, Schafe liegen tot auf der Weide. Ein Junge mit verbrannten Augen wird im Wald gefunden, gekleidet im Stil der Achtzigerjahre. Als dann auch noch Mikkel, der Sohn des Polizisten Ulrich Nielsen spurlos verschwindet, erinnert der sich an seinen Bruder Mads, dem 33 Jahre zuvor dasselbe geschah und der nie wieder auftauchte. Was hat die dunkle Höhle im Wald damit zu tun? Oder spielt das örtliche Atomkraftwerk eine Rolle? Offensichtlich betrifft das Geheimnis vier Familien, die sich den Vorgängen nicht entziehen können und sich auf die Suche nach Antworten begeben. Weiterlesen?

[Serienkritik] Netflix: Alias Grace

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Mit sechzehn wurde das irische Dienstmädchen Grace Marks (Sarah Gadon) schuldig gesprochen, gemeinsam mit dem Stallburschen ihren Herrn Kinnear (Paul Goss) und dessen Haushälterin (Anna Paquin) brutal ermordet zu haben. Im Prozess gab es widersprüchliche Aussagen, Grace behauptete, sich an vieles nicht erinnern zu können. Während ihr vermeintlicher Komplize schließlich hingerichtet wurde, wurde Graces Urteil in eine lebenslängliche Haftstrafe abgeändert.
Zehn Jahre hat die junge Frau nun verbüßt und darf das Gefängnis sogar verlassen, um als Hausmädchen in einem örtlichen Haushalt zu arbeiten. Sie ist sanft, still und fleißig. Und es gibt Menschen, die überzeugt sind, dass die junge Frau unmöglich an einem so grausamen Verbrechen beteiligt gewesen sein kann. Um Argumente für ein Gnadengesuch zu sammeln, wird der Seelenarzt Dr. Simon Jordan (Edward Holcroft) engagiert. Er soll die Delinquentin befragen und herausfinden, was 1843 wirklich geschah. Ist Grace tatsächlich unschuldig, wurde sie vom Stallburschen zur Tat verführt oder hat sie den Mord sogar heimtückisch geplant? Weiterlesen?

[Filmkritik] Borg/McEnroe – Duell zweier Gladiatoren

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1980:

Das Tennisturnier von Wimbledon steht kurz bevor. Björn Borg könnte mit seinem fünften Sieg bei diesem wohl wichtigsten Tennisturnier der Welt Geschichte schreiben. Der Druck auf ihn ist immens. Medien, Publikum und Gegner scheinen nur auf eine Niederlage zu warten. Vor allem der junge und ungestüme Spieler John McEnroe könnte den Triumph des Schweden verhindern. Doch sein größter Gegner scheint Borg selbst zu sein. Weiterlesen?

[Filmkritik] Doctor Strange

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Neurochirurg Doctor Stephen Strange ist begnadet, aber auch arrogant. Als er eines Abends einen Autounfall hat, tragen seine Hände schwerste Verletzungen davon. Auch mehrere Operationen können sie nicht wieder soweit herstellen, dass er in seinen Beruf zurückkehren könnte. Damit kann und will er sich nicht abfinden, resigniert schon fast als er er von einem Patienten erfährt, der ebenfalls schwerste Nervenschäden litt aber wie durch ein Wunder wieder völlig gesund wurde. Als Doctor Strange ihn findet, erfährt er von einem Ort, an dem der Mann geheilt worden sein will. So unrealistisch die Geschichte in seinen Ohren klingt, reist er dennoch nach Kathmandu und gelangt schließlich in ein Kloster. Es wird von der geheimnisvollen Ancient One geleitet, die den Doctor trotz Zweifel in den Kreis ihrer Schüler aufnimmt. Denn kurz zuvor hat sich ein anderer Schüler von ihr losgesagt und sich mit dem Wunsch nach dem ewigen Leben auf einen unheilvollen Weg begeben. Weiterlesen?

[Filmkritik] Kingsman: The Secret Service

Kingsman

Genre: Comic-Verfilmung/Action-Komödie

Darsteller: Taron Egerton, Colin Firth, Mark Strong, Michael Caine, Samuel L. Jackson u.a.

Produktionsland: USA

Produktionsjahr: 2014

Dauer: 129 Min.

Als der Vater des jungen Eggsy starb, überbrachte ein Fremder seiner Mutter die Nachricht und ließ eine Medaille als Anerkennung für die Tapferkeit des Vaters zurück. Dazu die Information, dass die Organisation für die er gearbeitet hat, ihnen einen Gefallen täte, wenn sie die Nummer auf der Rückseite der Medaille anrufen und einen Codesatz nennen würden.

Jahre später ist Eggsys Mutter mit dem Boss einer Bande von Kleinganoven zusammen mit der ihr Sohn immer Ärger hat. Als er deshalb in Untersuchungshaft landet, erinnert er sich an das gegebene Versprechen. Kurz darauf ist er frei und sitzt mit dem fremden Gentleman im Pub. Als die Kleinkriminellen für Ärger sorgen wollen, lässt der seinen Regenschirm sprechen und schon finden sich die Aggressoren auf dem Boden wieder. Und Eggsy sich im Anwärterprogramm des hocheffizienten und weltweit operierenden Geheimdienstes der Kingsmen. Während er sich dort durchschlägt, verschwinden weltweit immer mehr hochrangige Persönlichkeiten. Im Zuge ihrer Untersuchung treffen die Kingsmen auf den Milliardär Richmond Valentine, der verkündet, die Menschheit mit kostenlosen Simkarten versorgen zu wollen. Doch im Schilde führt er etwas ganz anderes.

Kingsman: The Secret Service wurde nach der Comicreihe „The Secret Service“ von Autor Mark Millar und Zeichner Dave Gibbons geschaffen. Und es ist eine überaus gelungene Verfilmung. Weiterlesen?