Schlagwort-Archive: Agatha Christie

30 Days Book-Challenge: Tag 13

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Neuer Tag, neue Aufgabe. Let’s go!

Tag 13: Ein Buch, das Du magst, obwohl Du das Genre sonst nicht so gerne liest.

Krimis sind eigentlich nicht meins, aber Ausnahmen bestätigen die Regel und die heißen in diesem Fall Agatha Christie, Agatha Raisin und Flavia de Luce. Also wähle ich Christies Tod auf dem Nil, das mir nicht nur literarisch, sondern auch filmisch (natürlich mit Peter Ustinov und Bette Davis) sehr gut gefallen hat. Der belgische Detektiv ist eine ganz besondere und amüsante Type, die übrigen Figuren gleichermaßen interessant und exzentrisch. Der Fall verschachtelt und unterhaltsam, das Setting exotisch.

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Also, wer hat Lust, mitzumachen? The more, the merrier! Fühlt Euch eingeladen. 😀 Alles Weitere findet Ihr, wenn Ihr die Liste anklickt und zu Blaupause7 weitergeleitet werdet.

Die erfüllten Aufgaben:

Tag 1

Tag 2

Tag 3

Tag 4

Tag 5

Tag 6

Tag 7

Tag 8

Tag 9

Tag 10

Tag 11

Tag 12

[Rezension] Alan Bradley: Flavia de Luce – Mord im Gurkenbeet

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Eines Morgens liegt ein Toter im Gurkenbeet von Buckshaw, dem Stammsitz der de Luces. Jetzt, in den fünfziger Jahren, lebt dort der Hausherr mit seinen drei Töchtern Ophelia, Daphne und der Jüngsten, Flavia. Und eben der haucht der sterbende Fremde sein letztes Wort entgegen. Doch Flavia de Luce ist kein ängstliches Mädchen, das der Polizei die Arbeit überlassen würde. Stattdessen ist sie aufgeweckt, neugierig, ein bisschen vorlaut und ausgesprochen interessiert an chemischen Vorgängen und ungelösten Rätseln. Es wäre doch gelacht, wenn sie nicht selbst den Mörder dingfest machen könnte. Weiterlesen?

[Tag] Unpopular Opinion Books

Dieser Tag hat mich bei Steffi’s Bücherwelt angelacht. Früher hätte ich den gar nicht mitmachen können. Da waren aktu.elle Lesetrends unerheblich für meine Bücherauswahl. Abgesehen von einer Skepsis gegenüber Massentrends habe ich meist in der Bibliothek oder bei gebrauchten Büchern gestöbert, die Klappentexte gelesen und bei Interesse die Bücher mitgenommen.
Seit ich bei Lovelybooks angemeldet bin, hat sich das ein bisschen geändert. Man ist immer informiert, welche Bücher gerade so aktuell sind, einfach weil viele Leserunden beworben werden. Und durch die Leserunden hat man auch die Möglichkeit, diese Bücher zu gewinnen. Und da habe ich angefangen, mal aktuellere Stoffe zu lesen, die ich sonst, wenn überhaupt, wohl erst Jahre später gefunden hätte. Außerdem habe ich mein Faible für Dystopien wieder entdeckt. Die habe ich tatsächlich schon vor Jahrzehnten gelesen. Dazu gehörten damals Z wie Zacharias“ und Die leere Welt.

Nichtsdestotrotz bin ich was besonders bejubelte Bücher und Reihen angeht, immer noch mehr als skeptisch. Und bei vielen ist das auch begründet, wie ich im Nachhinein immer wieder feststellen konnte. Allerdings muss ich zu ihrer Verteidigung vorbringen, dass ich über eine recht lange Leseerfahrung verfüge, so dass vieles was unerfahrenere Leser vielleicht in Begeisterung ausbrechen lässt, mich nicht mehr vom Hocker haut. Einfach, weil ich es schon in besserer Form kennengelernt habe oder es für mich nicht neu ist. Sehr gute Bücher verwischen die Zielgruppen, aber es gibt eben auch viele, die letztlich doch nur bei der jeweiligen Gruppe funktionieren. Was also für einen jüngeren, unerfahrenen Leser super ist, muss auf mich nicht zwangsläufig denselben Effekt haben.

Lange Rede, kurzer Sinn. Es handelt sich bei den folgenden Antworten, um meine Meinung. Es ist völlig okay, anderer Meinung zu sein und kein Grund für wilde Diskussionen. Der Titel ist Programm. Lange Vorrede. Hier sind endlich die Fragen und Antworten.

1. Ein Buch oder eine Reihe, die sehr beliebt ist, du aber nicht magst.

Da gibt es so einige, die ich aufzählen werde und noch mehr, die dabei sein könnten 🙂 .

Der Marsianer muss genannt werden. Ich kapiere beim besten Willen nicht, was die Leute an diesem „Machwerk“ finden. Es ist öde, die Hauptfigur ist nervig (ein humorloser McGyver) und ist nicht von Anfang an klar, wie es ausgehen wird? Also, wo ist die Spannung? Da schaue ich mir lieber „Cast Away“ mit Tom Hanks an oder lese den Klassiker „Robinson Crusoe“.

Auch die Begeisterung für die Reihe von Der Monstrumologe konnte ich nicht nachvollziehen. Wahrscheinlich gehöre ich einfach nicht zum Zielpublikum, aber gute Stories sollten eigentlich immer funktionieren.

Ben Aaronovitchs Die Flüsse von London kenne ich, habe die Nachfolger aber nicht weiter verfolgt. Thematisch schien die Reihe genau mein Beuteschema zu sein. Die Realität sah leider anders aus.

Den Hype um Das Schicksal ist ein mieser Vertreter kann ich ebenfalls nicht nachvollziehen. Ich fand den Roman ganz okay, aber er bietet doch nichts wirklich Neues. Romane über Krebskranke gab es vorher und wird es nachher geben. Ich habe nicht verstanden, was an diesem Roman so außergewöhnlich gut sein soll.

Auch „Red Rising“ scheint von vielen gemocht zu werden. Für mich ist der Roman bzw. die Reihe ein gaanz billiger Panem-Abklatsch mit Weltraum-Schischi.

2. Ein Buch, das jeder hasst, du aber toll findest.

Keine Ahnung, ob ein Buch, das ich ganz toll finde, von vielen gehasst wird. Wie man ein Buch bewertet, hängt ja vollkommen vom individuellen Geschmack ab. Ob man den Stil eines Autors schätzen kann ebenfalls. Ich liebe Die Bücherdiebin, kenne aber Leute, die es überhaupt nicht mögen und den Stil als „altbacken“ bezeichnen, was ich wiederum nicht nachvollziehen kann. Auch das Buch Das Licht der letzten Tage, das ich zuletzt im Rahmen einer Leserunde von LB lesen konnte, fand viele Kritiker. Dennoch mochte ich es sehr gerne, auch wenn ich die Schwächen deutlich wahrgenommen habe. Es ist eine dystopische Geschichte, die sich nicht an den üblichen Jugendbuch-Dystopie-Klischees orientiert.

3. Ein OTP, das du nicht magst oder eine Dreiecksbeziehung, bei der deiner Meinung nach der Protagonist mit der falschen Person zusammengekommen ist.

Ich lese kaum Liebesromane. Stolz & Vorurteil u.ä. lese ich nicht als solchen, sondern als Klassiker und unter historischen Blickpunkten. Wenn Liebesgeschichten in den Romanen, die ich lese, auftauchen dann nur als ein Teil der Story und nicht als das zentrale Thema. Allerdings gibt es gerade bei den Dystopien die ein oder andere Love-Story. Es scheint nicht ohne zu gehen. Das vorausgeschickt, gefiel mir die Figurenkonstellation bei Ugly nicht. Dass Tally und Shay sich um den Anführer der Abtrünnigen schlagen, war überflüssig und total vorhersehbar. Hat den Gesamteindruck sehr negativ beeinflusst.

4. Ein beliebtes Genre, für das du dich nicht erwärmen kannst, das aber scheinbar jeder sonst mag.

Thriller, Krimis (außer die von Agatha Christie, Arthur Conan Doyle, Alan Bradley), ChickLit (außer der Shopaholic-Romane), Erotik, Horror.
Ausnahmen bestätigen wie immer die Regel (außer Erotik und Horror – die lese ich wirklich nie).

5. Ein beliebten Charakter, den du einfach nicht leiden kannst, obwohl ihn/sie jeder mag.

Mal abgesehen vom Protagonisten von Der Marsianer ? Da muss ich wohl Claire und Jamie aus der Outlander-Reihe von Diana Gabaldon wählen. Ja, sorry an alle Fans. Als der erste Band damals veröffentlicht wurde, gab es viele begeisterte Leser. Und da sich das Thema recht interessant anhörte, wünschte ich mir den Roman zu Weihnachten oder Geburtstag. Leider habe ich ihn bekommen, aber nie beendet. Es ging einfach nicht. Ich mochte weder den Stil der Autorin, noch den Plot oder die Charaktere. Absolut nervig. Allesamt. I don’t get it. Ist mir einfach zu viel Liebe, Herzschmerz etc.

7. Ein stilistisches Mittel in Büchern, das du nicht mehr sehen kannst (z.B. die „verschollene“ Prinzessin, der korrupte Herrscher, Dreiecksbeziehungen etc.)

Alle drei Beispiele sind keine Stilmittel. Stilmittel sind z.B. Metaphern, Vergleiche, Allegorien. (Ein bisschen Klugscheißen muss sein. Hat man wenigstens nicht umsonst studiert 😉 ) Und ich gehe definitiv damit konform, dass Dreiecksbeziehungen echt nerven und wirklich kein bisschen innovativ sind. Das ist vielleicht eine geläufige und daher keine spannende Antwort, aber so ist es eben.
Im Übrigen nervt es, dass nach einem erfolgreichen Roman viele abgekupferte Geschichten auf den Markt stürmen. Deshalb kann mich ein Wettkampf zwischen Teenagern in einer dystopischen Zukunft nicht mehr überraschen.

8. Eine beliebte Reihe/Trilogie, an der du – im Gegensatz zu allen anderen – kein Interesse hast. 

Die Selection-Reihe von Kiera Cass werde ich sicher niemals lesen. Ich schaue mir nicht den Bachelor auf RTL an. Wieso sollte ich davon lesen wollen? Im Übrigen lese ich ja wie erwähnt ungern Liebesromane. Da spielt es keine Rolle, ob sie in der Zukunft oder auf einem anderen Planeten oder in Pusemuckel spielen.

9. Eine Buchverfilmung, die du besser findest als das Buch.

Da gab es vor kurzem einen interessante Blogparade, die den Vergleich zwischen Buch und seiner Verfilmung untersucht hat. In meiner Liste tauchte mehr als ein Film auf, den ich besser als seine literarische Vorlage fand.

Um es etwas spannender zu gestalten, nenne ich hier eine Verfilmung, die in meiner Blogparaden-Ausgabe nicht erwähnt wurde. Misery mit Kathy Bates und James Caan kann ich immer wieder schauen. Großartig gespielt und immer wieder unendlich spannend. Sie von Stephen King fand ich hingegen ganz okay, aber ich werde mit seinem Stil wohl nie warm werden

[Blogparade] Buch vs. Film: Das Battle

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Auf den letzten Metern ist der Beitrag zur Blogparade „Buch vs. Film – Das Battle“ von Miss Booleana doch noch fertig geworden. Ziel ist es, zu entscheiden, ob man eine literarische Vorlage oder deren Adaption besser findet. Eine Begründung wäre natürlich ebenfalls klasse 😉

Anfangs dachte ich, dass ich sicher nicht sehr viele Filme und Serien gesehen habe, deren literarische Vorlagen ich ebenfalls kenne. Allgemein lese ich nach einer tollen Adaption nicht zwangsläufig ihren literarischen Vorläufer. Auch gehöre ich nicht zu den Leuten, die von einem Roman total begeistert sind und es dann kaum erwarten können, sich in die Schlange von enthusiastischen Buchfans vor der Kinokasse einzureihen. Auch bin ich kein Leser, der Hypes aufgreift und so habe ich die erfolgreichsten RomanFilmreihen der letzten Jahre weder als Buch noch als Film konsumiert. Tatsächlich kenne ich zum Beispiel keines/n der Bücher oder der Filme aus der Twilight-Reihe. Weiterlesen?

[Rezension] Todeswirbel

BuchWunder

Die Cloades haben ein Problem. Achwas, eins. Eigentlich sind es mehrere. Der reiche Gordon Cloade, der seine Verwandten immer mehr als großzügig unterstützt hat, hat das Zeitliche gesegnet. Und er hat kurz vor diesem Ereignis die bedeutend jüngere Rosaleen geehelicht. Nun ist sie Alleinerbin und seine Familie schaut in die Röhre und dumm aus der Wäsche.

Doch was wäre, wenn Rosaleens erster Ehemann gar nicht tot, sondern quicklebendig wäre? Dann wäre nicht nur ihre Ehe mit Gordon unrechtmäßig, sondern auch ihre Erbschaft. Und plötzlich taucht ein Fremder im Ort auf und deutet genau das an. Es ist keine Überraschung, dass er wenig später erschlagen aufgefunden wird. Aber welcher der zahlreichen Verdächtigen ist dafür verantwortlich? Hercules Poirot wird es ergründen. Weiterlesen?