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31 Tage-31 Bücher: Tag 10

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Ein Buch aus Deinem Regal, das auch ein Mann lesen würde.

Über diesen Satz könnte ich ja jetzt eine Runde schwadronieren. Tue ich als leidenschaftliche Diskutantin auch.

Grundsätzlich bin ich gegen Pauschalisierungen. Ich finde, dass sie dem Individuum „Mensch“ selten gerecht werden. Die Deutschen sind so und so. Frauen sind so und so. Beide kann man wahlweise durch jede beliebige Gruppe ersetzen. Es mag sein, dass dieses oder jenes auf viele Deutsche, Frauen, Gruppenmitglieder zutrifft, aber eben nicht auf alle. Ich möchte auch nicht auf der Grundlage dessen „was die Mehrheit tut“ beurteilt werden. Ich soll Pink mögen, weil angeblich alle Frauen diese Farbe mögen. Du soll Schuhe verehren und sie im Wohnzimmer ausstellen, weil doch wohl alle Frauen Schuhe lieben. Häh? Nein.

Grundsätzlich behaupte ich deshalb, dass alle meine Bücher von Männer gelesen würden und werden. Warum sollte ein Mann nicht Jane Eyre mögen (ich kenne einen)? Auch Science-Fiction und dystopische Romane habe ich im Angebot. Oder darf es ein Sachbuch zu historischen Begebenheiten oder der Filmgeschichte sein? Bildbände stehen ebenfalls zur Verfügung. Es kommt lediglich darauf an, dass der spezielle Leser Interesse für ein Thema/ein Genre/eine Geschichte mitbringt. Das ist bei potentiellen Leserinnen aber auch nicht anders.

Aber nein, ich möchte Euch keine konkrete Antwort vorenthalten. Und deshalb folge ich doch ein bisschen dem Pfad der Pauschalisierung und behaupte, dass Der Marsianer von Andy Weir sicherlich viele Leser anspricht. Genauso wie Leserinnen. Mit Ausnahmer meiner einer, denn ich kann diesem Roman leider nicht viel abgewinnen.