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[Blogparade] Buch vs. Film: Das Battle

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Auf den letzten Metern ist der Beitrag zur Blogparade „Buch vs. Film – Das Battle“ von Miss Booleana doch noch fertig geworden. Ziel ist es, zu entscheiden, ob man eine literarische Vorlage oder deren Adaption besser findet. Eine Begründung wäre natürlich ebenfalls klasse 😉

Anfangs dachte ich, dass ich sicher nicht sehr viele Filme und Serien gesehen habe, deren literarische Vorlagen ich ebenfalls kenne. Allgemein lese ich nach einer tollen Adaption nicht zwangsläufig ihren literarischen Vorläufer. Auch gehöre ich nicht zu den Leuten, die von einem Roman total begeistert sind und es dann kaum erwarten können, sich in die Schlange von enthusiastischen Buchfans vor der Kinokasse einzureihen. Auch bin ich kein Leser, der Hypes aufgreift und so habe ich die erfolgreichsten RomanFilmreihen der letzten Jahre weder als Buch noch als Film konsumiert. Tatsächlich kenne ich zum Beispiel keines/n der Bücher oder der Filme aus der Twilight-Reihe. Weiterlesen?

Tag 17 – In welchem Film kommt deine Lieblingsfigur vor?

Das ist ja endlich mal eine wirklich einfache Frage. Seit die Bilder laufen lernten, ist lediglich eine überschaubare Anzahl von kinematografischen Werken entstanden, die allesamt nur sehr wenige Figuren beinhalten. Da ja niemand alle Filme dieser Welt gesehen haben kann, minimiert sich die Zahl auf die tatsächlich gesehenen und deren potentiellen Protagonisten und sonstigen Personen noch einmal. Ha, also wenn die Frage nach der einen Lieblingsfigur all dieser Filme nicht leicht zu beantworten ist, was dann ?! 😀

Ooookay. Vergessen wir die Ironie. Weiterlesen?

Tag 16: Welches Genre bevorzugst du zum Entspannen?

Das hängt immer von der Stimmung und dem Moment ab. Manchmal bringt eine klassische oder britische Screwball-Komödie voller witziger Situationen und Gesprächsduelle, z.B. mit Katherine Hepburn und Spencer Tracey oder Hugh Grant, die gewünschte Trägheit bei gleichzeitiger Leichtigkeit. Dann wieder möchte ich in eine andere Welt bzw. Zeit verschwinden und wähle dazu eine der vielen Adaptionen literarischer Werke. So richtig schöne Kostümfilme sind da Wahl der Stunde. Vor allem die Verfilmungen der Romane von Jane Austen, der Bronte-Schwestern oder anderer Klassiker. Es gibt jede Menge entsprechender Spielfilme, aber meine Favoriten sind die britischen Miniserien. Und hier teilen sich Stolz & Vorurteil (1995), North & South (2004) sowie Jane Eyre (2007) die ersten Ränge meiner Liste der Alltime-Favourites. Allerdings könnte ich keine Rangfolge erstellen. Für diese Art Film muss allerdings schon eine höhere Bereitschaft zur Romantik vorhanden sein, die schlicht oft fehlt. An anderen Tagen, zu anderen Gelegenheiten bedarf es deshalb eines eher actionlastigen Ausgleichs mit etwas Humor zur Entspannung. In dem Fall flackert so etwas wie Guardians of the Galaxy oder Kingsman über den Bildschirm (die heute selbstredend nicht mehr flackern, aber der Ausdruck klingt so schön gemütlich).

Also gibt es für mich kein Genre, das als Allheilmittel anzuwenden ist, sondern die Wahl ist Laune und Tagesform abhängig.

Mitmachen oder frühere Antworten lesen? Schau doch mal hier nach. Hier.

Tag 15: Welcher Film hat dich überzeugt, obwohl er aus einem von dir eher nicht bevorzugten Genre stammt?

Was sind meine bevorzugten Genres? Welche nicht? Die Antwort bedarf einer kurzen oder auch längeren Überlegung. Ich schaue mir einen Trailer an, lese über einen bald anlaufenden Film und entscheide, ob ich ihn sehen möchte. Dabei werfe ich nicht unbedingt einen Blick auf das Genre. Eigentlich schaue ich ziemlich querbeet und wenn mir ein Genre nicht gefällt (Splatterfilme, Action mit Dolph Lundgren oder Jean-Claude Van Damme, Samurai-Filme), schaue ich die entsprechenden Filme gar nicht.

Doch ein bisschen Grübelei hat dann doch ein Ergebnis gebracht. Weiterlesen?

[Blogparade] Best Heroines – Top 10 der besten starken Frauenfiguren in Film und TV

Der Blogparade Best Heroines – Top 10 der besten starken Frauenfiguren in Film und TV der Singenden Lehrerin schließe ich mich nur allzu gerne an. Und der Forderung nach mehr interessanten, starken und vielschichtigen Frauenfiguren ebenfalls. Es können nie genug von ihnen in den Fokus von Filme, Serien und Büchern gestellt werden. Immerhin muss es ein Gegengewicht zu den Anastasia Steeles und Bella Swans der Welt geben. Ich kenne zwar weder die Romane noch die Filme, in denen sie auftauchen, aber was darüber zu lesen und hören ist, spricht für sich bzw. gegen sie. Versinnbildlichen sie doch offensichtlich die Rückkehr zu einem antiquierten Frauenbild.

Allerdings mangelt es in der Filmwelt allgemein an kraftvollen, glaubwürdigen Persönlichkeiten. Auch männliche Figuren sind zahlreichen gängigen Klischees unterworfen. Mut und Stärke werden beispielsweise allzu häufig mit Angriffslust und Kampfkraft gleichgesetzt. Dennoch stellt Hollywood häufiger Männer ins Zentrum seiner Filme und Frauen werden lediglich als Erfüllungsgehilfinnen eingesetzt. Welche Gründe gibt es dafür? Darüber ließen sich ganze Abhandlungen schreiben und bestimmt folgt auch mal ein entsprechender Artikel auf diesem Blog. Auf Ma-Go Filmtipps gibt es schon einen sehr informativen und lesenswerten Disskussionsbeitrag.

Heute sind wir also wegen besagter Heldinnen hier. Mich interessiert übrigens sehr, wie viele männliche Teilnehmer bei dieser Blogparade mitmachen werden und welche Heldinnen sie mögen. Und wenn nur wenige teilnehmen würden, hieße das im Umkehrschluß, dass männliche Zuschauer kein Interesse an starken weiblichen Charakteren haben?

Hier nun keine Rangliste, aber meine Top 10 der besten starken Frauenfiguren in Film und TV: Weiterlesen?

Tag 10: Nenne den lustigsten Film, den du kennst.

Überraschung! Es ist Das Leben des Brian. Aber da erneute Lobeshymnen etwas langweilig wären, fasse ich die Frage mal etwas allgemeiner auf. Weiterlesen?

Tag 8 : Nenne einen Film von deinem/r Lieblingsregisseur_in

Obwohl Christopher Nolan bisher erst eine überschaubare Anzahl von Filmen geschaffen hat, ist er mein Lieblingsregisseur. Zumindest unter den lebenden Vertretern seiner Zunft.

Ich kann mich noch gut erinnern, dass ich vor dem Kinostart zufällig den Trailer von Prestige im Internet entdeckt hatte. Im Kino hatte ich vorher keine Werbung gesehen und auch sonst schien der Film gar nicht besonders beworben worden zu sein. Selbst Hugh Jackman sagte mir damals noch nicht sehr viel. Geschweige denn ein Christopher Nolan. Nach dem Schauen des Trailers entschied ich aber, dass er einen Kinogang auf jeden Fall lohnen würde. Daraus wurde dann aber leider nichts. Erst viel später sah ich ihn auf DVD und ärgerte mich ziemlich, Prestige nicht auf der großen Leinwand erlebt zu haben. Denn er hat mich wirklich begeistert. Die Optik, die verschachtelte Erzählweise, die Besetzung von H. Jackman, Ch. Bale und M. Caine, die überraschenden Wendungen… Erst mit Inception wurde der Name Nolan schließlich doch noch ein Begriff für mich. Es war schon eine Überraschung als ich irgendwann las, dass er auch für Prestige verantwortlich gewesen war. Allerdings bei genauerer Betrachtung ist es natürlich nicht verwunderlich, da der Film sehr deutlich seine Handschrift trägt.

Worum es bei der Blogparade 31 Tage – 31 Filme geht, könnt Ihr bei To the Lighthouse lesen und Links zu anderen Teilnehmern finden. Eine Gesamtübersicht der beantworteten Fragen gibt es hier.