Schlagwort-Archive: Buchbesprechung

[Rezension] Das Implantat

Das Implantat

Die USA der nahen Zukunft

Seit ein paar Jahren sind neurale Implantate, welche die intellektuellen Fähigkeiten der Träger steigern, Gang und Gebe. Doch mittlerweile hat sich eine starke Gegenbewegung entwickelt, die fürchtet, dass Menschen ohne die sogenannten Amps ins Hintertreffen geraten könnten. Nun haben sie einen großen Sieg errungen, denn ein Gerichtsbeschluss hat schlimme Folgen für alle Implantatträger.

Owen ist Lehrer an einer High-School. Ihm wurde ebenfalls ein kleines Gerät eingesetzt, doch da es lediglich seine Epilepsie beeinflusst, identifiziert er sich nicht mit den Amp-Trägern. Bis vor seinen Augen eine seiner Schülerinnen in den Tod springt. Plötzlich muss er sich fragen, auf welcher Seite er steht und für welche er alles riskieren will. Weiterlesen?

[Rezension] Versteckt in Berlin

Versteckt Berlin

Eines Tages wird die Familie Lewin von der Gestapo aus ihrer Wohnung geholt. An der Sammelstelle werden sie von einander getrennt. Sohn Dagobert darf zurück in die Wohnung, seine Eltern werden deportiert. Mit knapp neunzehn Jahren muss er von nun an als Zwangsarbeiter in einer Waffenfabrik arbeiten. Als die alleinerziehende Krankenschwester Ilse ihn bittet, sie zu heiraten, um so der Deportation lediger Schwestern zu entgehen, stimmt er zu. Doch es dauert nicht lange und die „Fabrikaktion“ findet statt. Bei dieser werden jüdische Arbeiter an ihren Arbeitsplätzen zur Deportation festgenommen. Dago, der sich gerade auf dem Weg zur Waffenfabrik befindet, wird jedoch von einem befreundeten „arischen“ Kollegen gewarnt. Dem jungen Mann ist klar, dass er sofort verhaftet werden würde, wenn ihn die Gestapo findet. Da er auch für Ilse und ihren Sohn Klaus verantwortlich ist, muss er einen Weg finden, dass alle drei in Berlin untertauchen können. Kein leichtes Unterfangen… Weiterlesen?

[Rezension] Das Vermächtnis der Montignacs

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Als Peter Montignac stirbt, hinterlässt er nicht nur seine Tochter Stella und Neffen Owen, sondern auch ein ansehnliches Vermögen inklusive des imposanten Familienstammsitzes Leyville. Da der Besitz der Montignacs traditionell in der männlichen Linie weitergegeben wird, rechnet Owen fest damit, zum Alleinerben ernannt zu werden. Zumal sein Vater als Erstgeborener ohnehin der eigentliche Besitzer gewesen wäre. Doch überraschender Weise hat Peter Montignac mit der Tradition gebrochen und das gesamte Vermögen Stella vermacht. Owen ist darüber außer sich. Nun wurde er genauso wie sein Vater um sein Geburtsrecht gebracht. Und dann will Stella auch noch diesen Tölpel und Blumenfreund Raymond heiraten. Es läuft also nicht gut für Owen. Doch dann tun sich ein paar Möglichkeiten auf, die er nur ergreifen muss, um das Schicksal zu seinen Gunsten zu wenden.  Weiterlesen?

[Rezension] Die Seelenheilerin

Seelenheilerin

London, 1838:

Die Schauspielerinnen Cordelia und ihre beste Freundin Rillie schlagen sich mehr schlecht als recht durch. Als sie kurz davor stehen, in einem Stück durch einen Elefanten ersetzt zu werden, schmeißen sie das Engagement hin. Obwohl sie erst in ihren frühen Vierzigern sind, dürfen sie fast nur noch als „alte Damen“ auftreten. Doch in letzter Zeit werden selbst diese Rollen an jüngere Schauspielerinnen vergeben. Die Aussichten sind also denkbar schlecht.
Da erinnert sich Cordelia an die Kunst, die ihre geliebte Tante Hester, ausgeübt hat. Den Magnetismus. In letzter Zeit hat das Interesse daran deutlich zugenommen und überall gibt es magnetistische Vorführungen. Nicht alle sind seriöser Natur. Die Freundinnen staffieren sich und Cordies Kellerwohnung von ihrem Ersparten aus und eröffnen eine Praxis. Bald schon verzeichnen sie erste Erfolge. Doch obwohl es wie der Beginn einer glücklicheren Zeit anmutet, lastet die Vergangenheit und ein großer Verlust auf Cordelia.

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[Rezension] Das Orchideenhaus

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Nach einem tragischen Unglück hat sich die erfolgreiche Pianistin Julia Forrester in ein kleines englischen Cottage zurückgezogen. Eines Tages schleppt ihre ältere Schwester sie ins Herrenhaus Wharton Park. Einst arbeitete ihr Großvater Bill als Gärtner für die Besitzer Crawford, doch nun soll es verkauft werden. Zufällig trifft sie dort Kit Crawford, den Erben des Anwesens, und wenig später erhält sie von ihm ein altes Tagebuch, das im Gewächshaus gefunden wurde. Für Julia beginnt eine Reise in die Vergangenheit, an deren Ende nicht nur ein Geheimnis gelüftet werden wird. Weiterlesen?

[Rezension] Tote Mädchen lügen nicht

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Clay erhält einen Satz Musikkassetten. Doch darauf befindet sich keine Musik, sondern die Geschichte seiner Mitschülerin Hannah. Hannah Baker, die sich das Leben nahm. Sie erzählt ihm von dreizehn Menschen, die eine Rolle in der Geschichte ihres Selbstmords spielen. Die Kassetten hat er erhalten, weil er einer von ihnen ist und er soll sie weiterschicken. An den Nächsten auf ihrer Liste. Doch vorher wird er erfahren, was Hannah zu ihrem drastischen Schritt bewegt hat. Weiterlesen?

[Rezension] Deine Juliet

DeineJuliet

London, 1946

Die junge Autorin Juliet Ashton ist auf der Suche nach einem neuen Thema über das sie schreiben kann, als sie der Brief eines Unbekannten erreicht. Er stammt von Dawsey Adams, der auf der Insel Guernsey lebt und antiquarisch in den Besitz eines Buchs gekommen ist, das einst Juliet gehört hat. Darin stand ihre Adresse und er schreibt ihr, um sie um Hilfe zu bitten, ihm weitere Bücher über Charles Lamb zu beschaffen. Er erzählt nebenbei von dem Literaturzirkel Club der Guernseyer Freunde von Dichtung und Kartoffelschalenauflauf, dem er angehört. Juliets Neugier ist geweckt und es beginnt eine Brieffreundschaft. Nach und nach entsteht der Plan über die Insel und die Zeit der deutschen Besatzung zu schreiben. Weitere Mitglieder des literarischen Clubs schreiben ihr und bald wünscht Juliet sich, ihre neuen Freunde und deren Heimat persönlich kennenzulernen. So macht Juliet sich auf den Weg nach Guernsey … Weiterlesen?