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[Filmkritik] Book Club – Das Beste kommt noch… oder auch nicht

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Vier Freundinnen, die sich regelmäßig zu einem Lesekreis treffen, wählen Fifty Shades of Grey als Lektüre aus und erhoffen sich damit auch etwas Abwechslung von ihrem langweiligen Alltag. Tatsächlich werden sie inspiriert, neue Wege einzuschlagen.
Dianes (Diane Keaton) Ehemann ist gestorben und ihre Töchter planen, dass ihre Mutter zu ihnen zieht. Obwohl Diane sich dazu bereiterklärt, ist sie nicht glücklich mit der Entscheidung. Auf einem Flug lernt sie den smarten Piloten Mitchell (Andy Garcia) kennen und plötzlich tun sich neue Optionen auf. Vivien ist eine unabhängige Geschäftsfrau, die Männer lediglich als unverbindlichen Zeitvertreib wahrnimmt. Als ihr Ex Arthur (Don Johnson) sie umwirbt, möchte sie keinesfalls Gefühle investieren. Sharon (Candice Bergen) ist geschieden und Oberste Richterin. Als ihr Ex-Mann sich mit einer jüngeren Frau verlobt, muss sie schmerzhaft einsehen, dass auch sie sich endgültig von ihm lösen muss. Ermutigt von ihrer Lektüre meldet sie sich bei einem Datingportal an. Auch bei der Vierten im Bunde verfehlt das Buch nicht seine Wirkung. Da Carols (Mary Steenburgen) Ehe in Routine erstickt ist, will sie das alte Feuer bei ihrem Mann Tom (Ed Begley Jr.) wecken. Weiterlesen?

Trailer-Tipp #11

Ich habe mir 50 Shades of Grey weder in Romanform noch filmisch zu Gemüte geführt. Das ist Fakt und nicht nur eine Behauptung, weil es mir möglicherweise peinlich wäre. 🙂 Inzwischen gibt es wohl kaum noch jemanden, der noch nichts von Anastasia und Mr. Greys schlüpfrigen Unternehmungen 😉 gehört hätte. Ihre Geschichte ist Teil unserer Popkultur geworden und wer dafür noch einen Beweis braucht, der sei auf den Film Book Club verwiesen.

Der Film handelt von vier langjährigen Freundinnen, deren Leben sich ändert, nachdem sie besagten Roman in ihrem Buchclub gelesen haben. Ich mag Filme, die sich um Bücher drehen, den Effekt, den sie haben können. Beim Trailer habe ich schon ein paar Mal gelacht, ich mag die top-besetzte Schauspielriege und, dass ich mit E.L. James‘ Werk rein gar nichts anfangen kann, scheint das zukünftige Filmvergnügen überhaupt nicht zu beeinträchtigen. All das spricht eindeutig für einen Kinobesuch. Dass Don Johnson, der Vater der Anastasia-Darstellerin Dakota Johnson, mitspielt, ist ein witziger Querverweis. Auch, dass die männlichen Love-Interests jünger sind als ihre weiblichen Partnerinnen finde ich mal eine schicke Variante der übliche Besetzungsvorlieben.

Deutscher Starttermin ist voraussichtlich der 20. September 2018.