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[Rezension] Eileen Ramsay: Jene Tage in Dummsdorf (Lissabon)

Lissabon

Drei Frauen, nein eigentlich vier, stehen im Zentrum des Romans. Die Studentin Lucy erhält von ihrer Mutter Suzanne, die gerade von ihrem Ehemann schmählich verlassen wurde, einen Notenkoffer. Darin befinden sich die wenigen Hinterlassenschaften von Suzannes Mutter Claire, die diese jedoch nie richtig kennengelernt hat. Lucy möchte Licht in die Lebensgeschichte ihrer Großmutter bringen und wird durch die neue Nachbarin Alex unterstützt. Gemeinsam lüften sie im Verlauf des Romans das Geheimnis um Jene Tage in Lissabon, die für Claire und ihre drei dort geschlossenen Männerbekanntschaften schicksalhaft wurden und um ein berühmtes Gemälde, das seitdem als verschollen gilt.

Es wird wohl nicht zuviel verraten, wenn erwähnt wird, dass selbstverständlich alle drei Frauen ihre große Liebe finden werden. Wie könnte es anders sein?!
Und um ebenfalls falsche Erwartungen zu dämpfen: Der geschichtliche Aspekt, der durch die Großmutter entstehen soll, ließ unberechtigter Weise hoffen, dass es nicht ausschließlich um die Befindlichkeiten überspannter Frauen gehen würde. Diese Erwartungen erweisen sich allerdings als falsch. Stattdessen fallen dem Leser im Laufe des Lesens Stichworte ein wie „langweilig, lächerlich, prätentiös“ und „von an Frechheit grenzender Oberflächlichkeit“.

Begründung mit leichten Spoilern
Hier müssen zur Veranschaulichung einfach Sätze zitiert werden. Weiterlesen?