Schlagwort-Archive: Emily Bronte

31 Tage – 31 Bücher: Tag 5

pizap.com14522671413711

Ein Klassiker, bei dem Du nicht verstehen kannst, dass es ein Klassiker ist

„Klassiker“ ist ja eine Frage der Definition. Ich gehe nicht davon aus, dass mit dieser Frage nur Klassiker von Goethe, Schiller oder Shakespeare gemeint sind, oder? Es gibt ja auch moderne Klassiker wie Brave New World, 1984 oder Die Buddenbrocks. Ich beziehe diese also mit ein.
Ich denke, dass sogenannte Klassiker diesen Status aus irgendeinem Grund schon „verdient“ haben. Zumindest habe ich noch nie beim Lesen eines solchen gedacht: „Warum ist DER denn ein Klassiker?!“ Möglicherweise mochte ich manches Werk nicht (Sturmhöhe – Emily Bronte), aber ich konnte (soweit ich mich erinnern kann) immer erkennen, was seine Bedeutung ausmacht.

Liste der bisher beantworteten Fragen und alles weitere hier.

31 Tage – 31 Bücher: Tag 4

pizap.com14522671413711

Tag 4

Ein Buch, bei der Du der Protagonistin am liebsten eine reingehauen hättest.

Muss es eine weibliche Figur sein? Und wenn ja, warum??!! Ich denke, das war ein Versehen und es sind durchaus männliche als auch weibliche Personen gemeint.

Erstmal ist Gewalt ja keine Lösung! Sagen wir also lieber, ich hätte der Hauptfigur gerne „gehörig die Meinung gegeigt“ 😉 . Und eigentlich würde ich im Fall von nervenden Figuren/Plot/Sprachbildern eher den Verfasser fragen wollen, was er sich dabei gedacht hat. Dieser Impuls war definitiv bei Cathy und Heathcliffe aus Sturmhöhe von Emily Bronte (wo findet man die zwei Punkte für’s e?) vorhanden. Einer wie der andere nervt auf seine Art und zusammen sind sie noch unerträglicher. Aber ist halt ein Klassiker und ich wollte ihn mal gelesen habe. Nichtsdestotrotz habe ich währenddessen wohl ständig mit den Augen gerollt.

Alles weitere zu 31 Tage – 31 Bücher hier.

[Rezension] Sturmhöhe

Wuthering Heights

Der junge Waise Heathcliff wird von dem alten Gutsbesitzer Earnshaw aufgenommen. Von nun an lebt er zusammen mit dem Sohn Hindley und Tochter Catherine, genannt Cathy, auf dem Gut Wuthering Heights/Sturmhöhe. Während er und Cathy durch eine Art Seelenverwandtschaft verbunden sind, entwickelt sich zwischen ihm und Hindley große Abneigung. Als der Vater Jahre später stirbt, übernimmt sein Sohn alle Besitztümer. Fortan wird Heathcliff wie ein ungebildeter Arbeiter behandelt und noch mehr als zuvor schikaniert. Als Hindleys Frau stirbt und ihn mit seinem Sohn Hareton zurücklässt, verfällt der dem Spiel und dem Alkohol. Allein Cathy macht Heathcliffs Dasein erträglich, doch eines Tages muss er ein Gespräch belauschen, in dem sie eine mögliche Ehe mit ihm aus gesellschaftlichen Gründen rigoros ausschließt. Hals über Kopf verlässt er daraufhin Sturmhöhe. Dies wiederum stürzt Cathy in eine tiefe Krise, hohes Fieber bricht aus und ihre Nerven werden angegriffen, denn Heathcliff bedeutet ihr mehr, als sie sich selbst eingestehen möchte. Nach Jahren ist der ein gemachter Mann. Reich und erfahren kehrt er nach Sturmhöhe zurück. Da er sich Cathy nun ebenbürtig fühlt, möchte er sie für sich gewinnen, muss aber feststellen, dass sie bereits verheiratet ist. Obwohl sie sich ihrer Liebe zu ihm sehr wohl bewusst ist, lehnt sie es ab, ihren Mann zu verlassen. Schon aus moralischen und gesellschaftlichen Gründen ist sie nicht gewillt, ihre Ehe aufzugeben. Heathcliff sinnt fortan auf Rache und beschwört damit dramatische Ereignisse, denen niemand entkommen kann.

Den Plot von Sturmhöhe kann auf die einfache Formel „Rache und Sterben“ herunter gebrochen werden. Weiterlesen?