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Trailer-Tipp #24: Gemischte Ausbeute

Ein neuer Film von Christopher Nolan erwartet uns!

Und was noch besser ist: Nach Dunkirk, der mich überhaupt nicht interessiert hat, könnte der neue Film auf jeden Fall etwas für mich sein. Ansonsten mag ich ja viele seiner Werke (schaut Euch unbedingt Prestige an).
Tenet soll eine Mischung aus Thriller, Mystery, Spionage und Drama sein, das die Themen „Zeitreisen“ und „Dritter Weltkrieg“ behandelt. Okay, aus dem Trailer kann ich nicht allzu viel ableiten, aber die Beschreibung klingt sehr spannend und vielversprechend. Ich weiß zwar noch nicht, was ich von Robert Pattinson halten soll, aber das ist ohnehin ein grundsätzliches Problem bei mir. Irgendwie habe ich keine Meinung zu ihm. Wie dem auch sei, das Poster erinnert leicht an Inception und wenn Tenet mich annähernd umhaut, ist es mir alles recht!

Deutscher Starttermin ist voraussichtlich erst der 16. Juli 2020.

Weniger überzeugend ist der Trailer zu Ghostbusters: Afterlife ausgefallen. Die Enkel von einem der Original-Ghostbuster ziehen mit ihrer Mutter in dessen Haus und entdecken dort seine Vergangenheit inklusive Geister. Erinnert mich zu stark an einen Mix aus Stranger Things, Goonies, forciertem Grusel und Fanservice. Für einen Kinobesuch ist das zu wenig.
An der Stelle muss ich die neue Netflix-Serie Filme – Das waren unsere Kinojahre erwähnen. Angefangen habe ich mit der Folge über Dirty Dancing und fand es so amüsant und informativ, dass ich sofort die Folgen über Ghostbusters und Die Hard gesehen habe. Kann ich sehr empfehlen.

Starttermin für Deutschland soll der kommende 13. August sein.

Eine weitere Adaption von Jane Austens Emma steht ebenfalls ins Haus. Der Trailer ist leider gar nicht mein Fall, obwohl oder weil ich Fan von Jane Austen bin. Zum einen sagt er gar nichts aus, wenn man die Geschichte nicht kennt. Außerdem wirkt er auf mich sehr albern (ja, Emma ist sarkastisch und witzig, aber nicht albern). Drittens springt für mich trotz Bill Nighy und Miranda Hart einfach nicht der Funke über. Schade. Meine Lieblingsversion ist übrigens von 2009 mit Romola Garai und Jonny Lee Miller.

Starttermin in Deutschland ist der 27. Februar.

[Blogaktion] 1. Zwischenergebnis Moviethon

Filme1

Das erste Zwischenergebnis zum Moviethon 2017 sieht recht ordentlich aus. Ich habe zwar nicht täglich einen Film gesehen, aber nahezu. Meistens fiel es mir nicht schwer, Zeit dafür einzuräumen. Aber manchmal fehlte dann doch der Elan, mich auf einen Film einzulassen. Andererseits lief auch mancher Film „nebenher“, wenn er keine hundertprozentige Aufmerksamkeit erforderte. Meiner Meinung nach tut das nicht jeder. Man kann nebenbei etwas erledigen und dennoch alles mitbekommen. Irgendwo habe ich mal gelesen, dass keine Zeit zu haben, keine Tatsache ist, sondern eine Entscheidung bzw. eine Frage der Prioritäten. Tatsächlich muss ich dem mit Einschränkung zustimmen.

Die Auswahl der Filme erfolgte relativ willkürlich. Teilweise waren es solche, die schon lange im Regal oder der Festplatte ausharrten. Teilweise liefen sie zufällig im Fernsehen. Insgesamt war ihre Qualität durchwachsen. Manche Filme haben mir ausnehmend gut gefallen, andere waren enttäuschend und dann gab es noch den mit Nicole Kidman, von dem ich ohnehin nicht viel erwartet hatte. Diejenigen, die ich vorher schon einmal gesehen habe, sind in der folgenden Aufstellung unterstrichen.

Vom 14. Juli bis 23. Juli 2017 habe ich also diese Filme gesehen:

1. Emma (1996) mit Kate Beckinsale und Mark Strong

6/10  Tickets

Etwas blutleer, auch wenn der Cast überzeugt

2. Picknick mit Bären (2014) mit Robert Redford und Nick Nolte

6/10 Tickets

Unterhaltsam, wenig Tiefgang

3. Das Leben des David Gale (2003) mit Kevin Spacey, Laura Linney, Kate Winslet

7/10 Tickets

Spannend, aufrüttelnd

4. The Imitiation Game (2015) mit Benedict Cumberbatch, Keira Knightley, Mark Strong

8 Sterne

Beeindruckend, emotional, großartige Leistung von Cumberbatch

5. Whiplash (2014) mit Miles Teller, J.K. Simmons

8/10 Tickets

Beeindruckend, aufwühlend, tolle Bilder

6. Am grünen Rand der Welt (2015) mit Carey Mulligan, Matthias Schoenaerts, Michael Sheen, Tom Sturridge

5/10 Tickets

Schöne Bilder, kitschig, oberflächlich

7. Winter’s Tale (2014) mit Colin Farrell und Russell Crowe

4/10 Tickets

Oberflächlich, rührselig, kitschig, aber schöne Bilder

8. Grace of Monaco (2016) mit Nicole Kidman, Tim Roth

3/10 Tickets

Ein Machwerk, das oberflächlichste Werk von allen Gesehenen, leer, spekulativ. Warum haben Kidman und Roth dazu bloß „Ja“ gesagt?