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Themen der Woche KW 19 fka Erkenntnisse der Woche

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Endlich mal wieder ein Eurovision Song Contest, oder wie es früher noch so schön hieß Grand Prix Eurovision de la Chanson, der mich zu unterhalten wusste. Mit dem Sieger bin ich durchaus einverstanden (was in den letzten Jahren kaum der Fall war)  und meine Favoriten sind sogar recht weit vorne gelandet (was sonst eher selten der Fall ist). Mensch, Portugal hat noch nie gewonnen, da gönnt man es ihnen doch einfach total. Rührend auch, dass der Portugiese am Schluss das Lied mit seiner Schwester zusammengesungen hat. Es war insgesamt abwechslungsreich und unterhaltsam, wofür das erste Halbfinale gar nicht gesprochen hatte, und es gab einiges zu lästern. Also, mir hat es gefallen. Mal ganz abgesehen davon, ist die getrennte Wertung von Jury und Publikum wirklich total nervig und sollte wieder umgestellt werden.

Dass der deutsche Beitrag schlecht abschneiden würde, war mir wie in den Jahren seit Lenas Sieg vorher klar. Auch wenn, es meiner Meinung nach durchaus noch schlechtere Songs und Auftritte gab. Das ewige Geheule über die schlechte Platzierung nervt dennoch, weil man sich bei solch langweiligen, beliebigen Liedern und Showeinlagen über schlechtes Abschneiden nicht beschweren sollte. Wer den ESC-Gott/das  Publikum nicht ehrt, ist der Trophäe nicht wert. 🙂 Man sollte ein internationales Gremium mit ESC-erfahrenen Veteranen gründen und dieses einen Song kreieren oder auswählen lassen. Ansonsten wird das nie wieder etwas mit Deutschland und dem ESC. Allerdings hätte mir gestern ohne deutsche Teilnahme nichts gefehlt und es wäre vielleicht mal eine gute Idee, eine Weile auszusteigen. Hat Italien auch ganz gut getan…

Diese Woche haben mich besonders solche Leute genervt, denen man einerseits hinterrennen muss, bevor die Absprachen mal gnädigerweise eingehalten werden. Warum kann nicht einfach mal was funktionieren, was lang und breit abgesprochen wurde? Warum muss man immer nachhaken und ist dann diejenige, die nervt, obwohl man gar nicht nerven müsste, wenn es gleich gemacht werden würde? Rätselhaft.

Außerdem nervt es, wenn Menschen keine Grenzen kennen und fordernd sind, ohne es anscheinend selbst zu merken. Ich bin ein einigermaßen großzügiger Mensch. Aber wenn es jemand übertreibt und immer mehr möchte, ohne zu fragen, ob man denn überhaupt einverstanden ist, dann reißt mir echt der Geduldsfaden.

Muttertag ist ja grundsätzlich eine nette Idee, aber wie der Valentinstag, Halloween etc. doch eigentlich auch nur eine Idee der Geschäftemacher. Meine Familie macht das nicht mit. Ich behandele meine Mutter immer gut (hoffe ich 😉 ) , wir unternehmen lieber zwischendurch was, gehen ins Café etc. Wir brauchen keinen Muttertag. Jeder Tag ist doch irgendwie Muttertag. 🙂

 

 

 

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Themen der Woche KW13 fka Erkenntnisse der Woche

Ich bin ein Fan der Zahl 13 und da ruft die gleichzahlige 😉 Kalenderwoche doch nach einem „Themen der Woche“ – Artikel. Weiterlesen?

Erkenntnisse der Woche #20

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#1

Bombenräumungen sind generell sehr sehr nervig. Noch nerviger ist es allerdings, wenn sie ausgerechnet am 1. Advent stattfinden müssen.

#2

Selbst der Advent bietet manchen Menschen einen Anlass für ihre rassistischen Tweets. Das sind wahrscheinlich Leute, die sich selbst sogar als Vertreter des christlichen Abendlandes verstehen. Ha. Ha. Ha. Nicht.

#3

Es wäre ein echter Gewinn für die Stadt, wenn sich endlich mal ein verdammtes Kino bereiterklären würde, Theateraufführungen aus London (National Theatre Live) zu zeigen.

#4

Trotz aller Dinge, die uns ärgern, sorgen, nicht loslassen, wünsche ich Euch einen gemütlichen 1. Advent.

Erkenntnisse der Woche #18

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#1

Das Bashing von Politikern geht mir gehörig auf die Nerven.

Ja, es gibt welche, die reden unglaublich viel Unsinn. Es gibt eitle und selbstverliebte. Es gibt solche, die ihren Job gut oder schlecht machen, die sich für das Richtige oder Falsche einsetzen. Es gibt jene, die ihr Geld leicht verdienen und solche, die in keiner Bundestagssitzung auftauchen oder wenn, dann an ihrem Smartphone spielen. In jedem Nest gibt es faule Eier. Alles klar. Darüber kann man sich ärgern, man kann es ihnen ankreiden und man kann mit ihnen streiten. Man soll ihnen sagen, was man von ihrer Sicht auf die Welt, die Dinge hält. Aber dieser schon pawlowsche Reflex in die automatisierten Tiraden über „die da oben, die keine Ahung von nichts haben“ einzustimmen, nervt einfach nur. Speziell, wenn damit die Spitzenpolitiker gemeint sind. Kann man nicht einfach mal ihre Tätigkeit anerkennen? Ihre Bezüge mögen ja beträchtlich sein, aber verglichen mit denen der freien Wirtschaft sind sie doch eher gering einzuschätzen. Besonders, wenn man die Verantwortung und den Zeitaufwand ihrer Tätigkeiten in Bezug setzt. Würde man selbst gerne so viel unterwegs sein? Heute in China, morgen in Spanien? Würde man gerne täglich unterschiedlichste Verhandlungen und Besprechungen? Dabei immer überlegen, was die Wähler von einem erwarten, der Verhandlungspartner, die eigene Partei, die Bundesregierung? Was die politischen Gegner wieder für einen Strick aus dem eigenen Handeln oder nur den Worten drehen könnten? Würde man es gut finden, wenn man ständig und überall kritisiert und sogar beschimpft werden könnte? Wenn man in den sozialen Medien zu jeder Tageszeit lesen müsste, wie sehr man wieder versagt hat? Was man Falsches gesagt oder getan haben soll. Wie ungeeignet man ist und unbedingt weg soll? Oder, dass man einfach nur scheiße aussieht? Also, ehrlich ich würde diesen Job für kein Geld der Welt machen wollen. Deshalb sollte man es zu schätzen wissen, dass Menschen ihn überhaupt machen möchten. Ja, vielleicht sind sie machthungrig. Vielleicht möchten sie aber tatsächlich etwas bewirken. Können wir nicht einfach mal etwas Gutes unterstellen statt nur Negatives?! Okay, nennt mich naiv. Manchmal muss man aber auch etwas zu schätzen wissen. Das heißt nicht, dass man Politiker glorifizieren soll oder sie kritiklos schalten und walten lässt. Nein, eher, dass man sie als Menschen akzeptiert. Als solche bemühen sie sich, sind manchmal erfolgreich, können aber auch scheitern. Wäre es nicht generell eine innovative Herangehensweise, Menschen erstmal gute Absichten zu unterstellen? Das heißt ja nicht, dass man alle Vorsicht fahren lässt.

#2

Manche Entscheidungen kann man nur auf der Basis des Verstands und nicht des Gefühls treffen. Sonst wäre es zum eigenen Schaden. Das heißt, man muss vielleicht jemandem sagen, dass man sich gegen seinen Weg entschieden hat. Das fällt umso schwerer, wenn derjenige super-sympathisch ist. Und noch schwieriger wird es, wenn die Person die Gründe nachvollziehen kann und überhaupt nicht sauer ist. Ehrlich, dass tut mir mehr weh, als andersherum. Man ist sich einig, irgendwie ist alles gut, aber ich fühle trotzdem einen Stich in meinem Herzen.

#3

Ich kann die aufgespritzen Fahrradschlauch-Münder nicht mehr sehen. Sorry, die sehen unecht und alle gleich aus. Weder schön, noch sinnlich.

Erkenntnisse der Woche #15

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#1

Entgegen meiner letztwöchigen Behauptung, ich könnte mich nicht mehr an Büchern berauschen, durfte ich diese Woche feststellen, dass es bei Filmen und Musik umso besser klappt. Da fallen mir irgendwelche Makel entweder gleich gar nicht auf oder sie sind mir schnuppe. Weiterlesen?