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Media Monday #456: Äktschn

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Also ich werde heute kein Wort über das allgegenwärtige Thema verlieren, stattdessen stürzen wir uns lieber in unser liebgewonnenes Montagsritual, den Media Monday. Wie immer ist alles Wissenswerte darüber nur einen Klick entfernt.

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Trailer-Tipp #24: Gemischte Ausbeute

Ein neuer Film von Christopher Nolan erwartet uns!

Und was noch besser ist: Nach Dunkirk, der mich überhaupt nicht interessiert hat, könnte der neue Film auf jeden Fall etwas für mich sein. Ansonsten mag ich ja viele seiner Werke (schaut Euch unbedingt Prestige an).
Tenet soll eine Mischung aus Thriller, Mystery, Spionage und Drama sein, das die Themen „Zeitreisen“ und „Dritter Weltkrieg“ behandelt. Okay, aus dem Trailer kann ich nicht allzu viel ableiten, aber die Beschreibung klingt sehr spannend und vielversprechend. Ich weiß zwar noch nicht, was ich von Robert Pattinson halten soll, aber das ist ohnehin ein grundsätzliches Problem bei mir. Irgendwie habe ich keine Meinung zu ihm. Wie dem auch sei, das Poster erinnert leicht an Inception und wenn Tenet mich annähernd umhaut, ist es mir alles recht!

Deutscher Starttermin ist voraussichtlich erst der 16. Juli 2020.

Weniger überzeugend ist der Trailer zu Ghostbusters: Afterlife ausgefallen. Die Enkel von einem der Original-Ghostbuster ziehen mit ihrer Mutter in dessen Haus und entdecken dort seine Vergangenheit inklusive Geister. Erinnert mich zu stark an einen Mix aus Stranger Things, Goonies, forciertem Grusel und Fanservice. Für einen Kinobesuch ist das zu wenig.
An der Stelle muss ich die neue Netflix-Serie Filme – Das waren unsere Kinojahre erwähnen. Angefangen habe ich mit der Folge über Dirty Dancing und fand es so amüsant und informativ, dass ich sofort die Folgen über Ghostbusters und Die Hard gesehen habe. Kann ich sehr empfehlen.

Starttermin für Deutschland soll der kommende 13. August sein.

Eine weitere Adaption von Jane Austens Emma steht ebenfalls ins Haus. Der Trailer ist leider gar nicht mein Fall, obwohl oder weil ich Fan von Jane Austen bin. Zum einen sagt er gar nichts aus, wenn man die Geschichte nicht kennt. Außerdem wirkt er auf mich sehr albern (ja, Emma ist sarkastisch und witzig, aber nicht albern). Drittens springt für mich trotz Bill Nighy und Miranda Hart einfach nicht der Funke über. Schade. Meine Lieblingsversion ist übrigens von 2009 mit Romola Garai und Jonny Lee Miller.

Starttermin in Deutschland ist der 27. Februar.

Tag 23 – Aus welchem Film stammt der beste Filmanfang oder das beste Filmende?

Diese Frage könnte ich rasch oder ausführlich beantworten.

Variante A:

Ich weiß nicht, welcher Anfang oder welches Ende der/das beste ist. Ich nehme Filme eher als Gesamtkunstwerk wahr und seziere sie nicht. Gut, ich kann sagen, wie und warum mir welche Szene gut oder schlecht gefallen hat. Welche mir besonders im Gedächtnis geblieben sind. Aber ich achte nicht explizit auf den Anfang oder das Ende und bewerte diese.

Variante B:

Es soll keine Antwort schuldig bleiben und deshalb habe ich gegrübelt, mir die Haare gerauft, meine DVD-Sammlung komplett von A nach B durchgeschaut (im Regal nicht auf dem Bildschirm 😉 ) und bin zu folgendem spektakulären Ergebnis gekommen. Eigentlich ist es nicht wirklich spektakulär, weil es sich ohnehin um einen meiner Lieblingsfilme handelt. Es ist das Ende von Inception. Ich finde es großartig, da es einerseits zwar etwas vorhersehbar ist, aber andererseits alles so schön in der Schwebe lässt. Die letzte Gewissheit, ob Cobb in der Realität angekommen ist oder in einem Traum gefangen bleibt, erhält der Zuschauer nicht. Man könnte es für ein Happy-End halten, aber da bleibt ein letzter Zweifel. Grundsätzlich bin ich kein Fan offener Enden, aber dieses ist absolut stimmig und ich halte es für diesen Film für das einzig mögliche.

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Tag 14: Welcher Film hat die schönste Musik?

Ausnahmsweise bedarf diese Frage keiner anstrengenden, über Tage andauernden, zermürbenden Denkarbeit 😉

Die Antwort fällt leicht und lautet glockenhell Legenden der Leidenschaft, dessen Score von James Horner komponiert wurde. Aber was macht seine Musik zur schönsten?  Ja, der Film ist ein Schmachtfetzen, aber er bietet darüber hinaus überwältigende Bilder einer weitläufigen Landschaft, eine sehr emotionale Geschichte mit wundervollen Schauspielern und eben eine zu jeder Szene und Stimmung absolut passende Musik. Diese trägt so viel zur Atmosphäre der Szenen und des gesamten Films bei, dass sie ein bedeutsamer Faktor ist.

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Schon als ich Legenden der Leidenschaft im Kino gesehen habe, hat mich der Soundtrack sehr berührt. Selbstverständlich wurde er danach sofort gekauft (damals noch auf einer altmodischen CD) und in Dauerschleife gehört. Auch heute schaue ich den Film noch ab und an und bin von der emotionalen Wucht der Musik stets aufs Neue begeistert. Ich kenne so einige Soundtracks und darunter sind viele, die den gleichen oder einen ähnlichen Effekt haben. Sei es Braveheart, Herr der Ringe, Inception etc. Aber wenn es darum ginge, spontan die Melodie eines Scores anzustimmen, dann würde mir immer zuerst etwas aus Legenden der Leidenschaft einfallen. Im Übrigen lieferte auch hier die Academy ein Beispiel für die These „Oscar für den/die Richtige/n, aber für das falsche Produkt“. Denn obwohl James Horner für Legenden der Leidenschaft und Braveheart nominiert war, hat er die Trophäe erst für Titanic einheimsen können. Mal abgesehen davon, dass ich den Film sehr schlecht finde, ist sein Soundtrack eher klischeehaft, zuckrig und nicht derart episch wie die genannten zwei Vorgänger.

Leider hat James Horners vor kurzem einen tödlichen Unfall erlitten. Er war ein wirklich großartiger Komponist mit großer Einfühlungsgabe. In seiner Musik wird er weiterbestehen.

Dies ist ein Beitrag zu 31 Tage – 31 Filme und was es damit auf sich hat, findest Du hier.

Tag 2: Nenne deinen Lieblingsfilm

Es ist sehr schwer, sich da auf einen einzigen Film zu beschränken. Um nicht zu sagen, es ist eine unmögliche Aufgabe. Dafür habe ich einfach zu viele Filme gesehen. Und es gibt ja auch unterschiedliche Gründe, die für diesen oder jenen sprechen und ihn zu etwas Besonderem machen. Mühsam habe ich es schließlich auf fünf beschränkt, aber die Liste könnte auf jeden Fall fortgeführt werden. Weiterlesen?