Schlagwort-Archive: Jane Austen

31 Tage -31 Bücher: Tag 24

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Welche Liebesgeschichte würdest du selbst gerne einmal erleben?

Ich lese keine modernen Liebesromane. Lese ich von amourösen Verstrickungen, dann lediglich in Form einer (von mir meist unerwünschten) Nebenhandlung. Anders verhält es sich bei Klassikern. Da gibt es natürlich die ein oder andere Liebesgeschichte. Mein Interesse an diesen Klassikern liegt aber in erster Linie nicht in diesem Liebesgeplänkel. Eher in den dargestellten historischen und gesellschaftlichen Gegebenheiten etc. Weiterlesen?

[TAG] Literaturstöckchen

Heute gibt es das Literaturstöckchen, das mir Corly zugeworfen hat. Darin geht es um grundsätzliche Fragen zum Leseverhalten und Bücherkauf. Vielen Dank Corly, dass Du an mich gedacht hast.

Gebunden oder Taschenbuch?
Lieber Taschenbücher, da es bequemer ist. Außerdem haben sie einen günstigeren Preis. Chicer sind meist gebundene Bücher. Allerdings können englische Taschenbücher oft mit wunderschönen Covern punkten und dann wähle ich lieber sie als ein deutsches Hardcover. Weiterlesen?

Tag 12: Die/das 7. DVD/Blu-ray/Video in deinem Regal von rechts

An besagter Stelle steht die UK-Version der DVD von Persuasion aus dem Jahr 1995. Es handelt sich um eine BBC-Adaption des gleichnamigen Romans von Jane Austen.

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Meines Erachtens hat die BBC hiermit eine sehr gute Adaption produziert. Ob es die beste ist, kann ich nicht einordnen, da ich sonst nur noch die Version von ITV aus dem Jahr 2007 gesehen habe. Amanda Root verkörpert Anne Elliot jedoch sehr überzeugend. Auch optisch entspricht sie der Figur. Ein wenig unscheinbar und zurückhaltend. Und auch Ciarán Hinds erfüllt die Anforderungen. Er hat die raue Schale eines Seemanns, der seine tiefe Zuneigung aufgrund verletzter Gefühle nicht zeigen kann/will. Auch gibt es eine starke Chemie zwischen den beiden Hauptdarstellern und das Happy End rührt an.

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Während sich die Jahre der Trennung in Amanda Roots und Cirián Hinds‘ Gesichtern widerspiegelt, sehen Sally Hawkins und Rupert Penry-Jones 2007 doch einfach zu wenig vom Leben gezeichnet aus. Rupert sehe ich sehr gerne in unterschiedlichen Rollen und Captain Wentworth ist keine Ausnahme. Nichtsdestotrotz ist er schlicht „zu schön“ für diese Rolle. Nimmt man ihm ab, jahrelang zur See gefahren zu sein? Ist es glaubwürdig, dass er sich genauso zu Anne Eliott hingezogen fühlt wie umgekehrt? Eher nicht. Und Sally ist sogar eine glatte Fehlbesetzung. Zwar wird sie der Beschreibung der Figur einigermaßen gerecht, andererseits spielt sie Anne Elliot etwas, tja, dröge und leider auch etwas eindimensional. Vielleicht bin ich auch zu streng mit ihr. Denn die arme S. Hawkins hat zumindest für mich ein Handicap. Seit Happy Go Lucky wird sie immer dessen nervige Protagonistin bleiben. Egal in welchem Film sie auftaucht. Anders als beim BBC-Vorgänger entsteht leider auch kaum Chemie zwischen ihr und Rupert und daher wirkt die Liebesgeschichte weniger authentisch und sehr hölzern. Das Ende fällt dementsprechend wenig überzeugend aus. Das hilft nicht unbedingt dabei, einen Film euphorisch zu bewerten. Nichtsdestotrotz teilen sich die beiden Versionen sehr harmonisch ein Regalbrett und für einen Fan von Jane Austen ist ihr Besitz ohnehin Pflicht. Jawohl!

Was ist 31 Tage – 31 Filme? Wer hat’s erfunden? Siehe hier und hier.

[Rezension] Im Hause Longbourn hätte man ein bisschen mehr erwartet

Longbourn

Die Köchin Mrs. Hill und ihr Ehemann sowie die beiden Hausmädchen Sarah und Polly kümmern sich tagein tagaus um den Haushalt in Longbourn. Hier residiert das Ehepaar Bennet mit ihren fünf Töchtern, die sie hoffen, gut verheiraten zu können. Die Aussichten verbessern sich ungemein als ein junger Gentleman namens Bingley das nahe Anwesen Netherfield bezieht und ein Auge auf Jane, die älteste der Schwestern, wirft. Derweil hat Mr. Collins seinen Besuch angekündigt. Da es dem Hausherrn an einem männlichen Nachfolger mangelt, könnte der entfernte Verwandte einmal sein Erbe werden. Deshalb gilt es auch für die Dienerschaft, einen vorteilhaften Eindruck zu machen, damit er sie im Falle von Mr. Bennets Ableben übernimmt.
Hausmädchen Sarah hat inzwischen noch andere Probleme. Sie hat das Gefühl, in einer Endlosschleife alltäglicher Plackerei gefangen zu sein. Hat ihr das Leben wirklich nicht mehr zu bieten als raue Hände und müde Beine? Schneller als sie sich versieht, scheint der Gegenbeweis in Gestalt zweier Männer erbracht zu werden. Der elegante Diener Ptolemey im Gefolge von Mr. Bingley und der geheimnisvolle James Smith wirbeln ihre Gedanken und ihr Leben im Hause Longbourne gehörig durcheinander. Weiterlesen?