Schlagwort-Archive: Jugendbuch

[Rezension] Cecelia Ahern: Flawed – Wie perfekt willst du sein?

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Die 17-Jährige Celestine lebt in einem gesellschaftlichen System, das Perfektion zum höchsten Ziel erhoben hat. Wer moralische Verfehlungen begeht, dem wird der Prozess gemacht. Er wird gebrandmarkt, überwacht und muss mit massiven Restriktionen leben. Bisher hat Celestine dieses System befürwortet. Sie hielt sich für perfekt und lebte in einem perfekten Umfeld. Ihre Zukunft sah rosig aus. Niemals hätte sie sich vorstellen können, selbst einmal als fehlerhaft zu gelten. Doch ein Vorfall im Bus ändert eines Morgens alles. Celestine muss wählen zwischen Mitgefühl und Menschlichkeit und dem von der Gesellschaft gewünschten Verhalten. Weiterlesen?

[Rezension] Jane Eagland: Mein Herz so wild

MeinHerzsowild

England, Ende des 19. Jahrhunderts:

Die 17-jährige Louisa Cosgrove glaubt, sie solle als Gesellschafterin bei Bekannten ihres Bruders anfangen. Stattdessen findet sie sich am Ende ihrer Reise in Wildthorn, einer Nervenheilanstalt wider. Sie hält es für ein Versehen und dass sie mit dem Namen „Lucy Childs“ angesprochen wird, scheint das zu bestätigen. Doch nach und nach findet Louise heraus, was oder wer tatsächlich hinter ihrem Aufenthalt steckt. Weiterlesen?

[Rezension] Zerbrochener Mond

ZerbrochenerMond

Standish Treadwell ist nicht wie die anderen Jungs. Seine Augen haben unterschiedliche Farben. Außerdem kann er nicht lesen und schreiben, obwohl er schon fünfzehn ist. Die anderen halten ihn für dumm. Aber dumm ist er nicht. Er kann die Wörter nicht entziffern, aber verstehen umso besser. Und im Gegensatz zu den anderen weiß er, was richtig und falsch ist. Es kann nicht richtig sein, dass die Bevölkerung hungert und sich gegenseitig misstraut. Es kann nicht richtig sein, dass sie in rein und unrein eingeteilt wird. Und es ist mit Sicherheit falsch, das viele nur weil sie angeblich anders sind, geschlagen werden oder plötzlich weg sind, womit eigentlich töten gemeint ist.

Standish lebt in einer Diktatur. Willkür und Gnadenlosigkeit herrschen unerbittlich. Konformität und totale Unterwerfung sind das höchste Ziel. Verweigerer werden bekämpft. Die Eltern des Jungen sind fort und nun schlagen sich Großvater und Enkel mehr schlecht als recht allein in Zone 7 durch. Lebensmittel sind knapp, alltägliche Dinge werden so oft verwendet wie möglich. Sie versuchen, nicht aufzufallen, den Zorn des Regimes nicht auf sich zu ziehen. Eines Tages zieht eine Familie in die Nachbarwohnung. Obwohl Standishs Großvater sie für Spione hält, begrüßen sie die Fremden. Die Lushs und ihr Sohn Hector werden zu besten Freunden. Bis auch sie spurlos verschwinden. Und Standish einfach nicht mehr bereit ist, alles hinzunehmen. Weiterlesen?

[Rezension] Rick Yancey: Das unendliche Meer

WelleMeer

Vier Wellen haben die außerirdischen Invasoren ausgelöst. Krankheit, Zerstörung und Tod brachten sie den Menschen. Nun gibt es nur noch wenige von ihnen und sie misstrauen sich und das zu Recht.
Die Gruppe um Cassie und ihren Bruder Sam hat es geschafft, sich nach den Ereignissen im Militärstützpunkt in ein Hotel zu flüchten. Dort warten sie auf Evan Walker, der zwar offiziell einer der Anderen ist, aber Cassie zuliebe die Seiten gewechselt hat. Das glaubt außer ihr aber eigentlich keiner der Gruppe. Daher schickt Ben Ringer hinaus, um einen sichereren Zufluchtsort zu finden. Doch sowohl im Hotel als auch auf Ringers Weg geht einiges schief. Weiterlesen