Schlagwort-Archive: Kate Morton

[Rezension] Tragische Liebe(n) über die Zeiten hinweg

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Zufällig findet Archivarin Elodie an ihrem Arbeitsplatz einen vergessenen Karton. Neben einer edlen Aktentasche befinden sich darin das Foto einer jungen Frau und ein Skizzenblock. Eine der Zeichnungen zeigt ein Herrenhaus, das Elodie zwar noch nie gesehen hat, aber aus den Gute-Nacht- Geschichten ihrer kennt. Obwohl sie kurz vor der Hochzeit steht, fühlt sie sich magisch angezogen und beschließt, herauszufinden, was es mit der Fremden und der Erinnerung an ein fremdes Anwesen auf sich hat.

Als Edward das Herrenhaus Birchwood Manor kaufen konnte, war er überglücklich. Ein Kindheitserlebnis verband ihn fest damit. Nun würde er mit seinen Künstlerkollegen, seiner Schwester und seiner Muse dorthin fahren. Als aufstrebender Maler würde er dort sicher seine besten Werke schaffen. Wie konnte er ahnen, wie tragisch dieser Sommer enden sollte? Dass mehr als ein Leben zerstört werden würde? Weiterlesen?

[Rezension] Die Wüste offenbart alle Geheimnisse

Versprechen der Wüste

Seit sie denken kann, ist Joan Seabrook fasziniert von der Wüste. Ihr Vater erzählte ihr abenteuerliche Geschichten über seine Reisen. Reisen, die wie sie später herausfinden sollte, nie stattgefunden hatten. Dennoch hatte er in ihr den Wunsch geweckt, einmal selbst die Weiten der Wüste zu erkunden. Sie vertiefte sich in die Bücher der Forscherin Maude Vickery und studierte Archäologie. Als Joans Bruder Daniel 1958 in den Oman versetzt wird, wo auch ihr Onkel als Vertreter der britischen Regierung lebt, erfüllt sich endlich Joans Traum. Gemeinsam mit ihrem Verlobten Rory reist sich in den geheimnisvollen Wüstenstaat. Dort möchte sie nicht nur ihren Traum erfüllen, sondern auch ihr großes Vorbild Maude Vickery kennenlernen, die als erste Frau die omanische Wüste durchquerte und seit über fünfzig Jahren im Oman lebt. Doch am Ziel angekommen, entwickelt sich alles anders als gedacht. Das Land befindet sich im Krieg, in dem der Sultan mit Hilfe der Briten gegen einheimische Rebellen vorgeht. Deshalb darf Joan sich nur in einem eng gesteckten Gebiet bewegen und ihre Bruder bekommt sie kaum zu Gesicht. Maude stellt sich als mürrische Frau heraus, die kaum etwas von sich preisgibt, und Rory scheint ein Geheimnis zu haben. Trotz allem kann sich die junge Frau nicht der Magie der Wüste entziehen und will sie unbedingt erkunden. Ihre neue Bekanntschaft Charles Elliot könnte der Schlüssel dazu sein. Seltsamerweise scheint Maude ihn abzulehnen, obwohl sie ihn gar nicht kennt. Weiterlesen?

[Rezension] Kate Morton: Die verlorenen Spuren

DieverlorenenSpuren

Mit fünfzehn beobachtet Laurel wie ihre Mutter einen fremden Mann ersticht.
Mit über fünfzig stellt sie sich der Vergangenheit und will herausfinden, was Dorothy dazu getrieben hat. Es ist eine Geschichte von Liebe, Verrat und Angst, die sich langsam entfaltet und während der Bombenangriffe auf London ihren Anfang nahm.  Weiterlesen?

[Rezension] Kimberley Wilkins: Das Haus der geheimen Versprechen

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Australien 2014:
Lauren hat mit ihren dreißig Jahren noch kaum Erfahrungen sammeln können. Ihre dominante Mutter und der lange Leidensweg ihres Bruders Ben, der schließlich gestorben ist, haben sie davon abgehalten. Doch jetzt ist sie Bens Spuren nach Evergreen Spa gefolgt, einem Ort, wo er die glücklichste Zeit seines Lebens verbracht hat. Sie arbeitet in einem kleinen Café und hat sich in den Architekten Thomas verliebt, der an der Renovierung des verfallenen Hotels Evergreen Spa mitarbeitet. Eines Abends vergisst er den Schlüssel zum Hotels im Café und Lauren kann es sich nicht verkneifen, eine Entdeckungstour durch das heruntergekommene Gemäuer zu unternehmen. Dabei stößt sie auf ein Bündel von Liebesbriefen, das ihre Neugier weckt. Sie kommt einer verbotenen Liebe auf die Spur, die 1926 das Leben aller Beteiligten durcheinander wirbelte. Weiterlesen?

[Rezension] Deirdre Purcell: Ein Turm am Meer

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Immobilienmaklerin Claudine soll Erkundigungen über das verfallene Anwesen Whitecliff einholen. Ihr Chef hat Gerüchte gehört, dass es bald zum Verkauf stehen könnte. Als Claudine das Grundstück betritt, trifft sie auf einen alten Mann. Der Landstreicher hat sich offensichtlich häuslich eingerichtet, ist erst skeptisch, führt sie dann jedoch herum. Im Salon des Hauses fällt der Maklerin die außergewöhnliche Form des Kamins auf. Sie hat ihn schon einmal gesehen. Auf einem Foto, das ihre Mutter auf einer Party zeigt. Welche Verbindung hatte diese zu den ehemaligen Besitzern, der Familie Shine? Claudine hat ihre Mutter nie kennengelernt, da die bei ihrer Geburt gestorben ist, und hofft auf eine Chance, mehr über sie zu erfahren. Wenig später trifft sie Violet Shine, die betagte Besitzerin von Whitecliff, und hört nicht nur Erstaunliches über ihre eigene Mutter, sondern auch Violets unglaubliche Lebensgeschichte. Weiterlesen?

[Rezension] Lucinda Riley: Der Engelsbaum

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Greta wird kurz nach dem Krieg schwanger und vom Kindsvater, einem amerikanischen Soldaten, sitzengelassen. Ihr guter Freund David ist der Einzige, der ihr hilft und sie bis zur Geburt auf das Anwesen seiner Familie in Wales schickt. Dort lernt Greta seinen Onkel Owen kennen und bald läuten die Hochzeitsglocken.

Jahrzehnte später bringt David Greta zu Weihnachten erneut nach Marchmont Hall. Bei einem mysteriösen Unfall hat sie ihr Gedächtnis verloren und es besteht kaum Hoffnung auf Heilung. Doch dann findet sie bei einem Spaziergang ein Grab und die Erinnerungen kehren zurück. Weiterlesen?

[Rezension] Black Rabbit Hall

BlackRabbitHall

Lorna und ihr Verlobter Jon durchstreifen Cornwall auf der Suche nach einem Ort für ihre Hochzeit. Einem bestimmten Platz. Schon in ihrer Kindheit musste sie mit ihrer Mutter in den Ferien Herrenhäuser besichtigen und anscheinend hat sich das Interesse auf Lorna übertragen. So sehr, dass sie nun nirgendwo anders heiraten möchte als auf dem Herrensitz Pencraw Hall. Warum zieht das Haus sie so magisch an?

1968
Amber und ihre drei Geschwister verbringen all ihre Ferien auf Pencraw Hall oder wie sie es nennen Black Rabbit Hall. Doch dieser Sommer wird alles verändern. Ein schreckliches Ereignis löst eine Kettenreaktion ungeahnter Ausmaße an. Auswirkungen, die viele Jahrzehnte später selbst eine junge Frau auf der Suche nach einem Ort für ihre Hochzeit einholen werden. Weiterlesen?

[Rezension] Das Seehaus

DasSeehaus

Polizistin Sadie Sparrow hat sich aufgrund beruflicher Schwierigkeiten Urlaub verordnet und fährt zu ihrem Großvater Bertie, der nach dem Tod seiner Frau nach Cornwall gezogen ist. Auf einem ihrer täglichen Joggingläufe führen die Hunden sie zu einem verwilderten Garten. An einem See steht dort ein verwunschenes Herrenhaus. Ein Blick durch die verschmutzten Fenster zeigt, dass es im Dornröschenschlaf liegt. Offensichtlich wurde es samt Einrichtung vor Jahrzehnten verlassen und nie mehr betreten. Sadie ist fasziniert und informiert sich über die Geschichte des Anwesens Loeanneth. Dabei erfährt sie, dass der kleine Sohn der Familie Edevane auf mysteriöse Weise während eines Mitsommerfests in den Dreißiger Jahren verschwand und sein Schicksal nie aufgeklärt werden konnte. Doch wozu ist Sadie Polizistin? Weiterlesen?

31 Tage – 31 Bücher: Tag 8

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Ein Buch, dessen Cover Dir zu fad ist.

Wie bereits erwähnt, gebe ich nicht allzu viel auf das Aussehen eines Buches. Das bezieht sich nicht nur auf das Cover, sondern auch auf sein übriges Erscheinungsbild. Wenn ich auf dem Flohmarkt ein Buch finde, das ich schon lange lesen wollte und das günstig ist, dann schlage ich zu. Ungeachtet eventueller Leserillen, Eselsohren oder anderer Macken (Seiten dürfen natürlich nicht fehlen). Ein bisschen geht mir die heutige Bessenheit mit dem Aussehen (um nicht zu sagen “ der Makellosigkeit“) von Büchern auf die Nerven. Es geht doch immer noch um den Inhalt, oder? Oftmals hat man einen ganz anderen Eindruck. Was nützt ein überwältigendes Äußere, wenn das Innere total langweilig ist?! Und das gilt nicht nur für Bücher.

Selbstverständlich gibt es dennoch mehr als ein Cover, das ich  als nicht gelungen bezeichnen möchte. Weiterlesen?