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Media Monday #456: Äktschn

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Also ich werde heute kein Wort über das allgegenwärtige Thema verlieren, stattdessen stürzen wir uns lieber in unser liebgewonnenes Montagsritual, den Media Monday. Wie immer ist alles Wissenswerte darüber nur einen Klick entfernt.

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Tag 16: Welches Genre bevorzugst du zum Entspannen?

Das hängt immer von der Stimmung und dem Moment ab. Manchmal bringt eine klassische oder britische Screwball-Komödie voller witziger Situationen und Gesprächsduelle, z.B. mit Katherine Hepburn und Spencer Tracey oder Hugh Grant, die gewünschte Trägheit bei gleichzeitiger Leichtigkeit. Dann wieder möchte ich in eine andere Welt bzw. Zeit verschwinden und wähle dazu eine der vielen Adaptionen literarischer Werke. So richtig schöne Kostümfilme sind da Wahl der Stunde. Vor allem die Verfilmungen der Romane von Jane Austen, der Bronte-Schwestern oder anderer Klassiker. Es gibt jede Menge entsprechender Spielfilme, aber meine Favoriten sind die britischen Miniserien. Und hier teilen sich Stolz & Vorurteil (1995), North & South (2004) sowie Jane Eyre (2007) die ersten Ränge meiner Liste der Alltime-Favourites. Allerdings könnte ich keine Rangfolge erstellen. Für diese Art Film muss allerdings schon eine höhere Bereitschaft zur Romantik vorhanden sein, die schlicht oft fehlt. An anderen Tagen, zu anderen Gelegenheiten bedarf es deshalb eines eher actionlastigen Ausgleichs mit etwas Humor zur Entspannung. In dem Fall flackert so etwas wie Guardians of the Galaxy oder Kingsman über den Bildschirm (die heute selbstredend nicht mehr flackern, aber der Ausdruck klingt so schön gemütlich).

Also gibt es für mich kein Genre, das als Allheilmittel anzuwenden ist, sondern die Wahl ist Laune und Tagesform abhängig.

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[Filmkritik] Kingsman: The Secret Service

Kingsman

Genre: Comic-Verfilmung/Action-Komödie

Darsteller: Taron Egerton, Colin Firth, Mark Strong, Michael Caine, Samuel L. Jackson u.a.

Produktionsland: USA

Produktionsjahr: 2014

Dauer: 129 Min.

Als der Vater des jungen Eggsy starb, überbrachte ein Fremder seiner Mutter die Nachricht und ließ eine Medaille als Anerkennung für die Tapferkeit des Vaters zurück. Dazu die Information, dass die Organisation für die er gearbeitet hat, ihnen einen Gefallen täte, wenn sie die Nummer auf der Rückseite der Medaille anrufen und einen Codesatz nennen würden.

Jahre später ist Eggsys Mutter mit dem Boss einer Bande von Kleinganoven zusammen mit der ihr Sohn immer Ärger hat. Als er deshalb in Untersuchungshaft landet, erinnert er sich an das gegebene Versprechen. Kurz darauf ist er frei und sitzt mit dem fremden Gentleman im Pub. Als die Kleinkriminellen für Ärger sorgen wollen, lässt der seinen Regenschirm sprechen und schon finden sich die Aggressoren auf dem Boden wieder. Und Eggsy sich im Anwärterprogramm des hocheffizienten und weltweit operierenden Geheimdienstes der Kingsmen. Während er sich dort durchschlägt, verschwinden weltweit immer mehr hochrangige Persönlichkeiten. Im Zuge ihrer Untersuchung treffen die Kingsmen auf den Milliardär Richmond Valentine, der verkündet, die Menschheit mit kostenlosen Simkarten versorgen zu wollen. Doch im Schilde führt er etwas ganz anderes.

Kingsman: The Secret Service wurde nach der Comicreihe „The Secret Service“ von Autor Mark Millar und Zeichner Dave Gibbons geschaffen. Und es ist eine überaus gelungene Verfilmung. Weiterlesen?