Schlagwort-Archive: Kinofilm

[Filmkritik] The Lost City (Kino)

Einst strebte Loretta eine wissenschaftliche Karriere an und suchte mit ihrem Mann nach archäologischen Artefakten. Als er starb, zog sie sich zurück und begann romantische Abenteuerromane zu verfassen. Ihre Buchreihe mit dem attraktiven Helden Dash hat viele Fans, aber eigentlich verachtet Loretta ihre Arbeit, leidet unter einer Schreibblockade und denkt übers Aufhören nach.

Auf einer Promoveranstaltung für ihren neuesten Roman ist auch Alan (Channing Tatum) anwesend, der Dash nicht nur auf den Buchcovern darstellt, sondern sich anscheinend selbst schon für Titelhelden hält. Bestätigt wird er durch das begeisterte (meist) weibliche Publikum. Loretta ist genervt und froh, als die Veranstaltung zuende ist. Doch statt ihres Taxis warten die Handlanger von Millionär und Entdecker Abigail Fairfax (Daniel Radcliffe) und entführen die Schriftstellerin. Fairfax ist nämlich überzeugt, dass die verlorene Stadt aus Lorettas Roman nicht nur existiert, sondern dass sie über Wissen verfügt, das ihm bei der Suche danach helfen kann. Wenig später findet Loretta sich auf einer tropischen Vulkaninsel wieder, während Alan sich an ihre Fersen heftet.

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Trailer-Tipp #24: Gemischte Ausbeute

Ein neuer Film von Christopher Nolan erwartet uns!

Und was noch besser ist: Nach Dunkirk, der mich überhaupt nicht interessiert hat, könnte der neue Film auf jeden Fall etwas für mich sein. Ansonsten mag ich ja viele seiner Werke (schaut Euch unbedingt Prestige an).
Tenet soll eine Mischung aus Thriller, Mystery, Spionage und Drama sein, das die Themen „Zeitreisen“ und „Dritter Weltkrieg“ behandelt. Okay, aus dem Trailer kann ich nicht allzu viel ableiten, aber die Beschreibung klingt sehr spannend und vielversprechend. Ich weiß zwar noch nicht, was ich von Robert Pattinson halten soll, aber das ist ohnehin ein grundsätzliches Problem bei mir. Irgendwie habe ich keine Meinung zu ihm. Wie dem auch sei, das Poster erinnert leicht an Inception und wenn Tenet mich annähernd umhaut, ist es mir alles recht!

Deutscher Starttermin ist voraussichtlich erst der 16. Juli 2020.

Weniger überzeugend ist der Trailer zu Ghostbusters: Afterlife ausgefallen. Die Enkel von einem der Original-Ghostbuster ziehen mit ihrer Mutter in dessen Haus und entdecken dort seine Vergangenheit inklusive Geister. Erinnert mich zu stark an einen Mix aus Stranger Things, Goonies, forciertem Grusel und Fanservice. Für einen Kinobesuch ist das zu wenig.
An der Stelle muss ich die neue Netflix-Serie Filme – Das waren unsere Kinojahre erwähnen. Angefangen habe ich mit der Folge über Dirty Dancing und fand es so amüsant und informativ, dass ich sofort die Folgen über Ghostbusters und Die Hard gesehen habe. Kann ich sehr empfehlen.

Starttermin für Deutschland soll der kommende 13. August sein.

Eine weitere Adaption von Jane Austens Emma steht ebenfalls ins Haus. Der Trailer ist leider gar nicht mein Fall, obwohl oder weil ich Fan von Jane Austen bin. Zum einen sagt er gar nichts aus, wenn man die Geschichte nicht kennt. Außerdem wirkt er auf mich sehr albern (ja, Emma ist sarkastisch und witzig, aber nicht albern). Drittens springt für mich trotz Bill Nighy und Miranda Hart einfach nicht der Funke über. Schade. Meine Lieblingsversion ist übrigens von 2009 mit Romola Garai und Jonny Lee Miller.

Starttermin in Deutschland ist der 27. Februar.

Wir müssen reden über: Bohemian Rhapsody

Bohemian Rhapsody

“ I won’t be a rock star.

I will be a legend.“

                           Freddie Mercury

Kann Spuren von Pathos enthalten. Bei entsprechender Allergie bitte nicht weiterlesen 😉 .

Es war das Jahr 1989 und mein Bruder brachte die Kassette (!!) von The Miracle mit nach Hause. Das Video zu The Invisible Man hatte ihn in einen Fan transformiert. Das Album würde dasselbe mit mir machen. Es hatte vermutlich mehr direkten Einfluss auf unser Leben als die Maueröffnung. Weiterlesen?

[Filmkritik] Der Buchladen der Florence Green

Buchladen Florence Green

Florence Green (Emily Mortimer) beschließt, in dem kleinen britischen Küstenort Hardborough einen Buchladen zu eröffnen. Sie kauft das Old House und setzt ihre Pläne in die Tat um. Schließlich trifft Ihr Geschäft trotz vieler Widrigkeiten auf regen Zuspruch. In dem Mädchen Christine (Honor Kneafsey) findet Florence eine Hilfe und Freundin. In dem zurückgezogen lebenden Mr. Brundish (Bill Nighy) einen eifrigen Leser und Verbündeten. All das sehr zum Missfallen der einflussreichen Mrs. Gamart (Patricia Clarkson), die in dem alten Gemäuer Old House lieber ein Kultur- und Kunstzentrum schaffen möchte. Leider verfügt Mrs. Gamart über die Mittel und den Einfluss, um ihr Vorhaben mit Nachdruck zu verfolgen und Florence das Leben schwerzumachen. Weiterlesen?

[Filmkritik] The Greatest Showman

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P.T. Barnum (Hugh Jackman) mag in Armut aufgewachsen sein, aber an Fantasie fehlte es ihm nie. Schon als Junge war er sich sicher, die Welt nach seinen Vorstellungen gestalten zu können. Seine Jugendliebe Charity (Michelle Williams) lässt sich von seinen Träumereien anstecken. Als sie heiraten und Töchter haben, geht ihr Mann zwar einem geregelten Bürojob nach, doch als er gekündigt wird, fasst er einen tollkühnen Plan. Er will Kuriositäten ausstellen. Der Erfolg ist mäßig, da anscheinend niemand Geld dafür bezahlen möchte, starre Wachsfiguren zu betrachten. Also beschließt Barnum, lebendige Menschen zu zeigen. Eine Dame mit Bart, einen Kleinwüchsigen, einen Riesen, einen Tätowierten…. Tatsächlich stellt sich endlich der ersehnte Erfolg ein, ruft aber auch Hass gegen das Andersartige auf den Plan. Weiterlesen?

[Filmkritik] Battle of the Sexes

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1972/73:

Die erfolgreiche Tennisspielerin Billie Jean King (Emma Stone) setzt sich für die Gleichberechtigung der Frauen ein. Weil den Spielerinnen weitaus geringere Siegesprämien zuerkannt werden als den Männern, gründet sie eine Vereinigung für Tennisspielerinnen sowie eine eigene Turnierserie. Kein einfaches Unterfangen. Privat hat sie sich das erste Mal in eine Frau (Andrea Riseborough) verliebt, was nicht nur ihre Gefühlswelt auf den Kopf stellt, sondern auch ihr Tennisspiel beeinflusst.
Bobby Riggs (Steve Carell) war ebenfalls ein erfolgreicher Tennisspieler, doch das ist lange her. Jetzt hat er einen Job in der Firma seines Schwiegervaters und frönt dem Glücksspiel. Das erste frustriert ihn, das Zweite seine Ehefrau Priscilla (Elisabeth Shue). Missmutig verfolgt er Billie Jeans‘ Erfolge. Eines Tages hat Bobby die Idee, sie zu einem Match herauszufordern, das nicht weniger beweisen soll, als dass eine Frau niemals so gut wie ein Mann spielen kann. Weiterlesen?

[Filmkritik] Borg/McEnroe – Duell zweier Gladiatoren

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1980:

Das Tennisturnier von Wimbledon steht kurz bevor. Björn Borg könnte mit seinem fünften Sieg bei diesem wohl wichtigsten Tennisturnier der Welt Geschichte schreiben. Der Druck auf ihn ist immens. Medien, Publikum und Gegner scheinen nur auf eine Niederlage zu warten. Vor allem der junge und ungestüme Spieler John McEnroe könnte den Triumph des Schweden verhindern. Doch sein größter Gegner scheint Borg selbst zu sein. Weiterlesen?

[Filmkritik] Hampstead Park – Aussicht auf Liebe

Hampstead Park

Amerikanerin Emily (Diane Keaton) lebt in einer schönen Wohnung im vornehmen Londoner Stadtteil Hampstead Heath. Seit dem Tod ihres Mannes befindet sie sich in einem finanziellen Dilemma, weiß aber nicht, wie sie dem Abhilfe schaffen könnte. Eines Tages wird sie auf den Einsiedler Donald (Brandon Gleeson) aufmerksam, der in einer Hütte im nahen Park lebt. Neugierig geworden, stattet sie ihm einen Besuch ab und macht damit den ersten Schritt in ein neues Leben. Weiterlesen?