Schlagwort-Archive: Klassiker

Tag 26-Nenne deinen liebsten Filmklassiker

Tja, was gilt denn als „Klassiker“?

Ein Film, der eine gewisse Anzahl von Jahren auf dem Buckel hat? Ein cineastisches Werk, das wegweisend für seine Zeit war? Das in irgendeiner Hinsicht neu und revolutionär war? Oder den Zeitgeist und das Lebensgefühl einer Generation eingefangen hat? Zeichnet sich ein Klassiker durch eine immerwährende Aktualität aus? Oder dadurch, dass er eine neue Ära des Films eingeleitet hat? Schätzungsweise kann alles oder einiges davon zutreffen, damit ein Film als „Klassiker“ eingestuft wird. Weiterlesen?

Tag 2: Nenne deinen Lieblingsfilm

Es ist sehr schwer, sich da auf einen einzigen Film zu beschränken. Um nicht zu sagen, es ist eine unmögliche Aufgabe. Dafür habe ich einfach zu viele Filme gesehen. Und es gibt ja auch unterschiedliche Gründe, die für diesen oder jenen sprechen und ihn zu etwas Besonderem machen. Mühsam habe ich es schließlich auf fünf beschränkt, aber die Liste könnte auf jeden Fall fortgeführt werden. Weiterlesen?

[Rezension] Im Hause Longbourn hätte man ein bisschen mehr erwartet

Longbourn

Die Köchin Mrs. Hill und ihr Ehemann sowie die beiden Hausmädchen Sarah und Polly kümmern sich tagein tagaus um den Haushalt in Longbourn. Hier residiert das Ehepaar Bennet mit ihren fünf Töchtern, die sie hoffen, gut verheiraten zu können. Die Aussichten verbessern sich ungemein als ein junger Gentleman namens Bingley das nahe Anwesen Netherfield bezieht und ein Auge auf Jane, die älteste der Schwestern, wirft. Derweil hat Mr. Collins seinen Besuch angekündigt. Da es dem Hausherrn an einem männlichen Nachfolger mangelt, könnte der entfernte Verwandte einmal sein Erbe werden. Deshalb gilt es auch für die Dienerschaft, einen vorteilhaften Eindruck zu machen, damit er sie im Falle von Mr. Bennets Ableben übernimmt.
Hausmädchen Sarah hat inzwischen noch andere Probleme. Sie hat das Gefühl, in einer Endlosschleife alltäglicher Plackerei gefangen zu sein. Hat ihr das Leben wirklich nicht mehr zu bieten als raue Hände und müde Beine? Schneller als sie sich versieht, scheint der Gegenbeweis in Gestalt zweier Männer erbracht zu werden. Der elegante Diener Ptolemey im Gefolge von Mr. Bingley und der geheimnisvolle James Smith wirbeln ihre Gedanken und ihr Leben im Hause Longbourne gehörig durcheinander. Weiterlesen?

[Rezension] Sturmhöhe

Wuthering Heights

Der junge Waise Heathcliff wird von dem alten Gutsbesitzer Earnshaw aufgenommen. Von nun an lebt er zusammen mit dem Sohn Hindley und Tochter Catherine, genannt Cathy, auf dem Gut Wuthering Heights/Sturmhöhe. Während er und Cathy durch eine Art Seelenverwandtschaft verbunden sind, entwickelt sich zwischen ihm und Hindley große Abneigung. Als der Vater Jahre später stirbt, übernimmt sein Sohn alle Besitztümer. Fortan wird Heathcliff wie ein ungebildeter Arbeiter behandelt und noch mehr als zuvor schikaniert. Als Hindleys Frau stirbt und ihn mit seinem Sohn Hareton zurücklässt, verfällt der dem Spiel und dem Alkohol. Allein Cathy macht Heathcliffs Dasein erträglich, doch eines Tages muss er ein Gespräch belauschen, in dem sie eine mögliche Ehe mit ihm aus gesellschaftlichen Gründen rigoros ausschließt. Hals über Kopf verlässt er daraufhin Sturmhöhe. Dies wiederum stürzt Cathy in eine tiefe Krise, hohes Fieber bricht aus und ihre Nerven werden angegriffen, denn Heathcliff bedeutet ihr mehr, als sie sich selbst eingestehen möchte. Nach Jahren ist der ein gemachter Mann. Reich und erfahren kehrt er nach Sturmhöhe zurück. Da er sich Cathy nun ebenbürtig fühlt, möchte er sie für sich gewinnen, muss aber feststellen, dass sie bereits verheiratet ist. Obwohl sie sich ihrer Liebe zu ihm sehr wohl bewusst ist, lehnt sie es ab, ihren Mann zu verlassen. Schon aus moralischen und gesellschaftlichen Gründen ist sie nicht gewillt, ihre Ehe aufzugeben. Heathcliff sinnt fortan auf Rache und beschwört damit dramatische Ereignisse, denen niemand entkommen kann.

Den Plot von Sturmhöhe kann auf die einfache Formel „Rache und Sterben“ herunter gebrochen werden. Weiterlesen?

[Rezension] Die Welt des Sherlock Holmes

Sherlock

Der Meisterdetektiv ist seit seinem ersten Auftritt im Jahr 1887 zu einem weltweiten Phänomen geworden. Er zeigt sein Können nicht mehr nur in den Grenzen der Originalabenteuer aus der Feder von Arthur Conan Doyle. Weiterlesen?

[Rezension] Leon Uris: Mila 18

UrisDie Geschichte

einer Stadt

von Menschen, gefangen zwischen Mauern

ihres Hungers, ihres Leidens und ihres Mutes

ihres Kampfes

einer Minderheit gegen einen übermächtigen, zutiefst bösartigen Gegner

Die Geschichte des Warschauer Ghettos

Es ist keine Geschichte.

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[Rezension] Arthur Conan Doyle: Eine Studie in Scharlachrot

Scharlach

Dr. Watson kehrt aus einem Einsatz an der afghanischen Front krank und geschwächt in seine englische Heimat zurück. Er wird in London sesshaft, ist aber schon bald bedingt durch seine prekäre monetäre Lage auf der Suche nach einer günstigeren Unterkunft. Da trifft es sich, dass er zufällig einem ehemaligen Studienkollegen begegnet, der wiederum einen Herrn kennt, der einen Mitbewohner sucht. Watson möchte ihn so schnell es geht kennenlernen, doch sein ehemaliger Kommolitone macht seltsame Andeutungen und entschuldigt sich schon vorher, dass er die Bekanntschaft ermöglicht. Watson ist jedoch bereits beim ersten Zusammentreffen von dem Mann fasziniert. Ein Mann namens Sherlock Holmes.

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