Schlagwort-Archive: Krieg

[Rezension] Cixin Liu: Die drei Sonnen

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Gegenüber der Idiotie war die Vernunft machtlos“ S. 376

In den Sechziger Jahren wütet die sogenannte Kulturrevolution in China. Unliebsame politische Gegner und einflussreiche Persönlichkeiten werden drangsaliert und umgebracht. Der Physikprofessor ist eines der Opfer. Seine Tochter Ye Wenjie, ebenfalls Astrophysikerin, muss seinen Tod ebenso wie den Verrat ihrer Mutter mitansehen. Obwohl sie selbst als verdächtig eingestuft wird, sorgt ein ehemaliger Student ihres Vaters dafür, dass sie an dem geheimen Forschungsprojekt Rotes Ufer mitwirken kann. Dieses zielt darauf ab, anderen Regierungen dabei zuvorzukommen, Außerirdische zu entdecken und Kontakt zu ihnen aufzunehmen.

38 Jahre später ereignen sich mysteriöse Dinge. Der Nanotechnologe Wing Mao sieht sich plötzlich darin verstrickt und versucht, ihnen auf den Grund zu gehen. Welche Rolle spielt dabei das Computerspiel „The Body“? Weiterlesen?

[Rezension] Hans Fallada: Jeder stirbt für sich allein

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1940 fällt der Sohn von Otto und Anna Quangel im Krieg. Bisher hat das Ehepaar sich unauffällig in der braunen Masse bewegt. Sie haben nichts hinterfragt und ein abgeschiedenes Leben geführt. Otto hat schon immer viel Wert auf seine Ruhe gelegt und Anna hat sich ihm angepasst. Doch nun ist alles anders. Otto spürt, dass er so nicht weitermachen kann. Er muss etwas tun. Er muss anständig sein, andere zum Nachdenken bringen, etwas ändern. Anna fühlt nicht nur Trauer über den Verlust ihres einzigen Sohns, sondern ebenso Wut auf den Führer und den Krieg, die ihr den geliebten Sohn geraubt haben. Sie zögert keinen Moment, als ihr Mann vorschlägt, Postkarten mit gefährlichen, ja lebensbedrohlichen, Botschaften zu verfassen und sie in Geschäftshäusern abzulegen. Es bleibt nicht bei Plänen, tatsächlich machen sie sich an die Ausführung. Doch schnell setzt sich die Gestapo auf ihre Spur. Weiterlesen?

[Rezension] Rick Yancey: Das unendliche Meer

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Vier Wellen haben die außerirdischen Invasoren ausgelöst. Krankheit, Zerstörung und Tod brachten sie den Menschen. Nun gibt es nur noch wenige von ihnen und sie misstrauen sich und das zu Recht.
Die Gruppe um Cassie und ihren Bruder Sam hat es geschafft, sich nach den Ereignissen im Militärstützpunkt in ein Hotel zu flüchten. Dort warten sie auf Evan Walker, der zwar offiziell einer der Anderen ist, aber Cassie zuliebe die Seiten gewechselt hat. Das glaubt außer ihr aber eigentlich keiner der Gruppe. Daher schickt Ben Ringer hinaus, um einen sichereren Zufluchtsort zu finden. Doch sowohl im Hotel als auch auf Ringers Weg geht einiges schief. Weiterlesen

[Rezension] Katherine Webb: Das Haus der vergessenen Träume

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2011

Leah ist Journalistin und leidet hingebungsvoll unter der Trennung von ihrem Freund Ryan. Der arbeitet bei der Kriegsgräberfürsorge, die einen unbekannten Soldaten in Belgien identifizieren möchte. Nicht ganz uneigennützig ruft er daraufhin seine ehemalige Flamme herbei. Er hofft, dass Leah sich der Aufgabe annehmen wird, zumal der unbekannte Fremde eigenartige Briefe bei sich trug und das Ganze eine spannende Story verspricht.

Hundert Jahre zuvor

Das Dienstmädchen Cat Morley muss London verlassen, nachdem sie sich dort als Suffragette für die Frauenrechte eingesetzt hat und daraufhin mit dem Gesetz in Konflikt geraten ist. Sie ist traumatisiert von allem, was sie und ihre Genossinnen in der Haft erleiden mussten und möchte eigentlich nur noch frei sein. Sie kann lesen und schreiben, ist interessiert an Politik. Cat hinterfragt das angeblich von Gott gewollte gesellschaftliche System aus dem es kein Entrinnen zu geben scheint, in dem sie nur Befehle befolgen darf, nicht aber über ihr Leben bestimmen kann.
Sie übernimmt eine Stelle bei den jungvermählten Pfarrersleuten Albert Canning und seiner Frau Hester. Die haben ihre ganz eigenen Probleme. Statt sich um seine Frau zu kümmern, verschreibt sich Albert zunehmend der Theosophie, der Lehre vom göttlichen Wesen. Unter anderem beinhaltet diese den Glauben an Elementarwesen wie Feen und Elfen. Eines Tages glaubt er diese sogar zu sehen und lädt daraufhin Robin Durrant, einen bekannten Theosophen ein. Der manipulative Hausgast hat jedoch einen unheilvollen Einfluss auf den gesamten Haushalt. Weiterlesen?

[Rezension] Astrid Rosenfeld: Adams Erbe

AdamsErbe

Edward wächst in einer jüdischen Familie in Berlin auf, in der jedes Mitglied eine kantige Persönlichkeit ist. Über allem schwebt der Geist der Vergangenheit und besonders der von Adam. Adam ist Edwards Großonkel. Von ihm spricht man nicht. Doch Edward sieht Adam zum Verwechseln ähnlich. Beider Leben ist verbunden und Edward wird lernen, warum.

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[Rezension] Daniel H. Wilson: Robocalypse

Die Menschheit hat einen Krieg geführt. Doch statt sich untereinander zu bekämpfen, musste sie ihre Kräfte bündeln und gegen einen scheinbar überlegenen Gegner antreten. Einen Gegner mit die Menschen bisher zusammengelebt haben; der Teil ihres Lebens war; der ihnen vieles abgenommen hat; der ihr ergebener Diener war.

Doch die Menschen begingen einen Fehler. Archos wurde erschaffen und dieser Computer wendete sich gegen sie. Er übernahm die Kontrolle über die Maschinen und statt zu dienen, begannen sie zu töten. Es schien fast hoffnungslos für die Menschen, doch schließlich nahmen sie den Kampf auf. Ein Kampf, der ein Krieg werden musste. Cormac Wallace hat an diesem Krieg teilgenommen und betätigt sich nach dessen Ende als Historiograph. Seinen Bericht findet der Leser in Robocalypse. Weiterlesen?

[Rezension] Anna Hope: Abgesang

Abgesang

Ausgang nimmt der Roman auf einem ehemaligen Schlachtfeld in Frankreich wo ein unbekannter britischer Soldat exhumiert wird. Er soll wenige Tage später in London ein Ehrenbegräbnis erhalten, stellvertretend für all die Männer, die ihr blutiges Ende im Krieg gefunden haben.

In London leben drei Frauen.

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