Schlagwort-Archive: Kritik

[Netflix] Dunkle Vergangenheit wirft lange Schatten

Dark

2019 passieren im fiktiven deutschen Städtchen Winnenden merkwürdige Dinge.

Seit Tagen wird schon nach dem vermissten Schüler Erik gefahndet. Vögel fallen vom Himmel, Schafe liegen tot auf der Weide. Ein Junge mit verbrannten Augen wird im Wald gefunden, gekleidet im Stil der Achtzigerjahre. Als dann auch noch Mikkel, der Sohn des Polizisten Ulrich Nielsen spurlos verschwindet, erinnert der sich an seinen Bruder Mads, dem 33 Jahre zuvor dasselbe geschah und der nie wieder auftauchte. Was hat die dunkle Höhle im Wald damit zu tun? Oder spielt das örtliche Atomkraftwerk eine Rolle? Offensichtlich betrifft das Geheimnis vier Familien, die sich den Vorgängen nicht entziehen können und sich auf die Suche nach Antworten begeben. Weiterlesen?

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[Hörbuch-Rezension] Von Damaskus in die deutsche Literaturszene

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Der aus Damaskus stammende Rafik Schami hat sich in den letzten vierzig Jahren einen Ruf als wunderbarer Geschichtenerzähler erarbeitet. Wer schon einmal in den Genuss einer seiner Lesungen gekommen ist, kann nur beeindruckt sein von seiner lebendigen und reichen Erzählkunst. Weiterlesen?

[Filmkritik] Netflix: To The Bone

To the Bone

Ellen (Lily Collins) ist zwanzig Jahre alt, Teil einer Patchworkfamilie, kann sehr gut zeichnen. Aber ihr Leben wird von der Magersucht bestimmt und bedroht. Ihr Vater ist zu beschäftigt, um sich um seine Tochter zu kümmern, ihre Mutter ist mit ihrer Lebensgefährtin fortgezogen. Obwohl ihre Stiefmutter Susan (Carrie Preston) und ihre Schwester Kelly (Liana Liberato) Ellen zur Seite stehen, können sie ihr doch nicht helfen. Nachdem sie wieder einmal eine Therapie abgebrochen hat, organisiert Susan einen Platz in der Wohngruppe des angesehenen Spezialisten Dr. Beckham. Allen ist klar, dass es Ellens letzte Chance ist, gesund zu werden.

Vorbemerkung: Die Kritik erfolgt aus Sicht eines völligen Laien. Betroffene haben mit Sicherheit einen anderen Blick auf den Film. Weiterlesen?

[Filmkritik] The Greatest Showman

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P.T. Barnum (Hugh Jackman) mag in Armut aufgewachsen sein, aber an Fantasie fehlte es ihm nie. Schon als Junge war er sich sicher, die Welt nach seinen Vorstellungen gestalten zu können. Seine Jugendliebe Charity (Michelle Williams) lässt sich von seinen Träumereien anstecken. Als sie heiraten und Töchter haben, geht ihr Mann zwar einem geregelten Bürojob nach, doch als er gekündigt wird, fasst er einen tollkühnen Plan. Er will Kuriositäten ausstellen. Der Erfolg ist mäßig, da anscheinend niemand Geld dafür bezahlen möchte, starre Wachsfiguren zu betrachten. Also beschließt Barnum, lebendige Menschen zu zeigen. Eine Dame mit Bart, einen Kleinwüchsigen, einen Riesen, einen Tätowierten…. Tatsächlich stellt sich endlich der ersehnte Erfolg ein, ruft aber auch Hass gegen das Andersartige auf den Plan. Weiterlesen?

[Filmkritik] Blade Runner 2049

BladeRunner

K ist ein Blade Runner. Diese Spezialeinheit der Polizei macht alte, als gefährlich eingestufte Androiden ausfindig und versetzt sie in den sogenannten Ruhestand. Das bedeutet schlichtweg, dass die „Replikanten“ umgebracht werden. Bei einem Routineauftrag entdeckt K etwas Unglaubliches. So unglaublich, dass es die ohnehin fragile Gesellschaftsordnung atomisieren könnte. Der Blade Runner gerät zwischen die Fronten widerstreitender Seiten.

Falls man den ursprünglichen Film von 1982 noch nicht kennt, sollte man das ändern, bevor man sich dem Nachfolger widmet. Zwar ist es möglich der Handlung auch sonst zu folgen, doch mit Vorwissen wird der Filmgenuss ungemein erhöht. Zum einen ist man als Zuschauer schon vertraut mit der gezeigten Welt. Man kehrt in eine bekannte Umgebung zurück, deren Grundlagen man kennt. Zum anderen baut Blade Runner 2049 inhaltlich nicht nur auf seinem Vorgänger auf. Er verwebt dessen Geschichte und führt sie fort. Querverweise und Bezüge lassen sich erkennen, was zu einem tieferen Verständnis führt.

Es kann sein, dass mancher die Prämisse der Geschichte nicht plausibel findet. Weiterlesen?

[Rezension] Hotel on the Corner of Bitter and Sweet (dt.Titel Keiko)

Keiko

Seattle, in den Vierziger Jahren:

Henry ist der einzige chinesische Junge an seiner Schule. Sein Vater ist sehr streng, aber auch sehr stolz darauf, dass sein Sohn eine bessere Bildung als er genießen kann. Deshalb erzählt Henry ihm lieber nicht, wie schwer es ihm die anderen Schüler machen, wie sie ihn verspotten und schlagen. Sein Vater ist auch viel zu sehr damit beschäftigt, den Krieg zwischen China und Japan zu verfolgen, als sich mit seinem Sohn auseinanderzusetzen. Eines Tages kommt Keiko an Henrys Schule. Sie fassen schnell Sympathie und verbringen viel Zeit miteinander, obwohl Henry sich damit gegen seinen Vater auflehnt. Angesicht des Krieges zwischen den USA und Japan werden die Repressionen gegen die japanischen Bewohner Seattles immer stärker. Schließlich wird sogar das japanische Viertel, in dem Keikos Familie lebt, umgesiedelt. Henry muss sich entscheiden, wem seine Loyalität gilt.  Weiterlesen?

[Filmkritik] Ghostbusters 2016: Eine Enttäuschung….

Ghostbusters

Darsteller/innen: Kristen Wiig, Melissa McCarthy, Leslie Jones, Kate McKinnon, Chris Hemswort, Ed Begley Jr., Bill Murray, Dan Aykroyd, Ernie Hudson u.a.

Land: USA

Minuten: 116 Min.

Genre: Komödie

….werden Leser erleben, die hier eine vernichtende Kritik erwarten. Dafür wird sie ziemlich lang 😉 . Weiterlesen